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Psychopharmaka

Moderator: Angelika

geri2000
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Psychopharmaka

Beitragvon geri2000 » 28. Mär 2016, 10:46

Ich habe im Laufe der letzten Jahre immer wieder Menschen angetroffen, bei denen psychische Probleme diagnostiziert wurden. Alle wurden letztlich mit Psychopharmaka behandelt, welche unterschiedlichste, negative Nebenwirkungen auslösten. D.h. die betroffen Menschen nehmen die Nebenwirkungen als überaus störend und verändernd wahr. Gibt es dazu positive Erfahrungsberichte aus der Homöopathie welche den Betroffenen als alternativer Ansatz helfen könnten ? Immerhin sollte es um die Betroffenen gehen welche darunter leiden! Mich selbst haben diese Erfahrungen zu einem kritischen Lied veranlasst, welches ich auf Youtube gestellt habe. https://youtu.be/p1MFUWjoGj4.


pico

Re: Psychopharmaka

Beitragvon pico » 28. Mär 2016, 14:04

The Green Mile (Film)

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bermibs
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Re: Psychopharmaka

Beitragvon bermibs » 28. Mär 2016, 19:37

Hallo Geri, eigene Erfahrungen habe ich nicht, weis aber, dass Homöopathie durchaus auch bei Depressionen hilfreich sein kann.
Eines weis ich ganz sicher, dass Psychopharmaka niemals Depressionen heilen können. Dazu ein Bericht eines Heilpraktikers.
Die angesprochene Ärztin verneint zwar chemische Zusammenhänge, auf die die Schulmedizin pocht und dafür gern ihre nebenwirkungsträchtigen Medikamente einsetzt. Allerdings sind fehlende Mikronährstoffe auch Chemie, aber eben natürliche und in der Regel organische Chemie.

Wichtige Faktoren bei den Mikronährstoffen bezüglich Depressionen sind:
- chronischer, zum Teil erheblicher Vitamin-D-Mangel: Blutspiegel bestimmen lassen und den Wert auf mindestens 60 - 80 ng/ml anheben - Vitamin-D-Rechner
- eklatantes Missverhältnis zwischen Omega 3 und Omega 6 (ca. 1 zu 20); ideal wären aber 1 zu 1: Omega-3-Index bestimmen lassen und den Wert auf 8 - 11 % anheben = 6 - 15 Gramm Fisch-/Krillöl täglich und zusätzlich O3-reiche Öle in der kalten Küche (Lein, Raps, Hanf, Walnuss, Chia, Perilla)
- Unterversorgung beim gesamten Vitamin-B-Komplex: hier empfiehlt sich der B-Komplex 100
- Vitamin C: 2 - 3 Gramm
- Magnesium: 400 - 1.000 mg
- Zink: 25 - 30 mg
- Selen: 200 µg
u.a.
LG bermibs
„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist.“ (Jean Anthelme Brillat-Savarin)

Liliana
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Re: Psychopharmaka

Beitragvon Liliana » 30. Mär 2016, 22:40

Wenn ich Psychopharmaka nur lese, sehe ich rot.
Ein guter Freund von mir hat auf seine relativ unbekümmerte, jahrelange Psychopharmaka- Einnahme, wegen starker psychischer Erkrankung, Leukämie bekommen und ist einige Jahre später verstorben.
Ich setzte immer auf Homöopathie, hatte zwar mal einen Versuch über eine Woche mit Psychopharmaka gemacht, sie aber danach sehr schnell, bzw. abrupt abgesetzt, weil es mir damit viel schlechter ging als ohne.

Das Homöopathische Mittel war durch die Einnahme außer Kraft gesetzt, half dann aber sofort wieder. Die eigenständige Einnahme des Homöopath. Mittels war sozusagen ein Selbstversuch, eine sehr hohe Potenz, die ich nur unter Aufsicht meiner damaligen Heilpraktikerin hätte einnehmen dürfen.
Mitten in der Nacht um 3 ging es mir sehr schlecht, so dass ich mich zu einer Entscheidung gezwungen fühlte, es zu probieren.
Ich konnte einige Minuten später wieder schlafen.
Auch jetzt hilft mir Homöopathie, momentan neige ich zu starker Migräne, durch ein homöopathisches Mittel hält sie sich in Grenzen, so dass ich weiterhin meine Arbeit verrichten kann.

