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Bitte um Hilfe - habe 6 Ledum C 200 Globuli eingenommen

Moderator: Angelika

HansZ
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Bitte um Hilfe - habe 6 Ledum C 200 Globuli eingenommen

Beitragvon HansZ » 30. Apr 2014, 23:13

Sehr geehrtes Forum,

Ich bitte um euere Hilfe.

Leider habe ich heute 6 Globuli, Ledum C200 (verwendet als Borreliose Vorbeugung bei einem Zeckenstich) eingenommen und bin über mögliche Nebenwirkungen sehr besorgt.
- Kurze Zeit später wurde es mir Schwindlig.

Da ich das Mittel leider in Eigenregie eingenommen habe und keinen Kontakt zu Homöopaten habe, weiß ich nicht an wen ich mich mit dieser Sorge wänden kann, also habe ich mich entschlossen mich in euerem Forum anzumelden und hoffe auf Antworten.

Wird das Mittel im Körper abgebaut und vom Körper ausgeschieden?
Wie lange bleibt es im Körper?
Welche Nebenwirkungen und Risiken sind bei dieser hohen Dosierung zu befürchten?
Kann man von dieser Dosierung Ledum C200 bleibende Schäden davontragen?

Über jeden Rat den ihr mir geben könnt wäre ich euch sehr sehr dankbar.

Beste Grüße
HansZ


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Krâja
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Re: Bitte um Hilfe - habe 6 Ledum C 200 Globuli eingenommen

Beitragvon Krâja » 1. Mai 2014, 00:16

Hallo HansZ,

hast Du einen Hund oder streifst Du regelmäßig durch Wiesen und Wälder, weil Du Ledum C200 eingenommen hast? Wurdest Du von einer Zecke gebissen? Hast Du die Zecke bereits vorschriftsgemäß entfernt?

Der Schwindel kann eine Reaktion der Angst vor der Erkrankung durch den Zeckenbiß sein, eine Art leichter Schock. Es kann Überanstrengung sein oder ein Kreislaufproblem beispielsweise durch eine Wetteränderung. Es kann natürlich auch eine Folge Deiner Angst sein, Dir mit der eigenmächtigen Gabe von Ledum C200 Schaden zugefügt zu haben. Dass Du Schlimmes befürchtet, zeigt Dein Posting. Diese Befürchtungen sind aber unbegründet, da es in der Homöopathie üblich ist, einen Zeckenbiß mit Ledum C200 zu behandeln, siehe hier folgende Links:

Naturheilpraxis Rosen: Aktuelles
Beim ersten Zeckenbiss in der Saison gibt man eine Doppelgabe Zeckenbissfiebernosode um der gefürchteten Zeckenbißfieberencephalitis vorzubeugen (wirkt auch als Prophylaktikum vor wiederholten Zeckenbissen). Ist dies nicht zur Hand, so gibt man eine Doppelgabe Ledum C 200 aus gleichem Grund, jedoch nicht häufiger als 2-3 Mal pro Saison. Bitte besprechen Sie dies mit mir oder einem Homöopathen, sollten Sie sich unsicher sein. Ledum ist ein Mittel, welches eventuelle toxische Reaktionen eines Organismus durch Insektenstiche oder- Bisse sehr gut beherrscht, so wie es eine sehr gute Tetanusprophylaxe ist.
Insektenstiche und -bisse: Homöopathische Prophylaxe und Therapie
Zecken: hier hat sich Sulphur C 200, viermal wöchentlich 3 Tropfen oder Globuli über einen Zeitraum von vier Wochen gegeben, bewährt. Zweckmäßiger jedoch erscheint 1 Doppelgabe Zeckenbissfieber – Nosode D / C 200 pro Saison (Doppelgabe = 3 Globuli einnehmen, nach 15 Minuten weitere 3 Globuli).

Gute Tipps für die Hochsaison der Zecken
nach dem Aufenthalt in entsprechenden Gebieten sollte man den Körper gut absuchen, die Zecken sofort entfernen und 3-5 Globuli Ledum C200 einnehmen. Das Mittel "bereinigt" das Terrain und verhindert so das Entstehen möglicher Krankheiten.
Sollte sich der Kopf der Zecke noch im Körper befinden und nicht von selbst vom Körper rausgeschafft werden, können Sie, falls nötig, diesen Prozess mit einer Gabe Silicea C200 beschleunigen.
Globuli gegen Zeckenbisse
Wenn die Zecke dann aus der Haut entfernt wurde, sollte, so die Empfehlung, eine Doppelgabe Ledum C 200 gegeben werden ca. zwei bis drei mal pro Saison. Ledum wirkt sehr gut zur Vorbeugung gegen jede Art von Insekten- oder Zeckenbissen.
Ledum palustre - Anwendung und Ledum palustre, Anwendungsgebiete.

