Begleiter fürs Leben?

Tier Forum

Moderator: Angelika

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Vivien87
Beiträge: 69
Registriert: 5. Jun 2015, 01:18

Begleiter fürs Leben?

Beitrag von Vivien87 »

Hallo ihr Lieben! :wink:

Mein ganzes Leben lang haben meine Eltern mich davon abgehalten, einen Hund zu halten. Ich lebe jetzt eine Zeit lang allein und überlege nun, mir einen Vierbeiner als Begleiter zu mir zu holen. Es ist super viel Verantwortung und man muss finanziell auf Beinen stehen, das weiß ich. Wie sieht es bei euch aus? Bietet ihr einem Hund, einer Katze oder einem anderen tollen Tier ein Zuhause?

Sonnigen Tag wünsche ich euch! :)
Es liebt mich, es liebt mich nicht, Es liebt mich, es liebt mich nicht, Es liebt mich, es liebt mich nicht,........

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Krâja
Beiträge: 1735
Registriert: 23. Apr 2014, 18:23

Re: Begleiter fürs Leben?

Beitrag von Krâja »

Hallo Vivien

was du schon geschrieben hast, es ist Verantwortung, bei einem Hund, aber auch bei einer Katze für eventuell 24 Jahre, ich kenne Hunde, die so alt geworden sind und eine Katze, die so alt wurde, hatte ich selbst. Hunde sind in der Haltung anstrengender als Katzen, denn du musst bei jedem Wetter Gassi gehen, immer dann, wenn das Hundi muss. Das kann auch Nachts passieren, jedenfalls, wenn das Hundi krank ist oder noch nicht ganz stubenrein. Ein Hund gehört zur Familie, er ist ein Familienmitglied, er ist dein bester Freund, wenn du ihn richtig behandelst, also mit viel Liebe, Geduld, Verständnis, Freundlichkeit, Achtung. Du darfst ihn weder bestrafen, noch verhauen. Du erreichst mit Geduld und Verständnis und Zeigen bei Weitem mehr. Wenn du ihn haust (ihm einen Klaps gibst), beißt er dich. Mit der Zeitung hauen, ist keine Alternative, denn Hunde sind nicht blöd, die wissen ganz genau, wer die Zeitung hält. Sie können die menschliche Sprache nicht, aber du kannst die Hundesprache lernen, wenn du gut beobachten kannst. Und dein Hund lernt, dich zu verstehen, Hunde (alle Tiere) schaffen das ziemlich schnell.

Eine Zeit lang alleine leben, ist keine gute Ausgangsbedingung für ein Tier. Was machst du denn, wenn dein zukünftiger Partner, deinen Hund nicht akzeptiert? Was machst du, wenn dein Kind nicht mit dem Hund zurecht kommt? Gibst du ihn dann her? Dann nimm lieber ein Kuscheltier, denn deinem Hund brichst du das Herz, wenn du ihn her gibst. Es ist dein Hund, er wird wahrscheinlich nicht daran sterben, aber wie weh es tut, einen Menschen zu verlieren, den man liebt, weißt du auch und Tiere fühlen das bei Weitem stärker, auch wenn es Menschen gibt, die meinen, dass Tiere keine "Gefühle" hätten und, dass das eine 'Vermenschlichung' sei. Der Mensch ist auch nur ein Säugetier, also so groß ist der Unterschied auch wieder nicht. Wenn Menschen wüssten, was sie Tieren antun, würden viele nicht tun, was sie tun.

Ich bin mit Tieren aufgewachsen, hatte Tiere, Hunde und Katzen, bis vor ein paar Jahren. Aber da sich meine Situation grundlegend geändert hat, ich also manchmal Monate lang unterwegs bin und kein Auto mehr habe, habe ich keine Tiere mehr, denn ich habe niemanden, der sie versorgt und mitnehmen kann ich sie nicht. Überlege es dir gut, denn es gibt kein Zurück, wenn du ein Tier zu dir genommen hast.
Grüße von Krâja :wink:

mayags
Beiträge: 9
Registriert: 22. Mär 2021, 21:04

Re: Begleiter fürs Leben?

Beitrag von mayags »

Seit dem ich 13 Jahre war hatte ich immer eine Katze, und habe auch heute noch welche. Ein Leben ohne meine Marie und Jana könnte ich mir nicht mehr vorstellen :)

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Rotbusch
Beiträge: 95
Registriert: 5. Jun 2015, 15:38

Re: Begleiter fürs Leben?

Beitrag von Rotbusch »

Hallo! Ich kann dich so gut verstehen. Meine Eltern haben mir immer verboten, einen Hund zu Hause zu halten. Aber ich habe immer so sehr davon geträumt. Sie haben mir gesagt, dass es eine große Verantwortung ist und dass ich mich nicht darum kümmern kann. Wie auch immer, ich habe nie aufgehört zu träumen. Jetzt, wo ich bereits Besitzer eines kleinen süßen vierbeinigen Welpen bin, verstehe ich, dass meine Eltern recht hatten. Es ist wirklich eine sehr große Verantwortung. Für mich ist es ein gleiches Phänomen, ein Baby zu haben und einen Hund zu besitzen. Man muss ihnen den größten Teil seiner Zeit schenken. Wie bei den Menschen, können auch Hunde verschiedene zahlreiche Krankheiten https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_dog_diseases bekommen. Ich empfehle dir dringend, deinen Hund zu allen notwendigen Impfungen zu bringen. Vor zwei Monaten wachte ich von der Stimme meines Hundes auf, der murrte. Es stellte sich heraus, dass er eine spezielle Operation benötigte, die eine Menge Geld kostete. Zum Glück hatte ich etwas Geld gesammelt und konnte dieses Problem lösen. Wie auch immer, es war hart. Das war die Zeit, in der ich verstand, dass ich eine Krankenversicherung für meinen Hund abschließen muss. Das hat mir mein Freund geschickt https://www.hundeopversicherung-test.de/. Und ich bin sofort zu einem Versicherungszentrum gegangen. Jetzt bin ich mir sicher, dass ich in größeren Situationen nicht mit dieser Art von Gewalt konfrontiert werde.
Grün ist die Hoffnung

eva823
Beiträge: 8
Registriert: 8. Apr 2021, 17:48

Re: Begleiter fürs Leben?

Beitrag von eva823 »

Finde ich eine coole Idee. Aber wie du schon sagts, Hunde benötigen eine besondere Pflege (wie fast jedes Tier).
Ich für meinen Teil habe eine Schlange und eine Spinne, sind ungewöhnliche "Begleiter", aber ich mag sie :)

DFNT ..
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