Zum Inhalt

lycopodium /erstverschlimmerung und wirkung

Moderator: Angelika

erdbeer
Beiträge: 1
Registriert: 9. Apr 2005, 22:51

lycopodium /erstverschlimmerung und wirkung

Beitragvon erdbeer » 9. Apr 2005, 23:03

halli hallo! bin neu bei euch !

habe ne frage:
ich habe gestern von meinem arzt lycopodium bekommen (hochpotenz)
nun ja.
bin etwas verwirrt....
hatte heut besonders stimmungsschwankungen, bin aber eher mehr bedrückt, nachdenklich und nervös, in meinem bauch war richtig was los,grummeln usw., erst fühl ich mich krank dann gehts wieder.... heut wars besonders auffallend.
kann das schon mit lycopodium zusammenhängen?
ich muss sagen ich leide schon länger an darmproblemen , blasenproblemen, :oops:
bitte kann mir wer was dazu sagen wie lang kann so ne erstverschlimmerung dauern?
und vorallem kann das ne erstverschlimmerung gewesen sein?
danke und ich hoffe mir kannjemand helfen :sad:
lg silvia
sei zufrieden mit dem was du hast, es könnte noch schlimmer sein


kwumpf
Beiträge: 3
Registriert: 5. Apr 2005, 10:02

Beitragvon kwumpf » 10. Apr 2005, 11:16

Hallo Erdbeer,

Leider kenn ich mich auch nicht aus mit homöopathische Mitteln. Ich bin da eher etwas skeptisch. Nun, jetzt können ja viele sagen was machst du dann hier. Naja mich interessiert das Thema eben. Mich würde eher interessieren was Du schon alles ausprobiert hast und ob Du mit Deinem Arzt auch schon andere Methoden ausprobiert hast, bevor ihr zur Homöopathie gegriffen habt. Wichtig ist ja auch die Diagnose. Sind die Beschwerden organisch bedingt oder haben sie eine tiefer liegende Ursache d.h. spielt Dir dabei Deine Psyche einen Streich. Ich kenne solche Beschwerden auch und bei mir treten sie häufig in Zusammenhang mit Stresssituationen auf. Bei mir helfen hier immer sehr gut feucht-warme Bauchwickel und das regelmäßig über ein paar Tage und dann hab`ich wieder Ruhe. Ich glaube seinem Körper Ruhe gönnen, ist bei diesen Beschwerden sehr wichtig. Gute Besserung. Viele grüße, kwumpf

gekiller
Beiträge: 198
Registriert: 12. Jun 2004, 18:29

Beitragvon gekiller » 10. Apr 2005, 14:23

hallo silvia,
eine erstverschlimmerung ist es dann, wenn die symptome, die du vorher schon hattest, verstärkt werden oder auch, wenn symptome, die du früher hattest, wieder auftreten.
wenn also das, was du im moment merkst, für dich nichts ganz neues ist, dann würde ich das als erstverschlimmerung einordnen.
diese hält nur kurz an, höchstens wenige tage. danach sollten nicht nur diese symptome weggehen, sondern sich auch am zustand davor etwas ändern.
eine erstverschlimmerung ist als gutes zeichen zu sehen, da es zeigt, dass das richtige mittel gewählt wurde.
beobachte dich genau und besprich das dann am besten mit deinem arzt.
liebe grüsse
gerda

Wombat
Beiträge: 2
Registriert: 27. Feb 2005, 18:27

Beitragvon Wombat » 10. Apr 2005, 14:36

Hallo Erdbeere

ich denke Du kannst mit dem Ergebnis zufrieden sein. Ich habe das gleiche am 04.04. begonnen. Auch mit Lycopodium in C200. Mir ging bzw. geht es heute noch so. Ich hatte am Anfang noch Schmerzen in den Gelenken und hinter den Augen. Inzwischen "nur" noch die Probleme mit der Verdauung.
Viele Dinge haben sich aber auch gebessert. Meine Gelenke knacken deutlich weniger, ich habe kein Sodbrennen mehr und verschiedene andere kleine Wehwechen.

Was mich nur interessieren würde ist:
Wie lange kann das noch dauern?
Kann ich Lycopodium in kleiner Potenz (z.B.: D6) gegen diese Verdauungsprobleme nehmen?