Der von Dir genannte Schwindel kann selbstverständlich auch eine Erstverschlimmerungsreaktion sein, die dann nach einiger Zeit abklingt.

Was die Risiken und Nebenwirkungen anbelangt, kannst Du unbesorgt sein, es handelt bei Ledum um eine Heilpflanze. Du bist zunächst vor Borreliose geschützt, die Dosierung Ledum C200 verursacht keinerlei bleibende Schäden. Das homöopathische Heilmittel stößt die Selbstheilungskräfte des Organismus an, wird normal abgebaut und ausgeschieden. In dieser hohen Potenzierung wirkt es länger nach, daher sollte es auch nur 2 bis 3 mal pro Saison, nach Absprache mit einem Homöopathen verabreicht werden.

Was ich aber gerne wüßte, wie kommst Du an eine Hochpotenz? Werden Hochpotenzen neuerdings an Laaien verkauft?

Sollte es zu einer weiteren Verschlimmerung kommen, solltest Du Dich zur Abklärung Deines Gesundheitszustandes in ärztliche Hilfe begeben, kann sein, dass ein Herz- oder Kreislauf Problem vorliegt, das aber nichts mit der Vergabe von Ledum C200 zu tun hat.
Grüße von Krâja :wink:

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*brigitte*
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Re: Bitte um Hilfe - habe 6 Ledum C 200 Globuli eingenommen

Beitragvon *brigitte* » 1. Mai 2014, 11:12

Hallo Hans, hallo Kraja,

nun muss ich mich doch mal kurz melden...
...Du bist zunächst vor Borreliose geschützt...
N e i n ! Ledum hilft weder prophylaktisch/vorbeugend gegen Zeckenbisse noch schützt es vorbeugend genommen vor Borreliose (und da kannst du Links posten, soviele Du willst, Kraja) ... diese Aussage ist schlichtweg falsch und irreführend! So funktioniert die Homöopathie nicht. Homöopathie wirkt symptomenbezogen und nicht, solange der Körper/das Körperbewusstsein keine Symptome entwickelt ... er/es kann schlichtweg mit der Information Zeckenbiss/Borreliose nichts anfangen. N a c h Zeckenbiss hilft Ledum und nicht vorher ... diese Ausage verführt schlicht und einfach zu einer falschen Sicherheit!
...Was ich aber gerne wüßte, wie kommst Du an eine Hochpotenz? Werden Hochpotenzen neuerdings an Laaien verkauft?
Ja selbstverständlich ist das hier in diesem Land so. Ich weiß ja nicht wo Du wohnst, Kraja ... und es ist auch in diesem Land so, dass Diagnostik und Therapie "auf die Ferne" (übers Internet) nicht erlaubt ist ... jeder Therapeut ist schließlich dafür verantwortlich, was er so treibt (und dieser Verantwortung entzieht man sich bei "Ratschlägen" aus der Ferne) ...

@ Hans: Mach Dir keine Sorgen. Dein Schwindel wird wohl, wie Kraja schon gesagt hat, aus der Angst vor einem Zeckenbiss entstanden sein (und wenn es eine Erstverschlimmerung war, dann klingt diese bald wieder ab). Ein nicht passendes Mittel (und das ist aus o. g. Gründen Ledum in diesem Fall) wird relativ zügig wieder ausgeschieden. Was Dir aber auch zeigt bzw. zeigen sollte, dass es so nicht funktioniert. Und glaub mir, ich weiß wovon ich rede.

Liebe Grüße
Brigitte

HansZ
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Re: Bitte um Hilfe - habe 6 Ledum C 200 Globuli eingenommen

Beitragvon HansZ » 1. Mai 2014, 21:21

Vielen Dank für euere schnellen Antworten.

Euere Antworten haben mir sehr geholfen und haben mich auch sehr beruhigt.

Danke das Ihr euch für meine Frangen Zeit genommen habt. Das ist sehr nett von euch.

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Krâja
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Re: Bitte um Hilfe - habe 6 Ledum C 200 Globuli eingenommen

Beitragvon Krâja » 2. Mai 2014, 01:33

...Du bist zunächst vor Borreliose geschützt...
N e i n ! Ledum hilft weder prophylaktisch/vorbeugend gegen Zeckenbisse noch schützt es vorbeugend genommen vor Borreliose (und da kannst du Links posten, soviele Du willst, Kraja) ... diese Aussage ist schlichtweg falsch und irreführend! So funktioniert die Homöopathie nicht. Homöopathie wirkt symptomenbezogen und nicht, solange der Körper/das Körperbewusstsein keine Symptome entwickelt ... er/es kann schlichtweg mit der Information Zeckenbiss/Borreliose nichts anfangen. N a c h Zeckenbiss hilft Ledum und nicht vorher ... diese Ausage verführt schlicht und einfach zu einer falschen Sicherheit!
WO siehst denn Du einen Widerspruch? Wenn HansZ von einer Zecke gebissen wurde, hilft Ledum gegen Borreliose. Wenn er nicht von einer Zecke gebissen wurde, hat er Ledum umsonst eingenommen. Das Mittel wirkt gegen Zeckenbisse. Er wird die Borreliose nicht bekommen, auch dann nicht, wenn die Zecke, die ihn gebissen hat, infiziert war.

