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Herz und Gefäße

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tigerin
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Herz und Gefäße

Beitragvon tigerin » 5. Dez 2006, 10:02

Hallo,

letzte Woche war mein Mann in der Herzklinik und es wurde eine Herzkatheteruntersuchung vorgenommen. Und es wurde Blut abgenommen mit einer ganzen Seite an Werten. Laut Arzt ist alles in Ordnung. Typische Aussagen gab es über gesunde Ernährung das Rauchen.

Was ich jetzt nicht verstehe?
Verschiedene Leber-Werte (LDL, HDL, Fibrinogen) sind nicht in Ordnung, was für mich heißt, dass die Leber nicht mehr ganz so gut entgiftet. Oder werden die beiden erstgenannten Werte so angesehen, dass das gute das schlechte Cholesterin aufhebt in seiner Wirkung? Auch die Elektrolyte sind eher im unteren Bereich angesiedelt.

Warum werden so viele Blutwerte ausgewertet, wenn dann doch nicht auf sie eingegangen wird? Muss er ein Ernstfall passieren, dass ein Arzt aufwacht? Wie geht ein Heilpraktiker mit den gleichen Werten um?

Aus all diesen Beobachtungen, und auch aus Beobachtungen meines Körpers, frage ich mich nun, ob eine gute Entgiftung des Körpers über die Leber mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte und dadurch auch Herz- und Gefäßerkrankungen vorgebeut werden können. (Und dann zusätzlich natürlich auch eine entsprechende Ernährung).

Liebe Grüße tigerin
"Die feste Überzeugung, dass unbedingt etwas geschehen muss, ist die häufigste Ursache für Fehlentscheidungen."


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Kräuterfee
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Re: Herz und Gefäße

Beitragvon Kräuterfee » 5. Dez 2006, 14:34

....frage ich mich nun, ob eine gute Entgiftung des Körpers über die Leber mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte und dadurch auch Herz- und Gefäßerkrankungen vorgebeut werden können. (Und dann zusätzlich natürlich auch eine entsprechende Ernährung)...
Hallo Tigerin,

mein folgender Vergleich hört sich jetzt nicht gerade gut an.... :-D
Der Mensch und die Mülltonne - beide können eine gewisse Menge Abfall aufnehmen, ohne dass Reaktionen gezeigt werden. Ist das Maß mehr oder weniger voll, können dann die Symptome ganz unterschiedlich sein. Es reicht aber dann eine Kleinigkeit aus, um das berühmte Fass zum Überlaufen zu bringen (mehr oder weniger stark ausgeprägte Beschwerdebilder und Symptome).
Die abgelagerte Schlacken, welche durch den menschlichen Körper teilweise jahrzehntelang kompensiert werden können, brechen dann meist durch einen kleinen Auslöser zusammen, wenn das Mass voll ist.
Dieser Auslöser kann sich in den unterschiedlichsten Formen darstellen: Infektionskrankheiten, Impfen, Stress, falsche Entgiftung, eine Zahnsanierung ohne Ausleitung, hormonelle Umstellungen oder Ernährungs~/diätetische Fehler...
Die Aufgabe besteht darin dann, diesen induviduellen Zustand zu diagnostizieren und den Körper zu entgiften, zu entschlacken und zu entsäuern. Wichtig ist, in wie weit die körpereigenen Entgiftungsorgane in der Lage sind, ihrer Arbeit nachzugehen. (Leber, Niere, Darm und Haut). Es geht nicht darum, möglichst viel und schnell Ablagerungen/Schlacken zu lösen. Ist der Körper/die Organe schon mit den Schlacken überlastet, so können seine Entgiftungsmechanismen vollends zusammenbrechen, wenn es „nur“ um eine Ausleitung handelt.... So sollten auch bei Entgiftungskuren keine Kopfschmerzen auftreten; tun sie es, stimmt etwas nicht. Entweder wird zuviel gelöst oder die Entgiftungsorgane können ihrer Aufgabe nur bedingt nachkommen...;-)
MfG
Kräuterfee

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tigerin
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Beitragvon tigerin » 5. Dez 2006, 19:00

Hallo Kräuterfee,

Stress ist sehr stark vorhanden. Kommen dann noch die anderen Faktoren hinzu, v.a. Hormonumstellung in den nächsten Jahren, läuft das Fass (die Mülltonne) endgültig über.

So wie ich es verstehe sind Schlacken etwas anderes als angesammelte Toxine im Körper und Ausleitung funktioniert nur bedingt. Entschlacken hört sich auch nach Abnehmen an. Mein Mann ist aber schon sehr schlank. Ihm wird es nichts helfen, abzunehmen.

Vor kurzem erst hatte ich gelesen, dass Kopfschmerzen zur Ausleitung dazu gehörten, was mich natürlich erst recht davon abhielt. Ist dem wirklich nicht so, ergibt sich ein Lichtblick.

Jetzt fällt mir wieder ein, dass ich vor kurzem davon gehört habe, dass zusätzlich zum Ausleitungsmittel ein Drainagemittel gegeben werden sollte. Siehst du das auch so?

Liebe Grüße tigerin
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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 6. Dez 2006, 09:03

Hallo Tigerin,
....So wie ich es verstehe sind Schlacken etwas anderes als angesammelte Toxine im Körper und Ausleitung funktioniert nur bedingt. Entschlacken hört sich auch nach Abnehmen an. Mein Mann ist aber schon sehr schlank. Ihm wird es nichts helfen, abzunehmen.
Schlacken ist ein Sammelbegriff, dazu zählen auch Toxine.
Entschlacken hat überhaupt gar nix mit Abnehmen zu tun, könnte aber teilweise, je nach Konstitution aber gewünscht sein und dann bewusst vom Therapeuten forciert werden.
Jetzt fällt mir wieder ein, dass ich vor kurzem davon gehört habe, dass zusätzlich zum Ausleitungsmittel ein Drainagemittel gegeben werden.
Das ist mir aber zu pauschal. - Achtung: Auch bei Drainagen gibt es Kontraindikationen/Gegenanzeigen !
MfG
Kräuterfee

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tigerin
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Beitragvon tigerin » 6. Dez 2006, 10:50

Hallo Kräuterfee,

danke dir für deine Antworten. :D

Dann werde ich meine HP mal auf diese Schlacken ansprechen.

Liebe Grüße tigerin
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