Urin - Heil- oder nur Hilfsmittel?

Eigenurintherapie

Moderator: Krâja

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Gichtrübe
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Urin - Heil- oder nur Hilfsmittel?

Beitrag von Gichtrübe »

Hallo!

Während der letzten Wochen, bevor ich mich hier anmeldete, habe ich mit großem Interesse auch in diesem Unterforum gelesen und auch schon erste Versuche mit Urin unternommen. Erstaunlicherweise hat es mich keine Überwindung gekostet. Gleich zum Einstieg habe ich ein paar Schlucke genommen, weil ich der Meinung bin, auf diese Weise bekommt man am leichtesten ein unverkrampftes Verhältnis zum Urin. Ich verwende ihn derzeit zur Haut- und Haarpflege und für Mundspülungen.

Hier im Forum bin ich allerdings mehrfach auf die Aussage gestoßen, man müsse die Urintherapie dauerhaft anwenden, da die Wirkung sonst wieder zurückgehe.
Demnach wäre Urin in der Tat ein Therapie-, aber kein Heilmittel. Heilung bedeutet meines Wissens ja, dass man eine Krankheit oder eine Beschwerde wieder los wird und dann keine weitere Behandlung mehr notwendig ist.
Habe ich das richtig verstanden? Können mit Urin nur Symptome behandelt werden, oder ist damit bei manchen Beschwerden auch eine wirkliche Heilung möglich?

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Krâja
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Re: Urin - Heil- oder nur Hilfsmittel?

Beitrag von Krâja »

:welcome: Gichtrübe

Heilung mit Urin ist möglich, aber je nach Dauer der Erkrankung dauert es seine Zeit bis eine Heilung erfolgt. So bin ich beispielsweise seit meinem 17. Lebensjahr an Arthrose erkrankt und brauchte fast 6 Jahre regelmäßige Anwendungen in Form von eincremen mit Urin, um die Arthrose wieder los zu werden. Davon dass man Urin auch innerlich anwenden muss, um bessere Heilerfolge zu erzielen, wusste ich lange nichts. Ich hatte fast mein gesamtes Leben nahezu unerträgliche Rückenschmerzen, die ich mit der Urin-Therapie zum ausheilen gebracht habe.

In der Wundbehandlung heilt Urin nahezu alles. Auch Narben verblassen mit der Zeit und werden unsichtbar. Verbrennungen heilen sofort.

Schleimbeutelentzündungen heilen mit nur wenigen Anwendungen in Form von nassen Kompressen vollständig aus, kommen aber nach x Monaten oder Jahren wieder. Augenleiden, wie Grauer Star, Glaskörpertrübungen, Bindehautentzündungen, Gerstenkorn heilen, kommen aber nach x Monaten oder Jahren wieder, schlechtes Sehvermögen wird besser. Ekzeme unterschiedlicher Art heilen, kommen aber nach x Monaten oder Jahren wieder. Durchblutungsstörungen und Gelenkentzündungen heilen aus, kommen aber ebenfalls wieder.

Die Homöopathie kann so heilen, dass nichts wieder kommt. Das kann die Urintherapie leider nicht. Sie heilt momentan, aber man bekommt ein paar Wochen, Monate oder Jahre später vieles wieder, zumindest dann, wenn man die Urintherape nur äußerlich anwendet. Auch die grauen/weißen Haare werden mehr, wenn man die Urintherapie eines Tages nicht mehr anwendet.

Es kann aber auch daran liegen, dass ich die Behandlung mit der Urintherapie beende, sowie eine Heilung erfolgt ist, ich also keine Schmerzen mehr habe .. möglicherweise muss man die Behandlung noch wochenlang fortsetzen, auch wenn alle Symptome längst verschwunden sind, das habe ich nie gemacht, ich beende die Behandlung, sowie die Symptome verschwunden sind, wie man es bei der Homöopathie macht .. Das kann man austesten.... Man kann auch austesten, ob die gleichzeitige innerliche und äußerliche Urintherapie bessere Ergebnisse zeigt. Regelmäßige Anwendung schützt vor Grippe aller Art.

Bei der Arthrose habe ich den Rücken solange behandelt, bis die Rückenschmerzen weg waren .. Ich hatte seit rund 50 Jahren Artrose und bin jetzt beschwerdefrei.