Ich teile die riesigen Bedenken von HansZ gegenüber dem Biß seitens einer Zecke nicht, ich selbst hätte auf Symptome gewartet, bevor ich ein homöopathisches Mittel einnehme. Aber ich verstehe auch, dass die Panikmache und etwas anderes ist es ja nicht, was da durch die Medien verbreitet wird, Leute dazu bringt, eigenmächtig und ahnungslos Hochpotenzen einzunehmen, obwohl Hochpotenzen eigentlich in die Hände erfahrener Heilkundler gehören, mit denen man sich vor der Einnahme beraten sollte.

Ledum ist eines der Mittel, das gegen Insektenstiche, so er/sie denn erfolgt sind, helfen. In der Hochpotenz wirkt es gegen den bereits erfolgten Zeckenbiss und der gebissene Patient ist dann zunächst gegen Borreliose geschützt. Wurde der Patient nicht von einer Zecke gebissen, ist er nicht geschützt, da der Körper keinerlei Symptome eines Bisses zeigt und Ledum nicht weiß, gegen was es eingesetzt wird.

Ist diese Antwort jetzt besser verständlich oder gibt es noch immer Widerspruch dagegen?

Ich finde es aber ganz gut, dass Du hier nochmal drauf hin weist, denn vielleicht würde es sonst von den Laaien auf dem Gebiet der Homöopathie (auch) falsch verstanden.

Ich kann selbstverständlich keine Ferndiagnose erstellen, ich weiß auch nicht, ob HansZ tatslchlich gebissen wurde, daher meine Eingangsfrage "Wurdest Du von einer Zecke gebissen?" Wenn er gebissen wurde, ist er geschützt. Wurde er nicht gebissen, ist er nicht geschützt. Trotzdem gibt es keine Risiken und Nebenwirkungen, das Mittel wird ausgeschieden, ohne etwas erreicht zu haben, wenn kein Grund (kein Zeckenbiß) vorgelegen hat.

Im Internet können wir nur beraten, wir können nicht behandeln, wir haben die Patienten weder vor uns noch alle erforderlichen Informationen. Wir können Denkanstöße und Tipps geben, die Behandlung ist den Naturheilkundlern vorort überlassen, so sie denn aufgesucht werden ... das Risiko trägt der Patient, auch dann, wenn er in falsche Hände gerät. Nicht Ärzte und Heilkundler tragen die Folgen für sogenannte Kunstfehler, der Patient badet sie aus und muß damit leben.

Dass Hochpotenzen im Handel freiverkäuflich sind, habe ich mittlerweile im Internet gesehen. Ich kannte es nicht, allerdings bin ich halt auch kein Laaie und mit den Verordnungsanweisungen gegenüber Laaien bekannt .. die wiederum bei Laaien nicht bekannt sind. Aber vielleicht hat sich mittlerweile alles geändert und man kann jede Potenz ahnungslos bei sich selbst ausprobieren?
Grüße von Krâja :wink:

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Re: Bitte um Hilfe - habe 6 Ledum C 200 Globuli eingenommen

Beitragvon *brigitte* » 2. Mai 2014, 20:55

... Er wird die Borreliose nicht bekommen, auch dann nicht, wenn die Zecke, die ihn gebissen hat, infiziert war.
N e i n !!! Ledum wird keine Borreliose verhindern und keine Borreliose heilen!!! Was für eine wahnsinnige Behauptung!!! Wer bist Du, dass Du so etwas behauptest ...wenn Du Deinen eigenen Worten nach kein Laie bist??? Ich kann es nicht glauben :evil:
... das Risiko trägt der Patient, auch dann, wenn er in falsche Hände gerät. Nicht Ärzte und Heilkundler tragen die Folgen für sogenannte Kunstfehler, der Patient badet sie aus und muß damit leben...
Alles klar ... dann kannst Du ja hier munter alles von Dir geben ... und das Risiko tragen die, die das dann im guten Glauben ausprobieren !!!
Das hier ist ein Naturforum, in dem es um Laienhilfe untereinander geht ... und nicht darum, einem absolut fremden "Profi" in aller Öffentlichkeit Krankenberichte zu posten ... aber es gibt auch hier Verantwortung (die Du ja nicht trägst)! Ich fasse es nicht :evil:


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Re: Bitte um Hilfe - habe 6 Ledum C 200 Globuli eingenommen

Beitragvon Krâja » 2. Mai 2014, 23:27

WO siehst denn Du einen Widerspruch? Wenn HansZ von einer Zecke gebissen wurde, hilft Ledum gegen Borreliose. Wenn er nicht von einer Zecke gebissen wurde, hat er Ledum umsonst eingenommen. Das Mittel wirkt gegen Zeckenbisse. Er wird die Borreliose nicht bekommen, auch dann nicht, wenn die Zecke, die ihn gebissen hat, infiziert war.


