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Probleme mit der Kopfhaut

Moderator: Angelika

Miridath
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Probleme mit der Kopfhaut

Beitragvon Miridath » 14. Mai 2012, 20:49

Hey,

und zwar habe ich seit längerem Probleme mit der Kopfhaut. Deshalb würde ich gerne ein Homöopathisches Medikament probieren. Habe mich schon in Büchern und im Internet schlau gemacht, aber es ist ziemlich schwer was richtiges zu finden. Vielleicht kann mir jemand dabei helfen, ein richtiges Mittel zu finden, einen Homöopathen aufzusuchen ist keine Alternative.

Ich habe eine stark juckende Kopfhaut, seit einigen Jahren. Es bildet sich eine Art Schuppenkruste auf meiner Kopfhaut, die allerdings nicht schuppt, wenn ich nicht kratze. Ich behelfe mir mit Birkenextrakt, jeden Morgen nach dem Waschen auf meine Kopfhaut aufgetragen, das mindert das Jucken etwas. Außerdem benutze ich ein mildes Shampoo. Das jucken wird schlimmer im warmen, besonders bei Sonne, wenn ich Schwitze (dann extrem), aber auch bei warmem Wasser oder wenn ich mit dem Kopf gegen meinem Kissen liege. Oft blutet meine Kopfhaut auch wenn ich kratze, wobei ich dann eher eine schleimige Konsistenz, ein Gemisch aus Blut und irgendwas Durchsichtigem, am Finger hab. Verbessern tut sich meine Beschwerde bei Kälte oder kaltem Wasser. Oft habe ich auch das Gefühl ich kratze, wenn ich langweile hab (also dann wird mir das Jucken richtig bewusst). Meine Kopfhaut ist eher fettig, meine Haare werden auch schnell fettig.

Bei meinen Recherchen bin ich bei Natrium chloratum fündig geworden, das würde als ehestes passen. Vielleicht auch Kalium Sulfuricum.

Würde mich freuen, wenn jemand vllt etwas dazu sagen könnte. Und falls ihr noch Informationen braucht, fragt bitte.

LG Miridath


pierroth
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Re: Probleme mit der Kopfhaut

Beitragvon pierroth » 15. Mai 2012, 15:51

Liebe Miradath,
um eine adäquate Mittelwahl oder -empfehlung geben zu können, müsste man eine gründliche Anamnese machen. Zum Einen finde ich ein öffentliches Forum nicht den geeigneten Platz um seine gesamte Anamnese auszubreiten, zum Anderen kann ein Forum den persönlichen Kontakt zu einem Patienten niemals ersetzen. Abgesehen davon ist es immer sehr heikel Empfehlungen von Personen zu vertrauen, die man nicht kennt, bzw. deren Qualifikation und Können man nicht kennt. Außerdem sind Fernbehandlungen dieser Art nicht nur unseriös, sondern auch gesetzlich nicht erlaubt. Kein seriöser Hom. würde Dir auf diese Art und Weise eine Mittelempfehlung geben können. Es würde doch auch niemand auf die Idee kommen, eine solche Frage in einem Ärzteforum zu stellen... ;)
Natürlich ist es schwer etwas zu finden, vor allem bei sich selbst, da man sich selbst niemals objektiv sieht.
Weshalb ist das Aufsuchen eines Hom. keine Alternative?
LG Pierroth

Miridath
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Re: Probleme mit der Kopfhaut

Beitragvon Miridath » 15. Mai 2012, 16:07

Auf so eine Antwort war ich gefasst, schreibe ja schließlich schon länger hier. :D

Aber leider bin ich noch Schüler, d.h. kein Geld und meine Mutter würde meine Rechnung eher nicht begleichen. Zudem kenne ich hier keinen Homöopathen, denn zu einem Arzt, der nur nebenbei ein bisschen Homöopathie macht will ich auch nicht gehen.

