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Wie lange in Behandlung?

Moderator: Angelika

Cutie-pie
Beiträge: 3
Registriert: 30. Jan 2007, 20:06

Wie lange in Behandlung?

Beitragvon Cutie-pie » 5. Feb 2007, 13:52

Bin neu hier,deswegen erstmal ein herzliches HALLO an alle. ^_^

Ich möchte gerne wissen,wie lange man im Schnitt in homöopathischer Behandlung ist?
Wahrscheinlich ist das von Fall zu Fall verschieden. Ich bin jetzt ein Jahr in Behandlung und habe gelesen,dass man im Schnitt so 2-3 Jahre behandelt wird.
Ich bin in erster Linie zum Homöopathen gegangen wegen meiner ständigen Mittelohrentzündung und seitdem ich dort bin hatte ich auch keine mehr,das ist ja schonmal super.
Aber ich frage mich,wenn man einmal mit der Behandlung ganz durch ist und dann aufhört,können dann die alten Leiden trotzdem wieder auftreten? Das hiesse ja aber,dass man sein Leben lang in Behandlung bleiben muss. Oder kann man das das selbst in die Hand nehmen und dementsprechende Mittel in der Apotheke kaufen?
Die Behandlung hilft zwar aber auf Dauer kann ich nicht alle 4-6 Wochen 40 Euro locker machen,denn das ist alles nicht ganz billig.

So,das waren jetzt doch mehr als blos eine Frage... Würde mich mal interessieren,was ihr da so für Erfahrungen gemacht habt.

Liebe Grüße..
"Hell ain´t a bad place,hell is from here to eternity"


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marionO
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Beitragvon marionO » 5. Feb 2007, 16:29

Hallo Cutie-pie,
da kann ich dir aus eigener Erfahrung antworten: Man wird von dem homöopathischen Mittel nicht abhängig, d.h. man braucht es nicht immer wieder. Sondern der Organismus entwickelt sich in Richtung Heilung aufgrund des Reizes, der Information und der Energie des Mittels. Es kann trotzdem sein, dass man sein Mittel öfters braucht. Ich habe es im Laufe von 2 Jahren ca. 5x bekommen. Jetzt nehme ich es schon lange nicht mehr.

Ich kann mir aber vorstellen, dass Situationen vorkommen können, die mich so belasten, dass ich vielleicht wieder in gleicher Weiser somatisiere (d.h. meine Lebenskraft wird gestört und drückt die Störung in Krankheitssymptomen aus). Dann würde ich es wieder nehmen oder evtl. sogar ein neues Mittel benötigen.

Ich gehe 2x/Jahr zu meiner Homöopathin und erzähle einfach, wie es mir geht, damit der Kontakt bestehen bleibt. Sie hat halt die grundlegenden Informationen aus der Anamnese. Es gibt aber auch Leute, die sich jahrelang nicht blicken lassen und dann wieder auftauchen, wenn sie wieder Probleme haben.
Ich hoffe, dir deine Frage ein bisschen beantwortet zu haben.
Viele Grüße,
marionO

Cutie-pie
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Beitragvon Cutie-pie » 5. Feb 2007, 16:46

Vielen Dank,marionO,für die Information.

Ja,ich frage mich manchmal,wann ich wohl "durch" bin und nicht mehr hin muss,haha. Es wird ja auch nach Kopfschmerzen gefragt,kalte Füsse,etc. aber das will ich nicht unbedingt behandeln lassen,aber es ist ja immer eine Behandlung für den ganzen Körper,richtig?

Oder ist es wichtig für den Homöopath darüber Bescheid zu wissen (auch wenn es mich persönlich nicht stört,wenn ich mal Kopfschmerzen habe,denn das ist eher selten),so dass er das Mittel besser einstellen kann?

Cutie-pie
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*brigitte*
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Beitragvon *brigitte* » 5. Feb 2007, 17:13

Liebe Cutie-pie,

außer einem herzlichen Willkommen - ja, es ist für den Homöopathen sehr (!) wichtig, alle Infos von Dir zu bekommen, auch wenn es Dich nicht weiter stört oder Du es als nicht behandlungswürdig empfindest. Es ist das A und O in der klassischen Homöopathie, unbedingt den ganzen Menschen zu erfassen, nur so findet man das Mittel, das dann auch wirklich passt.

Und Deine restlichen Fragen hat ja Marion schon sehr gut beantwortet ;) - danke Dir dafür Marion!

Liebe Grüße an Euch beide, Brigitte

Katja P.
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Beitragvon Katja P. » 7. Feb 2007, 18:14

Schließe mich brigitte an. Es kann sein, dass aufgrund dieser zusätzlichen Beschwerden ein völlig anderes Mittel in Betracht kommt. Dann wäre es ja schon ziemlich doof, sich ein, zwei Jahre oder länger falsch behandeln zu lassen.

Cutie-pie
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Beitragvon Cutie-pie » 11. Feb 2007, 15:13

Vielen Dank,Brigitte und Katja.Da ist wohl was dran. Ich möchte ja nicht ewig in Behandlung bleiben,stimmt,stimmt. Ich muss aber gestehen,ich habe Schwierigkeiten bei der Mitarbeit,aber ich gebe mir Mühe (und es sind auch Erfolge zu verzeichnen) aber viele Dinge, die nicht erlaubt sind,liebe ich nunmal,so wie Kaffee trinken und ätherische Öle (Badezusatz oder Duftöl) und es fällt mir echt schwer,davon Abstand zu halten aber ich tu´s und hoffe dass ich nicht mehr allzulange in Behandlung bin. Naja,ich habe hier ein bischen rumgelesen und gesehen,dass andere auch Schwierigkeiten damit haben (insbesondere mit der Kaffee-Vermeidung,haha).Da bin ich ja nicht so alleine. ;)

In diesem Sinne...
Cutie-pie
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