Ich möchte jedoch auch eines Tages von der Homöopathie abkommen, so dass ich mir entweder selbst helfen kann oder auch gar nichts mehr brauche.

geri2000
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Re: Psychopharmaka

Beitragvon geri2000 » 31. Mär 2016, 10:21

Hallo Liliane,

vielen Dank für Deine Offenheit und den ausführlichen Beitrag ! Ich denke, dass Deine Erfahrungen anderen Mut machen können und dafür möchte ich Dir im Namen von Betroffenen herzlich danken. Es sollte letztlich einfach nur um die betroffenen Menschen gehen und nicht um Geschäftemacherei oder die Unterstützung mächtiger Lobbies.
DANKE !

geri2000
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Re: Psychopharmaka

Beitragvon geri2000 » 31. Mär 2016, 10:29

Hallo bermibs,

ich danke auch Dir für Deinen Beitrag und schliesse mich Deiner Meinung an, dass es sehr schwer ist Depression mit Psychopharmaka zu "heilen".
Danke auch für die Auseinandersetzung mit möglichen Alternativen (ohne Nebenwirkungen).

Ich denke das Thema sollte noch viel breiter diskutiert werden um bewusst zu machen, dass es Alternativen (ohne Folgeschäden) gibt und Dein Aufzeigen sehe ich dazu als wertvollen Ansatz !


Liliana
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Re: Psychopharmaka

Beitragvon Liliana » 31. Mär 2016, 17:42

Hallo Geri,

hier ein Beitrag zur weiteren Diskussion des Themas:

"Praktisch die gesamte Spezialausbildung zum Psychiater wird heute von Arzneimittelherstellern bezahlt."

Hier der Film, der für mich diese Kernaussage beinhaltet:
https://www.youtube.com/watch?v=H_3ct_TqpGY

Danach war mir klar, dass mein instinktiver Weg wirklich richtig für mich war, beim Thema Psychiatrie und Medikamente hatte ich immer ein sehr dunkles und schlechtes Gefühl, als wenn ich mich gleich in den Sarg legen könnte.
Psychopharmaka heilen nicht, sie helfen lediglich dem Körper, dem Gehirn normal zu funktionieren.
Aber was ist normal, in einer Welt, die manchmal für Menschen höchst ungesundes Aufwachsen und darin weiterleben bedeutet.

Außerdem war ich neidisch auf die Möglichkeiten von guten Therapien und Thearpeuten, denn meine waren jahrelang höchst miserabel, so dass ich keinem Therapeuten in Deutschland mehr über den Weg traute.

geri2000
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Re: Psychopharmaka

Beitragvon geri2000 » 31. Mär 2016, 21:41

Hallo Liliana,

ich denke man kann generell sagen, wenn wir wieder lernen würden uns auf unser (Bauch)-gefühl zu verlassen, wären wir viel öfter am richtigen Weg. Dann könnten wir vielleicht oftmals im Vorhinein so manchem Dilemma großräumig ausweichen.
Das perfide aus meiner Sicht an dem sog. psychiatrischen "Behandlungssystem" ist, dass mit Menschen die wirkliche Hilfe suchen weil es ihnen unglaublich schlecht geht,unverantwortlich umgegangen wird. Beziehungsweise wird mit diesen Patienten auf schamlose Weise Geld gemacht. Ich weiss, dass dies nach einer verallgemeinenden Generalisierung klingt, aber ich habe es nicht anders kennengelernt.

Vielen Dank für deinen wertvollen Diskussionsbeitrag !