""Wenn er nicht von einer Zecke gebissen wurde, hat er Ledum umsonst eingenommen. Das Mittel wirkt gegen Zeckenbisse.""
Ledum ist eines der Mittel, das gegen Insektenstiche, so er/sie denn erfolgt sind, helfen. In der Hochpotenz wirkt es gegen den bereits erfolgten Zeckenbiss und der gebissene Patient ist dann zunächst gegen Borreliose geschützt. Wurde der Patient nicht von einer Zecke gebissen, ist er nicht geschützt, da der Körper keinerlei Symptome eines Bisses zeigt und Ledum nicht weiß, gegen was es eingesetzt wird.
Hallo Brigitte,

was soll das hier eigentlich? Du reißt Textpassagen aus ihrem Zusammenhang. Ich gehe davon aus, dass HansZ von einer Zecke gebissen wurde, das ist auch in jedem der aufgeführten Links beschrieben. Ledum wirkt NUR, wenn er bereits von einer Zecke gebissen wurde, nicht bevor er gebissen wurde, nicht zur Prophylaxe, darin sind wir uns absolut einig.

Warum greifst Du mich hier permanent an? Kannst es nicht ertragen, dass sich ein Neuling hier am Forum mit Homöopathie auskennt? Dürfen hier nur Leute um Rat fragen?

Und ja, ich trage die Verantwortung, daher antworte ich. Ich versuche zu helfen, Leute zu beraten, genau das Gleiche, was jeder andere hier auch macht. Wahrscheinlich hätte ich Hansz nicht antworten dürfen, da ich hier am Forum ja noch neu bin und auf Dich warten müssen ... Du warst halt leider nicht online, zu diesem Zeitpunkt, ich schon.
Grüße von Krâja :wink:

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Re: Bitte um Hilfe - habe 6 Ledum C 200 Globuli eingenommen

Beitragvon Krâja » 3. Mai 2014, 13:31

N e i n !!! Ledum wird keine Borreliose verhindern und keine Borreliose heilen!!! Was für eine wahnsinnige Behauptung!!! Wer bist Du, dass Du so etwas behauptest ...wenn Du Deinen eigenen Worten nach kein Laie bist??? Ich kann es nicht glauben :evil:
Ach, das sehe ich ja jetzt erst. Ledum wirkt also Deiner Meinung nach nicht bei Insektenstichen, wird nicht gegen eine Infektion nach einem Zeckenbiss schützen und keine Borreliose verhindern. Man nimmt es eigentlich überhaupt nicht, die Beschreibung des Mittels und die Empfehlungen im Netz sind falsch. Brigitte weiß wann und wozu es verwendet wird und nur Brigitte hat das Recht, hier am Forum im Bereich Homöopathie Rat zu erteilen. Wenn sie nicht online ist, muß der Patient halt warten, bis sie online kommt. Wer sich vor Angst in die Hose macht, hat Pech gehabt, es ist nichts so eilig, dass man nicht auf Brigitte warten könnte.
Das hier ist ein Naturforum, in dem es um Laienhilfe untereinander geht ... und nicht darum, einem absolut fremden "Profi" in aller Öffentlichkeit Krankenberichte zu posten ... aber es gibt auch hier Verantwortung (die Du ja nicht trägst)! Ich fasse es nicht :evil:
Tja weißt Du, wenn man den Hintergrund nicht kennt, kann man keine Hilfe geben, also ich jedenfalls nicht. Du kannst das wahrscheinlich, denn wahrscheinlich gehörst Du zu denen, die sich in den Text einfühlen und auch dann über den Kranken Bescheid wissen, wenn derjenige seine Situation nicht beschreibt. Anscheinend bist Du der Meinung, dass man, um Hilfe zu geben, keine Hintergrundinformation benötigt. Ich bin nicht dieser Meinung. Ich dachte, dies sei ein Naturheilkundeforum, wo man verantwortungsvoll miteinander umgeht. Anscheinend hab ich mich getäuscht. Wenn es sich hier nur um einen Ersatz der Bildzeitung handelt, ist mir meine Zeit zu schade, sie hier zu verbringen.
Zuletzt geändert von Krâja am 3. Mai 2014, 13:34, insgesamt 1-mal geändert.
Grüße von Krâja :wink:

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Re: Bitte um Hilfe - habe 6 Ledum C 200 Globuli eingenommen

Beitragvon *brigitte* » 3. Mai 2014, 13:33

Hallo Kraja,
...Er wird die Borreliose nicht bekommen, auch dann nicht, wenn die Zecke, die ihn gebissen hat, infiziert war...

