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Entzündung des Gleichgewichtsnervs

Moderator: Angelika

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Gingkoblatt
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Re: Entzündung des Gleichgewichtsnervs

Beitragvon Gingkoblatt » 9. Sep 2009, 21:05

Dar benifgne Lagerungsschwindel hält (per definitioin) nicht lange an!
Jetzt bin ich etwas erstaunt, wenn du von Tagen schreibst - kann es sein, dass es nicht NUR der benigne Lagerungsschwindel ist? Wie steht es mit Ohrgeräuschen, Hörverlust etc?

Und nein - ich werde mich nicht auf eine ferndiagnose einlassen - ich bin nur neugierig.

Liebe Grüße
an euch beide
:wink: Gingkoblatt
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Nur wo nicht Natur draufsteht, ist auch wirklich Natur drin.


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repique
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Re: Entzündung des Gleichgewichtsnervs

Beitragvon repique » 9. Sep 2009, 21:30

Gingko du meinst damit die Dauer eines einzelnen Anfalls. Wobei sich das ja auch relativiert, denn im akuten Stadium reicht die geringste Kopfbewegung, um den Mist wieder auszulösen. Ich meinte mit Tagen bzw. manchmal auch Wochen *seufz* die Dauer bis es mit Hilfe der Übungen wieder ganz weg ist. Tinnitus und ähnliches hab ich GsD nicht. Das wäre auch extrem schlimm, denn ich arbeite mit Hörbehinderten und bin da auf mein gutes Gehör angewiesen.
Viele Grüße

repique

rine
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Re: Entzündung des Gleichgewichtsnervs

Beitragvon rine » 28. Mär 2012, 15:00

Hier habe ich noch sehr neugierig gefragt, jetzt ist es leider für uns von INteresse.
Meine Tochter (14, schweres SHT mit Koma vor vier Jahren, Migräne) leidet seit Dezember dauerhaft an Schwindel, bzw. Drehschwindel. Differentialdiagnostisch ist eigentlich alles durch, Blockaden gelöst (wird immer wieder überprüft), Augenarzt (zweimal-> Brille ist jetzt korrigiert), MRT, Neurologe, Hausarzt, HNO (Lagerungsschwindel ist ausgeschlossen), inzwischen fällt uns nichts mehr ein. Die Psyche haben wir auch im Blick. Teilweise torkelt sie durch die Gegend, manchmal ist es aber auch weniger, so dass sie sich "nur" wie in Watte gepackt fühlt und sich nur bei Bewegung alles dreht. Hat jemand noch eine zündende Idee, wie/was sowas sein kann?
Viele Grüße,
Rine

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rine
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Re: Entzündung des Gleichgewichtsnervs

Beitragvon rine » 28. Mär 2012, 16:09

Ach so, eigentlich müssen wir auch gar nicht so genau wissen, was es ist, da kann ich meine natürliche Neugierde glatt hintenan stellen, mir reicht diesmal auch ein ganz einfacher Tipp, wie wir das wieder wegbekommen.... :(
Viele Grüße,
Rine

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pierroth
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Re: Entzündung des Gleichgewichtsnervs

Beitragvon pierroth » 28. Mär 2012, 18:09

Es genügen ja oft schon kleinste Veränderungen um eine solche Symptomatik hervorzubringen und die sind auch trotz intensiver Diagnostik nicht immer sichtbar.
Ich würde zu einem guten Hom. gehen. Der bringt dann die Causa zusammen mit der bestehenden Symptomatik und auch die Psyche auf einen Nenner und kann dann mit dem passenden Mittel zumindest eine Besserung erzielen. Inwiefern eine komplette Heilung möglich ist, muss man dann sehen.
LG Pierroth

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repique
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Re: Entzündung des Gleichgewichtsnervs

Beitragvon repique » 22. Apr 2012, 18:29

Ach so, eigentlich müssen wir auch gar nicht so genau wissen, was es ist, da kann ich meine natürliche Neugierde glatt hintenan stellen, mir reicht diesmal auch ein ganz einfacher Tipp, wie wir das wieder wegbekommen.... :(
Liebe rine,

du schreibst, der Lagerungsschwindel sei seitens des HNO ausgeschlossen worden. Mir ging es damals ebenso, allerdings war es dann doch ein benigner Lagerungsschwindel, den ich seit Jahren mit den Übungen immer wieder in den Griff bekomme. Habt ihr das schon mal versucht? Hier gibt es eine Anleitung dazu: http://www.charite.de/ch/neuro/klinik/p ... links.html

Ich wünsche deiner Tochter baldige BEsserung!
Viele Grüße

repique


amando
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Re: Entzündung des Gleichgewichtsnervs

Beitragvon amando » 24. Apr 2012, 07:29

Schwindel durch Lageänderung und Steine (Verhärtungen, abgelöst) entsprechen den Symptomen von Conium maculatum.

Burschi
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Re: Entzündung des Gleichgewichtsnervs

Beitragvon Burschi » 16. Jan 2014, 11:52

Hallo,

aufgrund einer Anfrage zu dieser Erkrankung in ich wieder in diesem Thread gelandet und habe festgestellt, daß ich euch über den Fortgang gar nicht informiert habe. :oops:

Im Oktober 2012 bekam ich bei Gartenarbeiten auf einmal einen grellen Pfeifton im re. Ohr. Ich war nicht besorgt, denn das kam und ging immer mal, weshalb ich auch nicht sofort einen Arzt aufgesucht habe. Das wurde einige Tage später dann notwendig, weil mein re. Ohr nicht nur pfiff, sondern auch Stimmen merkwürdig verzerrt wahrnahm. Es klang als hätte die gesamte Umwelt Helium geatmet, auch war alles sehr leise.
Diagnose: Hörsturz und Tinitus. Der HNO-Arzt spülte meine Ohren mit Wasser, als Test für eine gesicherte Diagnose. Der Schwindel trat aber nicht auf, was den Doc ratlos machte. Erst zwei Stunden später kam die Welle. Ich konnte nicht mal mehr krabbeln. Mit diesen drei Symptomen stand die Diagnose Morbus Menière im Raum, aber nicht gesichert.
Ich wurde zu einem Spezialisten in Bad Kissingen geschickt wo viele Tests gemacht wurden, die auch keinen eindeutigen Befund erbrachten, außer daß das gesamte - re. wie li. - völlig aus dem Tritt war.
Ich sprach lange mit einer netten HNO-Ärztin (ein Service meiner Krankenkasse) und die verneinte den Menière vehement, da der Tinitus dann im Tieftonbereich liegen müsste.
Alles sprach für den Menière, denn die Symptome treten einzeln und auch erst nach und nach auf, bis auf den "falschen" Ton.
Die ratlosen Ärzte und Experten blieben von da an außen vor.
Ich habe zwar ein Medikament gegen den Schwindel bekommen, das aber nur besserte und nicht behob. Wirklich geholfen hat mir die Akupunktur bei einer sehr erfahrenen TCM-Therapeutin, die mit den Nadeln in wahrsten Sinne den Druck aus meinem Schädel ließ.
Wann immer es wieder losgeht - meist mit leichten Schwindelanfällen - gehe ich zu ihr. Ich habe mit ihrer Unterstützung einheimische Kräuter nach den Krankheitsbildern der TCM verwandt (Florian Ploberger) und fühle mich die meiste Zeit gesund.

An den latent vorhandenen Schwindel habe ich mich gewöhnt. Ich gleiche über die Augen aus indem ich ständig Fixpunkte suche, völlig automatisch. Das geht ab und an mit sehr müden Augen und Verspannungen einher, aber ich bin nicht bereit dem Rat der Ärzte folgend mir den Gleichgewichtsnerv durchtrennen zu lassen. Vor allem, weil ja beide Seiten betroffen sind. Im Dunkeln bin ich ziemlich hilflos, komme aber gut klar, wenn ich den Kopf nicht bewege, zur Seite schaue o.ä.

Den Tinitus habe ich mittlerweile auf beiden Ohren. Mir ist es gar nicht wirklich aufgefallen, wann aus dem ab-und-an-piepen ein Dauerpiepen wurde. Im letzten November kam dann nach beruflich sehr anstrengenden Monaten eines Nachts auf der linken Seite ein neuer Ton dazu. Ein tiefer. Die Ärzte wären wohl jetzt zufrieden, aber da gehe ich gar nicht mehr hin.

Ich hoffe, der Nachtrag hilft dem einen oder anderen weiter auch wenn ich hier keine Kräuter-Mischungen vermerke. Letztendlich wurde ja auch bei mir immer wieder allen körperlichen und mentalen Befindlichkeiten bei der Zusammenstellung Rechnung getragen.

Liebe Grüße !

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Angelika
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Re: Entzündung des Gleichgewichtsnervs

Beitragvon Angelika » 17. Jan 2014, 21:26

Hallo Burschi,

vielen Dank für deinen Nachtrag :danke:

und schön, dass du soweit damit zurecht kommst.

hier ein paar Tipps wie man Tinnitus lindern kann

http://www.natur-forum.de/forum/viewtop ... &sk=t&sd=a

http://www.natur-forum.de/forum/viewtop ... t=tinnitus


Alles Gute
Angelika :wink:



   

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