Liliana
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Re: Psychopharmaka

Beitragvon Liliana » 31. Mär 2016, 23:08

Hallo Geri,

das sehe ich ähnlich wie du, manche jedoch finden die Behandlung, die sie erfahren gut und angemessen. Generell kann man nicht sagen, dass das ganze System niemandem hilft, manche ärgern sich jedoch Jahre später, dass sie lange ihrem Psychiater vertrauten und stellen im Nachhinein fest, dass sie ohne Medikamente sich besser zurecht finden und sich besser fühlen.

Ich finde dieses Wort auf das Medikament "eingestellt werden" schon schrecklich.

Dann würde ich auf homöopathische Medikamente auch dauernd eingestellt, weil ich sie höchstens ein paar Monate nehme, bis ich etwas anderes benötige. Davon spricht der Arzt aber nicht, ich müsse eingestellt werden, sondern das Präparat ist nicht mehr das richtige.

Meinem Bekannten wird ein Licht aufgegangen sein, als er die Diagnose Leukämie in Mittleren Lebensjahren erhielt, wie ich hörte, setzte er sofort auf ein anderes Medikament um. Er vertraute seinem Arzt, er müsse sie nehmen. Wirkliche Therapie suchte er nicht, noch wurde sie ihm empfohlen.
Mir tat das sehr leid, und es tat furchtbar weh, noch heute schmerzt es, obwohl wir Jahre keinen Kontakt mehr hatten. Ich kann es manchmal immer noch nicht verstehen. Er hätte noch sehr viele Jahre vor sich gehabt.

Ich sprach mal mit einer Krankenschwester, ihrer Meinung und der ihres Arbeitgebers nach, wäre eine Therapie sogar kontraproduktiv, an Psychosen leidende Menschen würden sofort eine Psychose bekommen, wenn sie nur darüber sprachen. - Die Meinung, wie sie im Film erklärt wurde.

Eine Psychose, sich verfolgt fühlen, Stimmen hören kommt nun auch nicht einfach vom Himmel herabgeregnet, diese Menschen sind starken Spannungen innerhalb ihres Systems ausgesetzt.
Meiner Meinung nach und meiner Erfahrung nach, kann man nur gesund werden, wenn man alles was man in dieser Hinsicht erfahren hat mit jmd. besprechen kann, der geschult ist, der versteht, wovon sein Gegenüber spricht. Der ihn aussprechen lässt, ihm/ihr zuhört und die Konsequenzen seiner/ ihrer Erfahrungen aufzeigt, z.B. wie eng sein inneres System ist, wie verrückt, im Sinne von weggerückt ist, wie z.B. die Normalität auf den Kopf gestellt wurde und weiterhin wird.
Der die daraus resultierenden Aggressionen seinem Klienten behutsam erklärt, die an völlig anderer Stelle auftreten können, der erklärt, wenn sie nicht gelebt werden können, wie der Klient sie nach innen richtet, schließlich in Form einer Psychose auslebt.
Natürlich alles behutsam, so dass der Klient es langsam erfassen kann, denn da können Welten zusammenbrechen, Verhaltensmuster die man erlernt hat zunichte gemacht werden, die Welt kann wirklich auf den Kopf gestellt werden, wenn man mal, wenn der Klient versteht, in welchem Familien-System er groß geworden ist.
Das ist Schwerstarbeit, in einem völlig anderem Sinne, wie man diese versteht.
Für den Klienten und auch, wie ich jetzt verstehe, für den Behandler.
- Aber ehrlich gesagt auch wahnsinnig interessant!-

Eine Tablette kann dem Therapeuten richtig gut tun, den Fall abgearbeitet zu haben, herrlich, wie Schreibtischarbeit, die ad Acta gelegt wird!
Deshalb werden für TWGs bevorzugt Psychotiker genommen, die nehmen ihre Medikamente und wenn sie ausflippen, müssen sie eben nur besser eingestellt werden, dass sie wieder maschinell im Oberstübchen funktionieren.

Entschuldigung- anders kann ich die Arbeitsweise nicht mehr beschreiben- Wie man sich das Leben doch so leicht machen kann...