...und der gebissene Patient ist dann zunächst gegen Borreliose geschützt...
...genau darum geht es mir und deswegen habe ich mich in diesen Thread eingemischt. Nochmal und bitte für alle: Ledum schützt n i c h t prophylaktisch vor Borreliose. Es kann nach erfolgtem Stich zwar d a g e g e n helfen (gegen den Stich), aber es wird k e i n e Borreliose verhindern!
Und genau darum geht es: durch Dein Posting hier erweckst Du bei den Lesenden (Laien) den Eindruck, dass genau das passiert: Ledum verhindert Borreliose. Und diese Aussage ist gefährlich, weil sie nicht stimmt. Als Laie freue ich mich: da hat mich eine Zecke erwischt ... macht nichts, ich besorge mir Ledum C200 und alles ist gut!Gerade Borrelien, die ohnehin in der Schulmedzin schwierig (und leider viel zu selten) diagnostizierbar sind ... und dann ist das 3. Stadium erreicht und es heißt "leider austherapiert" :sad:
Und da helfen auch nicht die vielen Links, die Du postet ... und auch nicht, dass manche/viele Therapeuten die gleiche Meinung wie Du vertreten, in der Praxis sieht das anders aus! Und diese Praxis sehe ich, und zwar täglich und meist im letzten Stadium (und: viele dieser schulmedizinisch austherapierten Menschen h a b e n Ledum genommen!).

Mir geht es nicht darum, Dich anzugreifen, da hab ich doch nichts davon. Und ich kann vieles vertragen, auch wenn sich ein Neuling in Homöopathie auskennt, das ist doch Unsinn.
... Ich gehe davon aus, dass HansZ von einer Zecke gebissen wurde...
Nein ... er hat gepostet, dass er Ledum prophylaktisch genommen hat ...
Na ja, wie auch immer ...
...Warum greifst Du mich hier permanent an? Kannst es nicht ertragen, dass sich ein Neuling hier am Forum mit Homöopathie auskennt? Dürfen hier nur Leute um Rat fragen?
Und nochmal: das ist Unsinn und nicht meine Intention. Guter und richtiger Rat ist sicher immer willkommen. Was ich nicht ab kann, sind falsche Aussagen, die zudem gefährlich sind.
...Und ja, ich trage die Verantwortung, daher antworte ich. Ich versuche zu helfen, Leute zu beraten, genau das Gleiche, was jeder andere hier auch macht...
Du trägst die Verantwortung für die Inhalte des Forums hier eben nicht, das würdest Du in einem eigenen Forum. Hier tragen die Verantwortung im Prinzip die Betreiber des Forums, also Angelika und Marc.
...Wahrscheinlich hätte ich Hansz nicht antworten dürfen, da ich hier am Forum ja noch neu bin und auf Dich warten müssen ... Du warst halt leider nicht online, zu diesem Zeitpunkt, ich schon...
Das ist doch kompletter Blödsinn :roll:
Zuletzt geändert von *brigitte* am 3. Mai 2014, 13:41, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Bitte um Hilfe - habe 6 Ledum C 200 Globuli eingenommen

Beitragvon *brigitte* » 3. Mai 2014, 13:40

Ah ja ... das hab ich jetzt leider erst gesehen, als ich meine Antwort schon geschrieben hatte :evil:

Nun ist aber gut.
Ich habe niemals geschrieben, dass Ledum nicht bei Insektenstichen hilft. Ich h a b e geschrieben, dass es keine Borreliose verhindert und auch nicht heilt.

Ja sag mal ... das ist jetzt nur noch persönlich beleidigend und mir zu blöd. Soll sich jeder selbst ein Bild machen :evil:

Brigitte

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Re: Bitte um Hilfe - habe 6 Ledum C 200 Globuli eingenommen

Beitragvon Krâja » 3. Mai 2014, 14:33

...genau darum geht es mir und deswegen habe ich mich in diesen Thread eingemischt. Nochmal und bitte für alle: Ledum schützt n i c h t prophylaktisch vor Borreliose. Es kann nach erfolgtem Stich zwar d a g e g e n helfen (gegen den Stich), aber es wird k e i n e Borreliose verhindern!
Und genau darum geht es: durch Dein Posting hier erweckst Du bei den Lesenden (Laien) den Eindruck, dass genau das passiert: Ledum verhindert Borreliose. Und diese Aussage ist gefährlich, weil sie nicht stimmt. Als Laie freue ich mich: da hat mich eine Zecke erwischt ... macht nichts, ich besorge mir Ledum C200 und alles ist gut!Gerade Borrelien, die ohnehin in der Schulmedzin schwierig (und leider viel zu selten) diagnostizierbar sind ... und dann ist das 3. Stadium erreicht und es heißt "leider austherapiert" :sad:
Und da helfen auch nicht die vielen Links, die Du postet ... und auch nicht, dass manche/viele Therapeuten die gleiche Meinung wie Du vertreten, in der Praxis sieht das anders aus! Und diese Praxis sehe ich, und zwar täglich und meist im letzten Stadium (und: viele dieser schulmedizinisch austherapierten Menschen h a b e n Ledum genommen!).


