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"Homöopathisches Antibiotika" für Hunde

Tier Forum

Moderatoren: Angelika, pierroth

SabinaBingo
Beiträge: 4
Registriert: 4. Feb 2013, 11:39

"Homöopathisches Antibiotika" für Hunde

Beitragvon SabinaBingo » 4. Feb 2013, 12:23

Hallo

Meine tatsächliche Frage, könnt ihr ja im "Betreff" erlesen.
Doch um das evtl. besser Beantworten zu können, muss ich nun erst noch "Details" schildern.
ACHTUNG - längerer Text:

Um diesen "Patienten" geht hier alles:
Bingo - 11 Jahre - unkastrierter Rüde - 17,3 kg, Stockmaß 52 cm
Bild

Und so fing alles an:
Im Juli 2010 stürzte Bingo beim Freilauf. Es ging sofort zum Tierarzt. Allg. Untersuchung, gerönt, - , Schocksymptomatik, keine Brüche.
Doch die nächsten Monate verschlechterte sich Bingos Befinden dann zunehmend.

Es gab eine Reihe von Tierarzt- und Tierkliniken-Besuchen.
Dort bekam ich dann in einer der Kliniken folgende Diagnose gestellt, dass Bingos Nervenleitsystem altersuntypisch verlangsamt arbeiten würde.
Das darauf verordnete Medikament war das Prednisolon 5 mg gewesen.

Diese Gabe brachte Anfangs dann auch Erfolg. Darum wurde dieses schrittweise wieder abgesetzt, und darauf stellten sich dann ebenso schrittweise die urprünglichen Defizite wieder ein. Eine erneute Gabe des Prednisolons ergab aber dann keine Besserung mehr.

Ich ließ dann vorsichtshalber auch Bingos Schilddrüsenwerte kontrollieren denn ich hatte erlesen, dass ein Schilddrüsenunterfunktion eben diese Defizite auslöst, die bei Bingo aufgetreten waren:
Gewichtszunahme - Unlust - Bewegungseinschränkungen.

Da kam dann heraus, dass Bingos T4-Wert 1,5 war. Zwar gerade noch der "Grenzwert", aber aufgrund Bingos Befinden, wurde eine medikamentöse Therapie gestartet.
Die erste Kontrolluntersuchung ergab dann aber, dass dieser T4-Wert trotz Medikament weiter gesunken war! T4 war nun auf 1,3! - Also Dosiserhöhung.

Das war auch während der Zeit, als ich mit Bingo von einem Tierarzt zum anderen, von der einen Tierklinik in die andere bin. - Keiner fand eine Diagnose!
In der vorletzten Klinik wurde dann aber festgestellt, dass der T4-Wert, trotz Dosiserhöhung, weiter gesunken war: T4 nun sogar nur noch auf 1,1!
Diese Klinik stellte dann auch die Verdachtsdiagnose auf "Polyneuropathie".

Doch diese wurde von meinem Haustierarzt eher in Frage gestellt. Denn es würde da zu Symptomen kommen, die Bingo nun nicht hätte - ergo könnte es das auch nicht sein.

Aber irgendeine Behandlung gab es für Bingo weiterhin nicht.
Es wurde nur mit verschiedenen Schmerzmedikamenten sozusagen "herumexperimentiert".
An dem Medikament "Carprotab 50 mg", konnten man dann aber die besten Erfolge erkennen. Somit bekam das Bingo nun einige Zeit fortlaufend - tgl. 1 Tablette.

Bingos Befinden schwankte - besser, schlechter, noch schlechter, besser, schlechter . . .

Somit beschloss ich dann Ende 2012 erneut in jene Klinik zu gehen, die das verlangsamte Nervenleitsystem diagnostiziert hatte.

Nach einigen unfreundlichen Gesprächen brachte ich es aber dann dort fertig, dass es eine weitere Untersuchung gab. Das Ergebnis war dann, dass sich zum Einen das Nervenleitsystem weiter verschlechtert hatte und zum Anderen wurde diesmal belegbar festgestellt, dass Bingo an einer Polyneuropathie litt.

Um diese eingrenzen zu können, gäbe es nur die Muskelbiopsie - wurde mir gesagt. Weiter meinte man dazu leicht abfällig, dass ich mir das eigentlich sparen könnte, denn ALLE ALTEN HUNDE erkranken an einer Polyneuropathie - ALLE!!! - Außerdem würde eine Muskelbiopsie nur in den seltensten Fällen eine Eingrenzung ergeben!
Doch ich bestand auf die Muskelbiopsie.