Symptom Therapie ist es nicht, aber sie ist - nur säuerlich angewendet - eine kurzfristige, sehr schnelle Heilmethode, die außer bei Wunden, Verbrennungen und Narben nicht von Dauer ist, wenn man sie nicht ständig anwendet. Welche Ergebnisse mit innerlicher und äußerlicher Anwendung zu erzielen sind, ist mir nicht bekannt.
Grüße von Krâja :wink:

Gichtrübe
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Re: Urin - Heil- oder nur Hilfsmittel?

Beitrag von Gichtrübe »

Danke, Krâja, für die ausführliche Antwort.

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Krâja
Beiträge: 1481
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Re: Urin - Heil- oder nur Hilfsmittel?

Beitrag von Krâja »

Die Urintherapie ist ein hervorragendes und sehr schnell wirkendes Heil- und Schmerzmittel, mit dem man sensationelle Erfolge erzielen kann, so heilt die Urintherapie auch schwere Erkrankungen wie AIDS, Krebs, Endometriose .. aber eben nur, wenn man sie innerlich und äußerlich anwendet. Bei diesen Erkrankungen ist die innerliche und äußerliche Anwendung ausschlaggebend, hier liegt das Schwergewicht auf der innerlichen Anwendung, also auf Urin trinken. Dazu kann man sich in der internationalen, insbesondere indischen und russischen, auch in englischer Sprache informieren, im deutschen Sprachraum ist das nicht so bekannt, da die Urinttherapie hier seit Jahrzehnten eher selten angewendet wird und wenn, dann eher für Hautprobleme. Vermutlich kann man mit der Urintherapie alles heilen.

Sehr interessant ist auch die Stammzellforschung mit Urin, man kann dem eigenen Urin Stammzellen entnehmen, die dann von Wissenschaftlern zu jedem Gewebe oder Organ entwickelt werden können, das der Patient benötigt. Da diese Stammzellen aus dem eigenen Urin sind, wird das Gewebe oder Organ vom Körper nicht abgestoßen und die Suche nach einem Spender entfällt. Dass das bisher nicht weiter entwickelt wird, liegt an der ablehnenden Haltung der Bevölkerung zu Urin und an der Pharmaindustrie, die mit Stammzellen aus Urin nicht den grossen Gewinn erzielen kann. Vielen Menschen könnte kostensparend und relativ einfach, vor allen Dingen schnell und kostensparend geholfen werden, wenn diese Forschung weiter betrieben würde ... aber leider zählen Menschenleben in unserer Gewinn orientierten Gesellschaft zicht mehr, Geld, Gewinn sind wichtiger. Mehr dazu: viewtopic.php?f=57&t=22492

Ich habe die Urintherapie bisher in erster Linie äußerlich angewendet und nur in Notfällen bzw. versuchsweise auch innerlich, aber nur sehr sporadisch. Bei der innerlichen Anwendung der Urintherapie ist die ausgewogene, gesunde Lebensweise - was man isst und die Trinkmenge - wichtig, der PH-Wert des Urins muss kontrolliert werden... Ich habe mit Urin trinken ein Lungenödem im letzten Moment zum auflösen gebracht. Man kann sich mit der Urintherapie das Leben retten, man kann sich damit die schul-medizinische Behandlung ersparen und erzielt bei Weitem bessere Ergebnisse, es heilt alles recht schnell ...

... aber vieles kommt wieder. Ekzeme, Gelenkprobleme, Augenleiden heilen, kommen aber nach einer gewissen Zeit wieder. Ohne regelmässige innere Anwendung ist man nicht vor Erkältung, Bronchitis und Grippe geschützt. Ohne regelmäßige äußerliche Anwendung ist man nicht vor Gelenkproblemen, Ekzemen, auch nicht vor grauen/ weißen Haaren geschützt. Man muss die Urintherapie anwenden, um gesund zu werden und es zu bleiben ... etwas was ich eben auch nicht mache und wenn ich auf Reisen bin, auch gar nicht machen kann, denn Urin stinkt an der Luft oder in der Badewanne und das kann man niemandem antun und es macht auch niemand mit. Ein super Heilmittel mit einem grossen ABER ... Man braucht eine tolerante Umgebung, die entweder mitmacht oder man lebt alleine.

Prellungen, Verstauchungen, Blutergüsse, sogar Brüche werden schmerzlos und zum abheilen über Nacht gebracht, wenn man nasse Urinkompressen auf den betroffenen Stellen anwendet, hier braucht man die innerliche Anwendung nicht.
Grüße von Krâja :wink:

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