Aha, jetzt wird die Sache langsam deutlicher. Du schreibst, dass Ledum nicht vor und gegen Borreliose schützt, wenn jemand von einer Zecke gebissen wurde? Nun gut, ich kann in diesem Fall nicht wirklich mitreden. Ich hab mich auf das verlassen, was die Fachleute (?) in den Medien geschrieben haben. Da bin ich dann wohl genauso drauf reingefallen, wie alle anderen Leute auch. Man glaubt einfach, dass die vielen Aussagen dazu in den Medien auf erfahrenen Tatsachen, also auf realen Fällen basieren, in denen Borreliose nicht ausbrach, wenn Patienten sofort nach dem Zeckenbiß Ledum genommen haben.

Ich kann bei Borreliose nicht mitreden, da ich noch keinen Fall von Borreliose hatte, wir haben diese Erkrankung hier nicht. Nun, wenn es so ist, wie Du es schreibst, Brigitte, handelt es sich hier tatsächlich um eine Vortäuschung falscher Tatsachen. Wenn ich Deinen Beitrag lese, Brigitte, erfahre ich, dass die Praxis anders aussieht und ein Patient, der sich - wie ich - auf die Meinungen angeblich Wissender verlassen hat, Pech gehabt hat. Eine Zwiebelscheibe auf dem Insektenstich hätte den gleichen Sinn gehabt ..

... die Krankheit bricht eventuell trotzdem aus ...
und kann nicht geheilt werden ? Warum nicht? Wenn Ledum nicht wirkt, müßte man doch aber eigentlich anhand der Symptome ein Mittel finden können, das wirkt? Nun gut, hier im Beitrag war nur von Ledum die Rede.

Eine Hochpotenz wirkt im akuten Notfall intensiver und nachhaltiger als eine Niedrigpotenz, wird aber normalerweise von einem Heilkundler verabreicht, sollte also nicht in Eigenregie erfolgen. Die Medien berichten hierzu irreführend.
Leider habe ich heute 6 Globuli, Ledum C200 (verwendet als Borreliose Vorbeugung bei einem Zeckenstich)
Also, ich nehme an, dass er von einer Zecke gebissen wurde und sich daher vor den Auswirkungen des Zeckenbisses schützen wollte, so wie es in allen möglichen Ratgebern online zu lesen ist.

Ich habe keine praktische Erfahrung mit Borreliose. Ich kann Dir nicht widersprechen, Brigitte. Ich kann bloß mit einigem Unverständnis mitansehen, wie Leser (u.a. ich) durch Aussagen sogenannter Fachleute in der Presse getäuscht werden. In diesem Fall hätte ich dann wohl besser nicht geantwortet, aber .. hätte ich nicht geantwortet, hätten wir nie herausgefunden, dass niemand gegen Borreliose geschützt ist, wenn er Ledum nimmt ...

Wozu nimmt der durch eine Zecke Gebissene dann Ledum? Eine Zwiebelscheibe hätte doch auch gereicht?

Sorry für den Angriff @ Brigitte, es hat ein bißchen gedauert, bis ich begriffen habe, wovon Du redest... :eek:
Grüße von Krâja :wink:

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Re: Bitte um Hilfe - habe 6 Ledum C 200 Globuli eingenommen

Beitragvon *brigitte* » 3. Mai 2014, 15:57

Na gut, nachdem das geklärt ist, lass mich noch eine Bitte äußern:

Keine 1000 Links mehr, das ist kein Wissen, sondern angelesen. Wissen kannst Du doch nur, was Du selbst erfahren und erprobt hast und was sich als hilfreich erwiesen hat, oder? Niemand, auch keine Koryphäe gleich welcher Richtung hat immer recht. Ich finde es nur problematisch, alles was irgendwer irgendwo geschrieben hat, als wahr zu übernehmen, ohne es selbst oft ausprobiert zu haben. Ok? Und Tante Google fragen sollte eigentlich jeder können :rotfl:

Und trotzdem nochmals die Frage, Kraja: Bist Du nun Therapeut oder ned? Und wenn ja, welcher?

