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Antibiotika, Cortison

Moderator: Angelika

sabine77
Beiträge: 42
Registriert: 27. Mär 2007, 10:47

Antibiotika, Cortison

Beitragvon sabine77 » 21. Mai 2007, 15:14

Hallo,
ich wollt euch mal um eure Meinung fragen.
Wie steht ihr eigentlich zu Antibiotika und Cortison.
Sagt ihr:
"Teufelszeug, würd ich nie nehmen, oder empfehlen."
oder
"Es gibt Situationen, wo es nötig ist."
Und wie steht ihr zu der Aussage, dass wenn man Antibiotika und Co. genommen hat, es nach der Bahandlung ausleiten soll?
Ich freu mich schon auf eure Meinungen.
Liebe Grüße Sabine


Christie
Beiträge: 337
Registriert: 4. Jul 2005, 11:46

Beitragvon Christie » 21. Mai 2007, 15:20

Ich finde es gibt durchaus Erkrankungen wo Antibiotika und Cortison angebracht sind.
Eine Ausleitung finde ich dann sinnvoll, wenn entsprechende Symptome vorhanden sind. Würde nicht a la "Rundumschlag" einfach mal ausleiten.

Was ich auf jeden Fall sinnvoll finde, ist, den Darm nach AB wieder aufzubauen, aber das ist ja nun mit Joghurt, Kefir etc völlig problemlos und unschädlich.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast

pierroth
Beiträge: 2213
Registriert: 8. Nov 2004, 10:21

Beitragvon pierroth » 21. Mai 2007, 15:32

Hallo,

kann mich Christie nur anschliessen. Was ich aber generell ablehne, ist die pauschale Verabreichung dieser Mittel. Infektion=AB...nein danke.
Keine Frage, beide Mittel können lebensrettend sein, wenn sie mit Bedacht eingesetzt werden. Nicht umsonst sind unsere Krankenhäuser voll mit Menschen, die auf keine AB-Gabe mehr ansprechen. Es spielt bei vorschnellen AB-Gaben wohl auch die Angst vor falschen Behandlungen eine grosse Rolle, da einige Arten (z.B.Streptokokken) ganz massive Folgen für andere Organe haben können (z.B. Herzerkrankungen). Da die Schulmedizin aber keine andere Alternative kennt, bzw. ihnen nicht vertraut, wird sofort mit AB geschossen.
Die andere Seite ist die, dass ein Arzt z.B. Cortison zu niedrig dosiert, wie bei meinem Vater. Er liess ihn lieber ersticken, als die Cortisongabe zu erhöhen, weil Cortison ja so schlimme Nebenwirkungen hat...

Also: es gibt Situationen, in denen beide Mittel angewendet werden müssen. Man sollte sich aber auch die Alternativen im Hinterkopf behalten.

LG Pierroth

Don Chulio
Beiträge: 39
Registriert: 4. Mai 2007, 22:16

Beitragvon Don Chulio » 21. Mai 2007, 16:40

Hallo,
ich sehe es genauso. Z.B. wenn ich jetzt an Tier mit einer schweren Lungenenzündung denke, dem würde ich sofort zum TA schicken damit es Antibiotika bekommt.
Viele Grüße
Kathrin

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Yviblue
Beiträge: 62
Registriert: 2. Mär 2004, 15:57

Beitragvon Yviblue » 21. Mai 2007, 18:26

Hallo,

als lebenserhaltende und lebensrettende Maßnahme im Notfall bin ich absolut dafür entsprechend Cortison und AB einzusetzen.

Allerdings rate ich meinen Patienten sich für eines zu entscheiden AB oder homöopathische Behandlung. Da beides zusammen zu einer totalen Verwirrung des Körpers führen und schlimme Folgen haben kann. Dann sollen sie lieber erst die komplette AB-Behandlung durchziehen und wir schauen dann danach wie wir das Tier konstitutionell stärken können so das die Erkrankung gar nicht mehr oder zumindest nicht noch mal so stark ausbricht.

Während einer Cortisongabe kann man ganz gut nebenher homöopathisch behandeln und dann im Laufe der Behandlung bei Depotcortison die Abstände zwischen den Gaben langsam verlängern oder eine ständige Cortisongabe langsam ausschleichen.

Ausleitungen mache ich nicht. Ich behandle das was mir an Symptomen momentan angezeigt wird je nach Situation entweder akut oder das ganze Tier konstitutionell.

LG Yvonne


   

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