Na und dann gab es da dann doch ein Ergebnis!!
"distale demyelisierende Polyneuropathie"

Aber auch beim Erklären dieses Ergebnisses, wurde einzig und allein auf Bingos Alter verwiesen. Zu diesem Zeitpunkt war Bingo dann 10 Jahre alt gewesen.
Mal abgesehen davon, bekamen wir auch keine Medikamente oder Therapievorschläge!
Wir wurde sozusagen "einfach mit dieser Diagnose heimgeschickt".

Mein Haustierarzt verordnete uns aber dann eine verschiedene Vitamine.
VitaminB-Komplex / VitaminD3 / Eisentabletten / Q10Kapseln

Auch diese Gabe erbrachte nur ganz geringe Verbesserung. Von der Tierärztin, die diesmal die Polyneuropathie nachweislich festgestellt hatte, bekam ich beim Erzählen dieser Präparate nur ganz höhnisch die Frage gestellt, ja von wem ich denn "so was" bekommen hätte - die Polyneuropathie ist zum einen nicht behandelbar und zum anderen eben eine ALTERSERKRANKUNG!! - Also nicht behandelhar!

Doch dann zog sich Bingo nun vor zwei Wochen auch noch eine Blasenentzündung zu.
Die Ausdruckkraft dieser Blasenentzündung war auch neu.
Bingo blieb während des Spaziergangs stehen, versteifte, machte Buckel, und es tröpfelte dann im Stehen Urin raus.
Urintest ergab, dass mehrere Werte nicht in Ordnung waren - außerdem leichter Blutanteil im Urin.

Er bekam darauf hin das Marbocyl verordnet.
Allerdings nur für vier Tage - so würde ich es nun sagen NUR.
Denn die Auffälligkeiten beim Beinchen-heben, blieben schwankend bestehen.

Zu Anfang des Spaziergangs ist die ersten zwei drei Mal Beinchen-hoch, immer noch alles in Ordnung, doch dann geht das wieder los, dass er dasw Beinchen lüpft, oben lässt, und nur noch "Luft rauskomm".
Für mich ein eindeutiges Zeichen, dass es das sehrwohl noch eine Blasenreizung geben muss.
Auch wenn der Urin-Nachtest nun ergeben hatte, dass die Werte angeblich in Ordnung seien. - Irgendwas reizt die Blase noch!

Und nun frage ich mich, ob es da nicht irgend ein antibiotisches Mittel auf REZEPTFREIER homöpatischer Basis gäbe, das ich bei einem Hund anwenden kann.
Denn nicht alle Menschen-Planzenmittel, sind ja beim Hund ebenfalls einsetzbar.

Kann mir bittebitte irgendjemand helfen und einen (oder mehrere :D ) Ratschläge geben.
Bitte - es ist so wichtig.

Vielen Dank für das Lesen diesen nicht gerade kurzen Textes.

Bingo


greenbeans
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Re: "Homöopathisches Antibiotika" für Hunde

Beitragvon greenbeans » 4. Feb 2013, 19:51

Hallo Ihr beiden! :wink:
Ich gehe davon aus, daß ein Tierarzt oder Heilpraktiker, der Homöopath ist, dem Tier schon homöopathisch helfen könnte. Du kannst ja alles auch so schön zusammenhängend und genau, sogar die Ursachen, schildern, zusammen mit der Beobachtung und Untersuchung des Hundes, denke ich schon, daß das passende Mittel gefunden werden kann (von einem homöopathischen Tierbehandler).

Bei uns hat die homöopathische Anamnese unserer Katze mit allem Drum und Dran ca. 90 Euro gekostet. Dann hat man einen Ansprechpartner, der das Tier kennt, der den Verlauf unter der Behandlung beurteilen kann, und auch für die evtl. Zweitverordnung, die nämlich meist noch schwieriger zu ermitteln ist als die Erstverordnung. Ich finde nicht, daß Du, offenbar sogar ohne homöopathische Kenntnisse, da nun selber homöopathisch herumdoktorn solltest. Die Kosten weiterer Konsultationen und Verordnungen, also nach der teureren Erstanamnese, liegen bei uns so um die 30 Euro.
Sind es denn die Kosten, die Dich selber therapieren lassen wollen? Ich finde, hier ist doch eine Ausgabe für einen Fachmann sinnvoll, das ist ja schon ein tiefergehendes Problem bei Deinem Hund.
Jedenfalls alles Gute für Deinen Wuff. :wink:

SabinaBingo
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Re: "Homöopathisches Antibiotika" für Hunde

Beitragvon SabinaBingo » 5. Feb 2013, 11:30

Hallo greenbeans :wink:

Danke - die Einschätzung, dass ein Tierheilpraktiker oder Homöopath HELFEN könnte, die ist für mich schon wichtig. Denn um die HILFE, kommt es ja bei der Erkrankung "Polyneuropathie", mit am meisten an. Denn heilbar ist die nicht. Man kann nur unterstützend therapieren. ;)

Anamnese Deiner Katze kostete ca. 90 Euro. Na das ist mal nur ein klitzekleiner Bruchteil von dem, was ich so die letzten 2 Jahre an Tierärzte und Kliniken ausgab. Großteils ERFOLGLOS ausgab. :-?

Nein - die Kosten sind es nicht, die mich "selber weitertherapieren lassen wollen".
Das liegt nur an der Erkrankung. Denn die Polyneuropathie verursacht auch, dass so manche wichtigen Stoffe und Vitamine, nicht mehr richtig im Körper weitergeleitet und umgesetzt werden. :(

Außerdem stellte ich nun eben durch die Behandlung der Blasenentzündung bei Bingo fest, dass die Antibiotikagabe in Kombination mit dem Schmerzmittel, große Verbesserungen ergeben hatte.
Doch Antibiotika und teilweise Schmerzmittel ebenfalls, sind ja nur per Rezept beim Tierarzt zu bekommen.
Hingehen und diese Medikamente "fordern" - das geht nun wieder nicht.
Darum überlegte ich mir, ob es da nicht was geben könnte, dass ich ohne großartiges Rezept, selber besorgen könnte.
DENN - bei verschiedenen Kontroll-Blutuntersuchungen wurde so ab und an immer wieder mal festgestellt, dass Bingos Entzündungswerte erhöht waren. Doch es war keine "offensichtliche" Entzündung da. :oops:
hier ist doch eine Ausgabe für einen Fachmann sinnvoll, das ist ja schon ein tiefergehendes Problem bei Deinem Hund.
Und diesen "Fachmann" versuche ich hier über dieses Forum zu "erwischen".
"Tiefergehendes Problem" - das wird bei "normalen" Tierärzten dann immer "KOMPLEX" genannt. Bingo hat eine komplexes Krankenbild.
Da wäre bestimmt nun meine PLZ recht wichtig, damit mir ein guter Tipp gegeben werden kann: 73430

Danke für die Antwort von Sabina und Bingo

greenbeans
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Re: "Homöopathisches Antibiotika" für Hunde

Beitragvon greenbeans » 6. Feb 2013, 13:15

Ich habe mal ein bißchen für Dich im Internet gesucht, guck mal hier z.B.:

http://www.freie-tierheilpraktiker.de/t ... gebnis.php

oder diese hier:
http://www.tierheilpraxis-aalen.de/impr ... fahrt.html

Ich habe unsere Tierhomöopathin mit Suchworten wie Tierhomöopathie, Homöopathie + Tiere, Tierheilpraktiker, Tierarzt, und den Wohnort gefunden. Oft haben sie eine Homepage, und bei einem Anruf kann man ja auch die Vorgehensweise erfragen. Für mich war wichtig, daß klass. Homöopathie angewandt wird z.B.

SabinaBingo
Beiträge: 4
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Re: "Homöopathisches Antibiotika" für Hunde

Beitragvon SabinaBingo » 6. Feb 2013, 13:51

Hallo greenbeans

Mensch klasse - Riesendankeschön!
AALEN - XXL-gut. Dann werde ich nun diese HP "fovoritisieren".
Klasseklasseklasse!

Außerdem hat sich gestern etwas "seltsames" ereignet.
Also - ich war mir Bingo in unserer Tiergarage. Da der Boden dort ideal zum Springen ist, und das Bingo in der Tiefgarage eh' schon immer so besonders gerne gemacht hatte, suchte ich mir diese als "therapeutisches" Renn-Training aus.
Bingo wird abgelegt, ich gehe ans andere Ende der Tiefgarage, und dann wird er abgerufen.
Da kommt Bingo dann fast jedesmal dahergeschossen wie ein Blitz! (Muskelaufbautraining).

Den Erfolg kann ich sogar schon ansatzweise erkennen.
Treppraufaufen: Da tat sich Bingo nun all die vielen vergangenen Monate mehr als schwer.
Seitdem wir dieses Training machen, kann Bingo das Trepp-rauf nun sogar teilweise wieder im Gallopp bestreiten. Auffallend ist dabei auch, dass sich Bingo doch glatt selber darüber zu freuen scheint, dass es "so was" einigermaßen wieder kann. Denn wenn er oben am Treppenabsatz ankommt, dann gibt es manchmal sogar einige richtige Freudeshüpfer.

Na und gestern dann eben, da war auch eine Frau in der Tiefgarage. Das Abrufen klappte deswegen nicht so recht. Bingo ist nämlich sowiesoein ein Skeptomaniker, und wenn mal was anders ist als sonst, dann könnte das ja "ne Falle sein" :lol: .

Doch diesmal schwenkte sein Misstrauen dann ruckzuck bei der Frau zu Neugierde um, und Bingo ging sogar dann hin zu ihr.#

Verwundert über dies Bingo-untypische-Verhalten, ging ich dann ebenfalls zu der Frau und unterhielt mich mit ihr.
Na und dann kam das "seltsame": Diese Frau ist doch glatt Tierphysotherapeutin!!
UND - Sie wohnt im Haus nebenan!

Da habe ich diesen "Wink mit dem Zaunpfahl" gleich mal ergriffen und macht mit ihr einen Termin aus.
Somit bekommt der "polygeschädigte" Bingo dann heute Besuch von einer Physio-Dame.

Als ob es da irgendwo irgendwas gibt das nun meint: Jetzt reichts mit den eventuellen Beschwerden und Schmerzen von Bingo. Jetzt sorge "ich" dafür, dass ihm mal geholfen werden kann.
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Eine Frage beschäftigt mich aber immer noch:
Könnte es sein, dass eine Erkrankung an einer Polyneuropathie erschwert, dass eine andere Erkrankung bekämpft werden kann?
Beispiel eben die Blasenentzündung von Bingo. Erst mal war der Ausdruck, dass er Blasenentzündung hat, diesmal komplett anders als mir bekannt und dann, dauerte es sehr sehr viel länger, bis die verabreichten Medikamente eine "Umsetzung" bewirkten.
Auch "Spritze" - da brauchte er diesmal zwei davon.
:???:

Sabina mit Bingo

greenbeans
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Re: "Homöopathisches Antibiotika" für Hunde

Beitragvon greenbeans » 6. Feb 2013, 18:34

Verwundert über dies Bingo-untypische-Verhalten, ging ich dann ebenfalls zu der Frau und unterhielt mich mit ihr.
Na und dann kam das "seltsame": Diese Frau ist doch glatt Tierphysotherapeutin!!
UND - Sie wohnt im Haus nebenan!

Da habe ich diesen "Wink mit dem Zaunpfahl" gleich mal ergriffen und macht mit ihr einen Termin aus.
Somit bekommt der "polygeschädigte" Bingo dann heute Besuch von einer Physio-Dame.

Als ob es da irgendwo irgendwas gibt das nun meint: Jetzt reichts mit den eventuellen Beschwerden und Schmerzen von Bingo. Jetzt sorge "ich" dafür, dass ihm mal geholfen werden kann.
Der Wille, Hilfen zur Lösung oder Besserung zu finden, der eigenverantwortliche Aufbruch dahin, führt Euch zum Weg dahin, meine ich. Würdest Du alle Verantwortung an bereits Behandelnde abgeben, hättest Du das veränderte Verhalten von Bingo vielleicht gar nicht wahrgenommen zum Beispiel, also auch nicht anders reagiert als sonst. So führt dann eins zum anderen, ich glaube, man steuert das selbst.
Aber wie immer man das sieht, nur selten ist es zu spät, um wenigstens Besserung zu erreichen, bin ich der Meinung. Die Suche und ein aufmerksamer Blick nach Wegen und auch Lösungen ist eigentlich immer sinnvoll.
Daß Du Bingo so feinfühlig beobachtest, ist für eine möglichst erfolgreiche homöopathische Behandlung jedenfalls sehr hilfreich.

Schön, daß Ihr beiden sogar selber so aktiv seid, und auch selber Wege findet. Das ist ja echt erfreulich, daß es ihm besser geht. Da kann man mal sehen, wie viel die Psyche involviert ist, finde ich.

Dir weiterhin diese Feinfühligkeit für Deinen Kumpel, tu, was Dir möglich ist, aber mehr geht eben leider nicht (also mach' Dir keine Vorwürfe, wenn's auch mal nicht so gut vorangeht wie scheinbar gerade), und für Bingo viel Erfolg und eine so gute Besserung als möglich. :wink:


Steucki
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Registriert: 26. Dez 2012, 11:37

Re: "Homöopathisches Antibiotika" für Hunde

Beitragvon Steucki » 7. Feb 2013, 06:39

Es ist schön zu lesen das du dich so sorgst und ihn so aufmerksam beobachtest.

Es wäre euch wirklich zu wünschen das ihr eine tolle THP findet, denn die ganzen Mittelchen die er so bekommen hat, belasten den Organismus auch.

Zurück zur Natur und nicht das Symthom bekämpfen sondern an die Ursache gehen.

Persönlich war ich etwas erschrocken als ich das von der Tiergarage gelesen habe.

Man darf nie vergessen, das da keine gesunde Luft ist und so würde ich da nicht unbedingt üben. Jeder Körper braucht Luft und zwar gesunde Luft um seine Arbeit gut zu machen.

Radionik kann übrigens auch gut eingesetzt werden.

LG Dorina
Tue das, was du tust mit Liebe und Hingabe

SabinaBingo
Beiträge: 4
Registriert: 4. Feb 2013, 11:39

Re: "Homöopathisches Antibiotika" für Hunde

Beitragvon SabinaBingo » 7. Feb 2013, 12:36

@ greenbeans
von Dir:
Aber wie immer man das sieht, nur selten ist es zu spät, um wenigstens Besserung zu erreichen
Das ist ja das, was ich nun inzwischen seit ZWEIEINHALB JAHREN veruche - Besserung.
Aber egal wohin ich gehe, wer behandelt, wer mich beleidigt, nichts wird unternommen, nichts wird mir vorgeschlagen! - Doch mit einem "Nichts", kann ich mich nicht abfinden!

Psyche: Das ist auch eine der "Angriffspunkte", den mir die neue tierärztliche Physio-Bekanntschaft gesagt hat. Diese Erkrankungsfom, die Bingo nicht umsetzten, sondern nur "negativ" vergleichen kann braucht auch "Anwendungen", die sein Selbstwertgefühl stärken.
Übungen wie Slalom-Laufen oder zum Rumalbern wurden mir da empfohlen. Somit "liegt" Bingo dann nicht immer in einer krankheitsbedingten Depression drin.

@ Steucki:

"Tiefgarage" - Nicht erschrecken :D , denn die ist nicht so TIEF angelegt, wie Du es Dir vielleicht vorstellen magst. Nennt sich halt nur so, weil man zum Erreichen in den Keller gehen muss.
Ansonsten ist diese sehr gut belüftet. Sie hat in riesen Gittertor, durch das konstant Frischluft kann. - Außerdem öffne ich diese Türe sowieso - da haben wir dann gleich noch einige Meters mehr Übungsplatz.

Deinen Tipp mit dem "Radionik" habe ich mir ergoogelt. Hauptsächlich erst mal aus dem Grund um rauslesen zu können, welche INHALTSSTOFFE dies Radionik hat. Denn ein Hund darf ja nicht alles aufnehmen, was bei einem Menschen unschädlich wäre - könnte beim Hund genau das Gegenteil bewirken.
Leider fand ich keine einzige Seite, die mir die Inhaltsstoffe auflistete.

Zu Radionik und Co. sollte ich hier noch anfügen, dass ich der Anwendung solcher Produkte überhaupt nicht abgeneigt bin - eher im Gegenteil sogar.
Bingo bekommt z.B. ebenfalls insgesamt 7 verschiedene Schüßler-Salze 2mal täglich verabreicht. Aufgelöst in wenig Wasser, in ne Spritze aufgezogen, langsam in den Mund gespritzt. Anwendungsbereich wäre hier: Prostata und Schilddrüse (zu "Schilddrüse" - ich weiß gerade nicht mehr wo ich den Tipp des Schüßlersalzes für die Schilddrüse herhabe - war er aber von hier im Forum - nochmals vielen Dank dafür - wie eben zu lesen war: Er wird ausgeführt)

Am meisten hängt nun mein übereinstimmender Gedanke an jenem Zitat:
von greenbeans:
Aber wie immer man das sieht, nur selten ist es zu spät, um wenigstens Besserung zu erreichen
Hoffentlich ist dieser Gedanke auch bei der Erkrankung der Polyneuropathie umsetzbar.

Sabina mit Bingo

reese13
Beiträge: 4
Registriert: 7. Feb 2013, 05:20

Re: "Homöopathisches Antibiotika" für Hunde

Beitragvon reese13 » 7. Feb 2013, 15:29

BildVielen Dank für das Lesen diesen nicht gerade kurzen Textes

theodorus
Beiträge: 12
Registriert: 3. Dez 2012, 21:24

Re: "Homöopathisches Antibiotika" für Hunde

Beitragvon theodorus » 28. Feb 2013, 13:39

Hi =)

Ich hab da eine rasche und kurze Antwort für dich. Ich kann dich erstens auf eine Seite weiterleiten, wo deine Fragen über homöopathische Mittel für Tiere beantwortet werden. Nämlich hier

Andererseits bin ich kein Arzt und möchte dir auch nicht irgendwelche Medikamente raten, da es hier ja um ein Lebewesen gibt. Ich möchte nicht verantwortlich dafür sein, dass irgendeine Medikation, die von mir empfohlen wurde, zu dem Tod deines Hundes führt.

Doch ich hoffe, ich konnte dir mit meinem Link ein wenig weiter helfen.

Gruß
Theodorus

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fuertuefel
Beiträge: 114
Registriert: 12. Dez 2003, 11:58

Re: "Homöopathisches Antibiotika" für Hunde

Beitragvon fuertuefel » 28. Feb 2013, 17:24

Interessant. Der Text besagt dass Besitzer, deren Tiere Medikamente oder Placebos bekamen, in beiden Fällen Besserungen sahen. Das bedeutet erst einmal nur dass Tierbesitzer sich durchaus besser fühlen können und eine Situation anders bewerten wenn ihnen (oder dem Tier) geholfen wird.

Interessant wird das im Alltagsleben. Tierhalter geht zum Tierarzt, das Tier bekommt ein Medikament. Hier kann es sein dass das Medikament hilft oder die Zeit die Wunden (oder Krankheiten) heilt oder ein Placebo-Effekt einsetzt, also der Tierhalter die Situation seines Tieres besser einschätzt obwohl sich nichts geändert hat. Nun ändert sich aber nichts und der Tierhalter geht zum Homöopathen. Das Tier bekommt ein Mittel. Oft wirkt das aber nicht obwohl doch der Tierhalter gern daran glauben möchte, ebensosehr wie er vorher an das Medikament des Tierarztes glauben wollte das dann aber doch nicht half. Oft hilft erst das zweite Mittel denn beim Tier ist es oft nicht einfach zwei fast gleiche Mittel abzugrenzen weil wichtige Informationen fehlen (ist der Schmerz ziehend oder stechend, ist der Hund traurig oder einfach nur gehemmt durch den Schmerz usw). Ist der Tierhalter denn nun beim zweiten Mittel zuversichtlicher obwohl er doch eigentlich skeptischer geworden sein müsste?

Auch wird gern die vermehrte Zuwendung zum kranken Tier als Argument gebracht. Natürlich verabreicht der Tierbesitzer das Medikament des Tierarztes völlig emotionslos und beachtet sein Tier nicht weiter während er die Globuli liebevoll verabreicht und stündlich nach Veränderungen Ausschau hält (Achtung, das war Ironie)! Und der Rinder- oder Schweinehalter geht liebevoll von Tier zu Tier und verabreicht jedem seine Globuli um dann ebenfalls nur nach Besserung zu schauen... Hier gibt es auch echte Blindstudien mit Homöopathika und Kontrollgruppen ohne die emotionale Beteiligung des Tierbesitzers.

Wie gesagt: der Text besagt nur dass Tierhalter sich Besserungen einbilden können, dies tun sie bei wirksamen Mitteln aber ebenso, denn auch die wirken nicht immer. Klassisches Eigentor der Homöopathiegegner :lol: . Danke für den Link der wirklich gut erklärt wie die Gegner ticken und wie logisch sie denken.

LG, fuertuefel!
Niemand ist perfekt; außer mich!



   

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