Es geht mir ja auch nicht um eine Fernbehandlung, nur um einen Tipp. Vielleicht kenntst du ja ein Mittel, das eher zutreffen würde. Oder den Anstoß, dass man es mit genanntem Mittel versuchen könnte, weil es evtl. helfen könnte.

Wie gesagt, wenn noch andere Faktoren gebraucht werden, um genauer ein Mittel zu bestimmen, beantworte ich auch gerne Fragen. Natürlich nicht um DAS Mittel zu finden, sondern eher um eine Annäherung zu finden, welches Mittel es sein könnte.

LG Miridath (der ein der ist ist)

greenbeans
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Re: Probleme mit der Kopfhaut

Beitragvon greenbeans » 16. Mai 2012, 00:49

Hallo Miridath,
ich halte es auch nicht für eine so gute Idee, da selber herumzudoktoren mit Homöopathie. Vor allem, da Verschreibungen direkt auf ein Hautbild, also das kann vielleicht auch nach hinten losgehen, weil man vielleicht eine "erfolgreich" unterdrückende Arznei auswählt. Das wäre zumindest meine Sorge dabei.
Wie wäre es, wenn Du das Problem erstmal anders anzugehen versuchst. Also über die Ernährung vor allem. Z.B. ein paar Rohkosttage, dann verschiedenes Getreide dazunehmen, wie Dinkel und Hirse, usw.. Und mal sehen, ob sich was tut. Oder sich mit Apfelessig mal befassen. Apfelessig kann man vielleicht auch äußerlich (verdünnt) anwenden. Sieh' Dich mal hier im Forum um, was und wie genau etwas in Frage käme. Das sind jetzt nur mal schnelle Ideen von mir, und nicht als sinnvolle Vorschläge für Dein Problem zu verstehen. Leider kann ich Dir auch nicht weiterhelfen, was man am besten machen könnte, aber sicher findest Du einige Anregungen, wo man ansetzen könnte.
Vielleicht, wenn Du Schüler bist, kannst Du in den großen Ferien einen Ferienjob annehmen, und davon eine homöopathische Behandlung bezahlen, das wäre sicher sinnvoller, als jetzt selber herumzuprobieren, und vielleicht sich erst nichts Gutes tun. Das wäre zwar wahrscheinlich auch wieder zu beheben, aber dafür bräuchte es dann auch einen guten Fachmann auf dem Gebiet, dann doch lieber gleich auf einen hinarbeiten, und derweil andere naturheilkundliche Wege gehen (ich vermute mal, die Schulmedizin kann da nicht viel ausrichten).
Liebe Grüße
greenbeans

Miridath
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Re: Probleme mit der Kopfhaut

Beitragvon Miridath » 16. Mai 2012, 13:15

Hab schon vieles Probiert greenbeans, auch mit Ernährung. Aber gerade gestern habe ich mich nochmal umgeschaut und habe jetzt Angefangen mit Ehrenpreistee meine Haare nach dem Waschen zu spülen. Das scheint gut zu helfen, besser als die Birke.
Nur ich fürchte, dass das auch nicht heilt, sondern nur akut hilft den Juckreiz zu stillen. Ich werde mir demnächst vielleicht auch noch eine Teemischung nach Maria Treben kaufen um dann innerlich auch was zu nehmen.

Ja, mir ist schon klar, das da das Symptom nur unterdrückt werden könnte, bzw. sogar ein anderes auftreten könnte, aber ich denke mir immer, besser das Symptom unterdrückt als gar nichts gemacht. Im Grunde versuche ich ja jetzt nichts anderes.