Gruß
Wombat

Benutzeravatar
*brigitte*
Beiträge: 1339
Registriert: 2. Sep 2003, 14:56

Beitragvon *brigitte* » 10. Apr 2005, 15:46

Hallo Wombat,

zuerst mal - nein, du darfst auf keinen Fall Lycopodium in einer Niedrigpotenz (D6) nach einer Hochpotenz (C200) einnehmen !!!
Und wenn dir etwas unklar ist oder du Fragen hast, frag doch deinen klassischen Homöopathen, der weiß es am besten (in nehme doch an, du warst bei einem/einer).
Die Mindestzeit für die Wirkung eines Mittel dieser Potenz sind ein guter Monat, erst dann kann man über eine erneute Gabe (in anderer höherer Potenz) nachdenken.

Also sei geduldig :) und liebe Grüße, Brigitte

Benutzeravatar
sajin
Beiträge: 88
Registriert: 10. Sep 2004, 12:31

Beitragvon sajin » 28. Apr 2005, 13:09

Hallo an alle,

also ich bekomme Lycopodium von meiner HP, allerdings nur in D4 Potenz (Stoffwechselmittel 2 Lycopodium cp von ISO). Es hilft meiner Leber sehr gut, man merkt die Erfolge aber nur langfristig. Am Anfang war ich sehr erschöpft und müde, aber diese Erstverschlimmerung hielt nur ein paar Tage an.

LG
Susanne
Most men occasionally stumble over the truth, but most pick themselves up and continue on as if nothing had happened.
-- Winston Churchill


Nicky
Beiträge: 95
Registriert: 1. Sep 2004, 09:23

Beitragvon Nicky » 29. Apr 2005, 09:34

Wieso soll man keine Niedrigpotenz zur Hochpotenz geben?

Es heißt doch, dass man mit Niedirgpotenzen die Hochpotenz drainieren kann? Ich mache das erfolgreich, wenn angezeigt. Dann kann man auch beim gleichen Mittel bleiben und muss kein anderes dazunehmen.

Meine Heilpraktikerin hat mir jetzt auch erst Zincum metallicum c1000 gegeben und D12, bei Bedarf. Bei Bedarf habe ich vielleicht 4 Mal gebraucht und seitdem ist das Problem behoben.

Da Lycopodium u. a. sehr stark auf den Magen-Darm-Bereich wirkt, würde ich nach Rücksprache mit dem behandelnden Heilpraktiker bei Lycopodium in Tiefpotenz bleiben als ein anderes Mittel dazuzunehmen.

Liebe Grüße
Nicky

Benutzeravatar
Rosenfee
Beiträge: 2098
Registriert: 12. Aug 2004, 16:56

Beitragvon Rosenfee » 29. Apr 2005, 10:28

Hallo ihr,

möchte mich Brigitte gerne anschließen. Erst einaml Geduld 8) !!!
Ansonsten Rücksprache mit dem behandelnden Therapeuten/in, auch im Falle eine Niedrigpotenz von Lycopodium.

Ich halte gar nichts davon sich in eine laufende aktuelle Therapie mit einer Hochpotenz ohne ausreichende Fallkenntnis einzumischen, hier Ratschläge per Internet zu erteilen und zur eigenmächtigen Einnahme zu ermuntern - das ist ohne genaue Fallkenntnis gar nicht einschätzbar - und was im Einzelfall sinnvoll sein kann, muss im anderen Fall noch lange nicht angezeigt sein. Zumal hier alles Antwort alles querbeet gepostet ist von unterschiedlichen Möglichkeiten klassischer Homöopathie bis zum spagyrischen Komplexmittel ;) - das sind ganz unterschiedliche Denkansätze.

:wink: liebe Silvia,
lass Dich durch die Diskussion hier nicht noch mehr verwirren, aber wie das alte Sprichwort schon sagt "viele Köche verderben den Brei" :lol: :lol: :D -
Vertraue Deinem Behandler und halte kurz Rücksprache (geht oft auch schon telefonisch ;) ), dann läßt sich die Situation sicher leicht klären! Von Einzelfällen ganz anderer Personen auf Deinen ganz persönlichen Fall zurückzuschließen ist bei klassisch homöopathischer Therapie kein guter Rat und führt nur zu weiterer Verunsicherung und Durcheinander ;)

:wink: liebe Grüße
und alles Gute
Rosenfee



   

Zurück zu „Homöopathie“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast