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sehr anhänglicher kleiner Neurodermitiker

Moderator: Angelika

2frechdachse
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sehr anhänglicher kleiner Neurodermitiker

Beitragvon 2frechdachse » 12. Jan 2007, 22:09

Hallo erst mal...bin noch recht neu hier und lese mich mit großem Intersse durch die Fülle an Informationen...
Zu uns: Mein Sohn (wird im April 4) leidet seit seinem 4.Lebensmonat an Neurodermitis und ist ein kleiner Angsthase...wobei sich das stetig bessert. Er ist sehr sehr anhänglich (nach inzw.7Monaten Kindergarten noch immer großes Theater)-inzwischen bleibt er aber wenigstens bei engen Vertrauten wie Oma und Opa-allerdings auch nur für relativ kurze Zeit. Weiterhin reagiert er sehr-dann nat auch hauptsächlich über die Haut-wenn sich etwas im gewohnten Tagesablauf ändert-womöglich noch unvorhersehbar und mit ihm nicht abgesprochen.
Er kuschelt furchtbar gern und sucht fast ständig Körperkontakt.
Insges.ein kleiner lieber Kerl, aber er ist eben sehr schnell aus dem "Gleichgewicht" zu bringen-dadurch weint er oft und daraus folgen Kratzattaken.
Nun die Frage, ob uns da eventuell Bachblüten weiterhelfen können?!
Für jede Info dankbar...
:D


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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 13. Jan 2007, 01:17

Hallo,

Willkommen hier im Forum,

Gerade sensible Kinder sprechen sehr gut auf Bachblüten an. Allerdings sind Mischungen immer etwas sehr individuelles. Gerade sensible Kinder brauchen klare Impulse - d.h. auch bei den Bachblüten reichen "die" 1-3 Hauptblüten, passend auf das Kind und die aktuelle Situation meist als Reiz aus - d.h. auch hier bitte keine Megamischungen. Das Kuscheln ist für solche Kinder sehr wichtig, da es die Ausprägung und Verbesserung des Reizfilters unterstützt :D . Prima, dass der Kleine bereits beginnt seine Ängste zu überwinden - da seid ihr doch bereits auf dem richtigen Weg.

LG Fee

2frechdachse
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Beitragvon 2frechdachse » 13. Jan 2007, 11:05

Hallo Rosenfee
Danke für deinen Eintrag.
Ich kenne mich leider noch relativ wenig mit Bachblüten aus-daher wäre ich für Anregungen dankbar.Welche Charakterzüge/Wesensmerkmale müßte man noch wissen, um dann die richtige Mischung zusammenstellen zu lassen?Vielleicht kannst du mir da helfen...?
LG

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 15. Jan 2007, 09:57

Ich kenne mich leider noch relativ wenig mit Bachblüten aus-daher wäre ich für Anregungen dankbar.

unter diesen Voraussetzung würde ich Dir eine Fachberatung empfehlen - zumal, da es um Dein eigenes Kind geht. Ich persönlich habe jetzt bereits sehr viel Erfahrung und würde niemals meine eigene Familie bei chronischen Erkrankungen behandeln wollen - es fehlt hier völlig an der absoluten Neutralität und Objektivität. Diese ist Voraussetzung für eine korrekte Mittelwahl. Die Wertung der Eigenschaften wäre zu subjektiv.

Zusätzlich ist per Internet keine Behandlung möglich - und dies wäre eine Empfehlung zur Behandlung von Neurodermitis. Das ist auch sinnvoll, denn ein kurzer Internetsmalltalk kann niemals eine persönliche Beratung durch einen geschulten Therapeuten ersetzen. Hier fließen in die Entscheidungsfindung viel mehr Informationen ein.

Bedenke bei Deinen Entscheidungen bitte: Auch naturheilkundliche Verfahren (Bachblüten, Schüßlersalze ...) setzen Informationsreize, die von dem Kind verarbeitet werden müssen. Und Neurodermitis kann aus naturheilkundlicher Sicht unterschiedlichste Ausprägungen haben, die dann auch unterschiedlich angegangen werden müssen.

Alles Gute für Deine Entscheidungsfindung
Rosenfee

2frechdachse
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Beitragvon 2frechdachse » 15. Jan 2007, 11:08

Hallo Rosenfee
danke für deine Ausführungen. Ich denke du hast Recht damit...wir waren ja schon einmal 2 Jahre lang bei einem Homöop. in Behandlung-Erfolg nur sehr mäßig. Wenn ich nun zu einem Heilpraktiker gehe...woran kann man erkennen, ob dieser wirklich Ahnung hat von dem was er da tut?!
Leider bin ich finanziell nicht in der Lage einfach alles auszuprobieren und den unterschiedlichsten Therapeuten das Geld nachzuwerfen...
Die Heilpraktiker auf den empfohlenen Internetseiten hier im Forum-sind das welche, bei denen ich davon ausgehen kann, dass sie "etwas können"?
LG 2frechdachse

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Rosenfee
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Beitragvon Rosenfee » 15. Jan 2007, 18:35

Konkrete Empfehlungen darf ich per Internet nicht geben. Die beste Werbung ist noch immer die Mund-zu-Mund-Propaganda - also nachfragen bei Bekannten, Arbeitskollegen, Selbsthilfegruppen oder Apotheken. Auch ein Anruf beim HP kann sich lohnen - je nach Therapieverfahren kannst Du ja die Ausbildung, Praxiserfahrung, Praxisschwerpunkt (KInder? Neurodermitis? ...) und konkreten Preise bzw. Wartezeiten dann erkunden und dann erst Deine Entscheidung treffen. Das ist durchaus üblich. Wichtig ist, dass Du und Deine Kinder mit dem Therapeuten zurecht kommen ;) - das ist auch eine Frage der Chemie - darum sind Entscheidungen aus dem Bauch heraus oft nicht die schlechtesten!

Zusätzlich gibt es die Möglichkeiten einer Neurodermitis-Kur in einer Fachklinik - hier gibt es Kliniken, die Schulmedizin und Naturheilkunde parallel anbieten - mit umfassenden Konzepten - die Bezahlung hängt dann von Klinik und Kasse ab - aber nicht vorher zurückschrecken, sondern mutig fragen!!! Das kann auch ein sehr guter und bezahlbarer Einstieg sein!

Ich drücke Euch die Daumen
LG Fee


2frechdachse
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@rosenfee

Beitragvon 2frechdachse » 15. Jan 2007, 20:36

danke für deine lieben ratschläge!In unserer familie hat es nur den kleinen getroffen-mein mann,ich und auch die große-keine hautprobleme,keine allergien etc
ich habe mir für die kur den hof bellevue ausgeguckt-die arbeiten ohne cortison-homöop. und ganzheitlich-wie ich jetzt erfahren habe, wohl auch mit bachblüten und akupunktur.dieses haus ist auch von den kassen anerkannt und der ndv empfiehlt sie auch.nur leider kann ich erst im sommer hier weg-und bis dahin mag ich gern schon was unternehmen....mal schaun ob ich nen heilpraktiker finde...
das mit der apotheke ist gut...werd mich mal erkundigen.
danke!LG

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Gingkoblatt
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Beitragvon Gingkoblatt » 16. Jan 2007, 09:03

Hallo noch mal 2frechdachse...

mittlerweile hast du dich schon in so einigen Foren zu dem Thema erkundigt...

verständlich, wenn es dem Kind nicht gut geht, leidet auch die Mama :( ...

ich möchte nur zu bedenken geben, dass du nicht alle Vorschläge auf einmal ausporbieren solltest...

erst einmal wüsstest du sonst nicht, was wirklich geholfen hat, wenn es dazu kommen sollte...

und zweitens sind die Naturheilkundlichen Verfahren auch in ihrer sanften Angehensweise "starker Toback :evil: " , den so ein Kind erst einmal verarbeiten können muss!

Frei nach Hahnemann: WENIGER IST MEIST MEHR ;) !
:wink: Gingkoblatt
______________________________________
Nur wo nicht Natur draufsteht, ist auch wirklich Natur drin.

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waterfall
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Re: sehr anhänglicher kleiner Neurodermitiker

Beitragvon waterfall » 2. Dez 2008, 11:11

@ 2frechdachse.

ich habe auch seit meiner kindheit neurodermitis. mittlerweile habe ich es im griff, aber in stress situationen bricht es natrülich sofort aus.
ich war früher auch ein sehr anhängliches kind. das hatte teilweise damit zu tun, weil ich sehr, sehr starke ausschläge am ganzen körper hatte und die menschen sich auf der straße/schule nach einem umgedreht haben.
die mutter dreht sich allerdings nicht nach einem um und sorgt sich, behandelt dich ganz normal.
hat dein sohn starke neurodermitis?
bachblüten kannst ihm geben, würde aber erst mal schauen ob er es veträgt.
einer der neurodermitis hat, ist nämlich auf die kleinste kleinigkeit anfällig. ich spreche aus erfahrung :)
:) Viele Grüße



   

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