Ich möchte noch sagen, ich hatte nie eine Psychose, jedoch gibt es andere psychische Erkrankungen, die nicht ganz so schwerwiegend sind. Wahrscheinlich habe ich mich durch Psychotherapien davor bewahrt eine zu entwickeln und ohne mich von Psychopharmaka betäuben zu lassen, so dass ich noch klar denken und meinen Sinnen trauen konnte.

Liliana
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Re: Psychopharmaka

Beitragvon Liliana » 17. Aug 2016, 03:44

Jetzt bin ich bei einen Homöopathen, der anders als sonst arbeitet. Er arbeitet mit verschiedenen Mitteln auf versch. Ebenen, wie er betont.
Mir hatte er jetzt ein Mittel gegen Pankattacken genannt, welches ich demnächst einnehmen möchte. Er meinte, es würde wie Valium wirken, nicht nur die starken Ängste nehmen, sondern auch müde machen.

Ich habe schon lange das Gefühl, dass ich mit einem einzigem hom. Präparat nicht auskomme.
Außerdem eines was den Druck von den Bronchien nimmt.
Stecke gerade in einer psy. Krise und hoffe, dass ich wieder besser atmen kann (Asthma), sich die Bronchien entspannen.

Es wird so oft gesagt, Homöopathie wäre Geldverschwändung, nichts bringen, weil nix drin wäre. Nur die Allopathie würde helfen und Psychopharmaka-
Ich finde es schade, dass sie im Vorfeld schon kaputt geredet wird und viele Menschen sie nicht ausprobieren, bevor sie Urteile fällen.

Mir hat sie schon oft aus extremen Krisen geholfen, auch körperlichen. Voraussetzung ist nun mal, der richtige Arzt, der die richtigen Mittel raussucht, sonst bringt die beste Homöopathie nichts.

Meitnerium
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Re: Psychopharmaka

Beitragvon Meitnerium » 8. Nov 2016, 17:27

Ohne meinen genialen Homöopathen würde meine Tochter heute noch Antideppressiva nehmen. Auch mein Doc arbeitet auf verschiedenen Ebenen und räumt alles auf bis zurück ins 16. Jahrhundert. Ein Zuckerschlecken war es nicht :D
Von wegen sanft....

Meitnerium
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Re: Psychopharmaka

Beitragvon Meitnerium » 8. Nov 2016, 17:47

Nachtrag: Mein (hellsichtiger) Doc sah meinen Nachwuchs nur kurz an und sagte was von "nicht ausgereiften Hirn". Würde er aber hinkriegen....
Meine pubertierende Tochter ließ die Therapie schleifen...landete monatelang in der Psychiatrie, wo sie nicht entdeckten, dass mein Nachwuchs Symptome eines Borderliners hatte. Ich solle das selbstverletzende Verhalten nicht überbewerten..... Im Heim folgte ein Selbstmordversuch.
Ich schmiss meine Tochter raus. Irgendwann ist sie doch wieder zu unserem Doc.... Das war die Wende. Und bald ist sie mit der Ausbildung fertig. Die Erlebnisse mit Jugendamt und Psychiatrie waren für mich eine totale Katastrophe. Von Fremdbesetzungen und dergleichen haben die keine Ahnung. Ich wurde müde belächelt, weil ich zu Homöopathen gehe. Und ich wurde in die Schublade leistungsorientierte Karrierefrau gesteckt, weil ich einen hochqualifizierten Männerberuf habe. Meine Tochter ist übrigens ungeimpft.

Liliana
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Re: Psychopharmaka

Beitragvon Liliana » 19. Dez 2016, 10:00

Ohne meinen genialen Homöopathen würde meine Tochter heute noch Antideppressiva nehmen. Auch mein Doc arbeitet auf verschiedenen Ebenen und räumt alles auf bis zurück ins 16. Jahrhundert. Ein Zuckerschlecken war es nicht :D
Von wegen sanft....
Hallo Meitnerium,
wie macht er das Aufräumen bis zurück auf das 16. Jahrhundert? Liest sich spannend!



   

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