In diesem Sinne ein schönes Wochenende

:wink: Brigitte

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Re: Bitte um Hilfe - habe 6 Ledum C 200 Globuli eingenommen

Beitragvon Krâja » 3. Mai 2014, 17:59

Und trotzdem nochmals die Frage, Kraja: Bist Du nun Therapeut oder ned? Und wenn ja, welcher?

Ich hab Medizin und Psychologie studiert, aber ohne Abschluß, da ich nicht zur Prüfung zugelassen wurde (NC). Ich hab mich dann später auf Homöopathie und Teile der Naturheilkunde spezialisiert, ich arbeite freiberuflich auf diesen Gebieten, wenn es sich ergibt, wenn ich gefragt werde oder sehe, dass jemand Hilfe braucht. Ich mache das im realen Umfeld nicht alleine sondern in Zusammenarbeit mit einem Arzt der Schulmedizin, der sich über Homöopathie auf Naturheilkunde spezialisiert hat und einer Therapeutin auf dem Gebiet der Naturheilunde.

Ich hab bisher kein Diplom auf diesen Gebieten und hatte noch keine Zeit, es zu machen. Ich bin also keine Therapeutin, die sich niederlassen und eine Praxis aufmachen kann, weil ich eben kein Diplom dafür habe.

Der Arzt und die Therapeutin haben mich schon einige Male aufgefordert, mich hier als Kollegin niederzulassen, da ich eben sehr viel Ahnung auf einigen Gebieten habe, aber halt auch nur auf denen, die ich bereits erfahren, erprobt und ausprobiert hab .. das ist zwar ne ganze Menge, aber nicht alles. Um das Diplom zu machen, bräuchte ich Zeit und die habe ich nicht, weil ich Geld verdienen muss, um zu leben.

Also Klappe halten und was anderes machen?

Nach der Geschichte mit der Borreliose sollte ich das vielleicht in Erwägung ziehen und die Behandlung denen überlassen, die ein Diplom haben und ihr Handwerk verstehen ...

Wenn ich mich hier (im realen Umfeld) umschaue, frage ich mich allerdings, wozu die Leute ihr Fach studiert und einen Abschluß gemacht haben .. mit einiger Sicherheit nicht, um Leute zu heilen, allenfalls um Geld zu verdienen. Patienten sind ersetzbar, geht der eine, kommt der Nächste. Tote können sich nicht wehren...
Grüße von Krâja :wink:

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Re: Bitte um Hilfe - habe 6 Ledum C 200 Globuli eingenommen

Beitragvon *brigitte* » 5. Mai 2014, 12:14

Hallo Kraja,

das hört sich doch alles gut an, oder?
...da ich eben sehr viel Ahnung auf einigen Gebieten habe, aber halt auch nur auf denen, die ich bereits erfahren, erprobt und ausprobiert hab .. das ist zwar ne ganze Menge, aber nicht alles...
Niemand muss alles wissen. Auf Deinen Gebieten gut sein, das ist wichtig.
Also Klappe halten und was anderes machen?
Nach der Geschichte mit der Borreliose sollte ich das vielleicht in Erwägung ziehen und die Behandlung denen überlassen, die ein Diplom haben und ihr Handwerk verstehen ...
Ja warum das denn? Du hast was Neues gelernt und gut, oder?
Und ein Diplom haben heißt ja noch lange nicht, dass man sein Handwerk versteht, gell?
Wenn ich mich hier (im realen Umfeld) umschaue, frage ich mich allerdings, wozu die Leute ihr Fach studiert und einen Abschluß gemacht haben .. mit einiger Sicherheit nicht, um Leute zu heilen, allenfalls um Geld zu verdienen. Patienten sind ersetzbar, geht der eine, kommt der Nächste. Tote können sich nicht wehren...
Tja, na ja ... wer es so sieht, der sollte seine Finger davon lassen :(
Hast Du denn so schlechte Erfahrungen gemacht?

Liebe Grüße
:wink: Brigitte

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Re: Bitte um Hilfe - habe 6 Ledum C 200 Globuli eingenommen

Beitragvon Krâja » 6. Mai 2014, 00:17

Hallo Brigitte,
Tja, na ja ... wer es so sieht, der sollte seine Finger davon lassen :(
Hast Du denn so schlechte Erfahrungen gemacht?
Ich sag ja nicht, daß das meine Meinung ist, es ist eine erfahrene Tatsache, man sieht und erfährt es, wo man hinschaut. Unsere Medizinstudenten gehen auf die Strasse um zu demonstrieren, weil sie gern mehr lernen wollen, aber dazu reichen die Gelder nicht. Wenn sie fertig studiert haben und sich als praktische Ärzte niedergelassen haben, haben sie entweder nicht genug Erfahrung oder nicht genug Möglichkeiten, sich wirklich fallspezifisch um ihre Patienten zu kümmern. Eigentlich macht ja alles der Hausarzt. Überwiesen wird man allenfalls an die Kliniken, denn nur da gibt es die geeigneten Apparate und Instrumente. Fachärzte arbeiten fast ausschließlich an den Kliniken. Und in den Kliniken und Krankenhäusern ist es mehr Fließbandarbeit dann gezielte Einzelsorge um die Patienten. Dazu kommt natürlich, dass wir hier ein sehr beschränktes Angebot an Medikamenten haben, und daß vieles dann auch garnicht verschrieben werden darf, weil man die Kosten niedrig halten muß. So ist es denn bei einer Vielzahl von niedergelassenen Hausärzten üblich bei jeder Krankheit, also wirklich egal bei was, Paracetamol zu verschreiben.