Wenn ich jetzt im Schüsslersalze-Forum fragen würde, was würde denn da empfohlen? Damit wird ja meistens selbst behandelt, schließlich kann auch nach Schüsslers Theorie weniger nach hinten losgehen wie bei der Homöopathie. Und beide von mir genannten Mittel gibts ja auch als Schüsslersalz... :eek: Verwirrend. Denn eigentlich müsste ja bei einem potenzierten Schüsslersalz genausoviel schlimmes passieren könnten wie bei einem potenzierten Hom. Mittel, da im Grunde ja nur die Aufschrift der Packung anders ist. (oder?)

greenbeans
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Re: Probleme mit der Kopfhaut

Beitragvon greenbeans » 19. Mai 2012, 00:29

Hallo Miridath,
ja, wenn Du schon Vieles probiert hast, das kann ja schon entmutigend sein. Aber oft gibt es ja doch noch einen Weg. Eine Darmsanierung vielleicht? Da gibt es glaube ich verschiedene Wege, und Darm und Haut korrelieren glaube ich schon nahe miteinander.
Das mit der Unterdrückung, da hast Du im Grunde schon Recht, daß auch eine Salbe mit Heilwirkung, ein Tee usw., unterdrückend sein kann. Es kann aber dennoch nochmal was anderes sein, wenn homöopathisch unterdrückt wird, je nachdem.
Zu den Schüßlersalzen kann ich überhaupt nichts sagen, Deine Fragen dazu, die stelle ich mir auch. Am besten fragst Du danach mal hier im Schüßlerforum.
Das war jetzt vermutlich alles nicht so hilfreich für Dich, leider. Ich möchte aber sagen, so wie ich die Homöopathie verstanden habe, wäre ich vorsichtig mit einem homöopathischen Mittel, das nur auf ein Hautsymptom hin ausgesucht wurde.
Eine Idee zur Linderung hätte ich vielleicht noch. Genauso wie etwas mehr juckt, oder auch mehr wehtut, wenn man sich hineinsteigert, genauso dürfte es sich dann eigentlich vermindern, wenn man es gezielt anders denkt. Also in Deinem Fall denken, die Kopfhaut ist geschmeidig und glatt oder etwas Ähnliches. Kannst es ja mal versuchen, vielleicht nutzt es ja was. Ich habe im Winter z.B. oft schnell eiskalte Füße und die Zehen werden dann taub, da ist es mir schon gelungen, sie von einem Moment zum anderen "einfach warmzudenken", das könnte man ja vielleicht vergleichbar sehen.
LG von greenbeans


pierroth
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Re: Probleme mit der Kopfhaut

Beitragvon pierroth » 19. Mai 2012, 07:55

Zur Fernbehandlung, die doch keine ist... ;) : Auch um einen Tipp zu geben, müsste man wesentlich mehr wissen und selbst dann könnte ein einziger Umstand die Mittelwahl wieder in eine andere Richtung lenken. Zur Mittelwahl oder auch bereits -eingrenzung gehört ja nicht nur die Symptomatik, sondern dazu gehören auch noch ganz viele andere Dinge, wie Körperhaltung, Gestiken usw, also das, was ein Hom. selbst beim Pat. wahrnimmt. Das Problem wäre an sich noch nicht einmal so sehr ein falsches Mittel, sondern die korrekte Beurteilung des Fallverlaufes hinterher. Reagiert man danach falsch, dann kann es den ganzen Fall derart durcheinanderbringen, dass eine wirkliche Heilung nur sehr schwer oder auch gar nicht mehr erfolgen kann.

Zu den Schüsslersalzen: Dass mit den Salzen weniger nach hinten los gehen kann stimmt so auch nicht so ganz, allerdings liegen sie im Bereich der niedrigen D-Potenzen und da sieht das schon wieder anders aus, als bei Hochpotenzen. Abgesehen davon wäre der Vergleich zwischen der Hom. und den Salzen so ähnlich wie die von Äpfeln und Birnen ... ;) , denn sie werden nach ganz anderen Kriterien ausgesucht, wie in der Hom.
Niedrige D-Potenzen können zwar auch bei unsachgemässer Anwendung negative Wirkungen haben, die sind dann i.d.R. aber relativ schnell wieder raus, da sie "schneller verbraucht" sind. Jedoch sind auch sie dazu in der Lage den Prozess auf eine andere Ebene zu verlagern und dann gilt es dies zu erkennen und entsprechend zu reagieren.
In der klassischen Hom. werden zwar alle Potenzstufen angewendet, jedoch hier mehr die Hochpotenzen.
LG Pierroth