Egal ob Blinddarmentzündung, Darm- oder Nierenprobleme, Gastritis, Kopfweh, gebrochene Hüfte .. man wird nicht untersucht und kriegt Paracetamol verordnet. Tja, und dann sterben die Patienten, beispielsweise an einem nicht diagnostizierten Blinddarmdurchbruch, obwohl sie beim Arzt waren. Die gebrochene Hüfte betraf einen Bekannten, der auf der Strasse gestürzt war. Er wurde mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Dort wurde er flüchtig untersucht und entlassen. Er konnte aber nicht laufen. Dann haben sie ihn mit dem Krankenwagen in ein Pflegeheim gebracht, dort blieb er vier Wochen und bekam neben Paracetamol Krankengymnastik. Er sagt, er habe vor Schmerzen geschrieen. Nach vier oder fünf Wochen wurde er dann mal geröngt, dabei wurde dann der Hüftbruch festgestellt, er wurde operiert. Bei der OP ist ein Fehler passiert, der Patient konnte nicht laufen und lernte es auch nicht. Einen Monat später wurde die OP der Hüfte wiederholt, danach hat der Patient langsam wieder laufen gelernt. Die Geschichte mit dem Hüftbruch dauerte von Ende April bis September 2013. Leider ist es kein Einzelfall.

Es finden kaum Blut- und/oder Urinuntersuchungen statt, wenn dann allenfalls in den Krankenhäusern, aber um dahin überwiesen zu werden, braucht man einen triftigen Grund, den der jeweilige Hausarzt auch als solchen betrachtet. Magen-, Darm- und Blasenblutungen sind kein triftiger Grund. Die Leute werden nichtmal untersucht, sie kriegen ein Medikament verschrieben, wenn sie Pech haben Paracetamol. Auch eine Gehirnerschütterung kann mit Paracetamol behandelt werden. Wer kein Fieber hat, muß nicht ins Krankenhaus, nur Fieber ist eine Krankheit, die im Krankenhaus behandelt werden muß.

Es werden serienweise Medikamente entweder verkehrt verabreicht oder zu lange und zu hochdosiert. Wer mit einem gebrochenen Nasenbein zur OP ins Krankenhaus geht, kommt dann eventuell mit einer gelähmten Gesichtshälfte wieder raus, weil bei der OP versehentlich die Nervenbahnen durchtrennt wurden .. usw. Ich könnte das hier endlos fortsetzen... Ich lerne fast nur noch Leute kennen, bei denen Fehler bei der OP gemacht worden sind, sie können dann entweder nicht mehr laufen und sitzen im Rollstuhl oder sie brauchen Krücken.

Die Anzahl der Leute, die über den Verlust ihrer Familienangehörigen trauern, die trotz rechtzeitigen Arztbesuchs oder Hausbesuchs des Arztes verstorben sind, ist riesig. Sie rufen den Arzt wegen beispielsweise einem Herzinfarkt, der Arzt kommt, verschreibt Paracetamol "das wird schon wieder" und geht, der Patient stirbt. - Bei Diabetes gibts hier nur noch eine Alternative: entweder Bein(e) ab oder sterben .. Leute jeden Alters, auch ganz junge Leute gehen ins KKH und kommen ohne Bein(e) wieder raus. Unsere Krebspatienten warten auf ihren Tod, man kann ihnen angeblich nicht helfen, sie kriegen eine Schmerztherapie und warten bis der Sensemann kommt. Manch einer hätte in Deutschland vielleicht noch ein paar Jahre länger gelebt.

Die Ärzte, um die es geht, haben alle Medizin studiert und sind niedergelassene Ärzte oder Fachärzte an Kliniken. Die Patienten langen sich ans Hirn. Alternative Medizin muss man selbst bezahlen, sie wird von den Kassen nicht übernommen. Die Kosten sind so hoch, daß man sich das bei den Verdienstmöglichkeiten hier kaum erlauben kann, Naturheilkundler oder Homöopathen zu besuchen.

Dieser Bericht ist keine Satire sondern die tägliche Praxis, egal wo man hinschaut, mit wem man redet .. es ist die gängige Praxis, leider. :sad:
Grüße von Krâja :wink:



   

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