Linny
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Re: Probleme mit der Kopfhaut

Beitragvon Linny » 19. Mai 2012, 14:40

@Miridath
Bei deinen Beschwerden würde ich am ehesten auf Sulphur tippen. Vielleicht ist in der Vergangenheit durch eine Impfung oder andere schulmedizinische Maßnahmen eine psorische Blockade entstanden, welche sich nun bei dir durch den Ausschlag äußert.
Allerdings stimmt was pierroth sagt. Du solltest damit am besten zu einem Homöopathen gehen. Denn selbst wenn das Mittel passt, werden danach sicherlich neue Symptome zum Vorschein kommen, die nach einem anderen Mittel verlangen werden. Manchmal, gerade nach der Beseitigung einer miasmatischen Schicht, ist das wie als würde man die Büchse der Pandora öffnen, denn die Symptome, die darunter verborgen lagen und nun frei liegen, können unter Umständen sehr unangenehm sein.
Also, an deiner Stelle würde ich deine Eltern lieber bitten, eine homöopathische Behandlung zu bezahlen. Und wenn sie das nicht tun wollen, dann kannst du doch das Geld auch selbst zusammensparen, durch einen Nebenjob z.B.. Irgendein Weg wird sich schon finden.

Miridath
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Re: Probleme mit der Kopfhaut

Beitragvon Miridath » 20. Mai 2012, 20:34

Danke euch 3. Werde mir mal diese Darmsanierung und Sulfur ansehen.
Das mit dem Wegdenken werde ich auch mal probieren, bin da aber nicht so Hoffnungsvoll :-? .


@pierroth: Ich will ja auch nicht die Methoden vergleichen, sondern die Medikamente. Ob ich jetzt das Schüsslersalz Natrium chloratum oder die hom. Zubereitung hab, drin ist ja das gleiche. Also müsste es, wenn es bei der hom. zu Prüfungssymptomen kommt, bei Schüsslersalzen auch dazu kommen. Denn im Grunde kann ich bei einer hom. Behandlung ja auch zu den Schüsslertabletten greifen (im Falle einer D3, D6 oder D12 Potenz) anstatt zu Globulis, Tropfen oder hom. Tabletten. Nur warum ist es jetzt gefährlicher mit dem Gedanken Homöopathie diese Mittel einzunehmen als mit dem Gedanken Schüsslersalz. So kommt es mir auf jeden Fall vor, da Schüsslersalze ja eben auch zur Selbstbehandlung gedacht sind.
Ich will hier keine dieser beiden Methoden in Frage stellen, aber das ist schon etwas verwirrend.


LG Miridath

pierroth
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Re: Probleme mit der Kopfhaut

Beitragvon pierroth » 20. Mai 2012, 22:58

Es ist weder gefährlicher, noch ungefährlicher, sondern gleich bedenklich, wenn sie falsch eingenommen/angewendet werden. Hom. Arzneimittel werden aber, gerade bei tieferen Prozessen, meist in höheren, bzw. in Hochpotenzen gegeben.
Leider gibt es bei beiden Methoden immer noch Menschen die glauben, dass, wenn sie nicht wirken, nicht geschieht. Das stimmt leider so nicht..... ;) , denn alles was eine Wirkung hat, hat auch seine Nebenwirkung.
LG Pierroth

mitras
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Re: Probleme mit der Kopfhaut

Beitragvon mitras » 14. Jun 2013, 18:26

Es könnte auch sein, dass du gegen dein Kissen allergisch bist, zumindest war es bei mir so.
Ich hatte auch ständig juckende Kopfhaut und habe sie bis zum bluten aufgekratzt. Als ich eine Diagnose von meinem Arzt erhalten habe, dass ich gegen die Stoffe im Kissen allergisch bin, kaufte ich mir ein Dinkelkissen. Ich muss sagen, dass ich seitdem keine Probleme mehr mit meiner Kopfhaut gehabt habe.
Könnte sein, dass es dir genauso ergeht wie mir.



   

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