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Flohbisse, Wespen-, Mückenstiche (Insektenstiche) u.m. UT

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Krâja
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Flohbisse, Wespen-, Mückenstiche (Insektenstiche) u.m. UT

Beitragvon Krâja » 5. Sep 2015, 03:08

Wieder einmal, das leidige Thema mit den Flöhen. Es gibt sie bei uns, wie Sand am Meer. Sie lauern überall, auf Straßen, Wegen, Wiesen... überall, wo Katzen und Hunde laufen, gibt es Flöhe. Sie fallen aus dem Fell und hüpfen weiter, zum nächsten Opfer. Sie verbergen sich in der Kleidung und man nimmt sie ahnungslos mit, in die eigene Wohnung. Keiner mag sie, aber jeder hat sie: Flöhe. Jeder Floh beißt dreimal, wenn er einmal 'zuschnappt' :(

Eine Bekannte bat mich kurz auf ihren Hund aufzupassen, während sie außer Haus mußte. Das Tier heult so, wenn sie weggeht, die Nachbarn regen sich fürchterlich auf. Der kleine Hund, ein Malteser, und ich sind dicke Freunde, er sieht aus wie ein knuddeliger kleiner Teddybär, ist unheimlich lieb, sehr gepflegt. Ich passe gern auf ihn auf, ich geh auch mit ihm spazieren, wenn ich die Zeit dazu hab.

Auf die Idee, daß er Flöhe haben könnte, kam ich nicht. Man merkte auch nichts an seinem Verhalten, er kratzte sich nicht, biß sich nicht, war genauso ruhig und lebhaft wie immer, er ist noch jung. Meine Bekannte erzählte es mir ein paar Tage später. Ich ahnte Böses...

Es trat prompt und explosionsartig ein: Flöhe in meiner Wohnung. Es müssen Hunderte gewesen sein, bis ich etwas davon bemerkte. Wir haben ja dieses heiße Wetter, das ist die ideale Bruttemperatur für Hunderte von Flöhen... sie haben mich und meine Katzen beinahe aufgefressen. Mittlerweile ist es mir gelungen, sie sehr stark zu reduzieren.

Ich hab Unmengen Flohbisse an den Beinen davon getragen, die sich bei mir sofort entzünden, denn ich hab eine Allergie bei Insektenstichen aller Art. Bei mir schwillt auch das umliegende Hautgewebe an, meine Füße und Beine werden dunkelrot bis violett, die Schwellungen sind heiß und hart.

Die sofortige äußere Behandlung in Form von abreiben/waschen mit frischem Mittelstrahlurin (pur), auf der Haut einziehen lassen, Urin(teil)bäder, notfalls klatsch-nasse Urinkompressen bewirken zunächst eine sofortige Stillung des Juckreizes, dann den Rückgang der Schwellungen, der Rötungen und die Abheilung geschlossener und aufgekratzter Insektenstiche (Flohbisse) in wenigen Tagen. Die Narbenbildung bleibt aus.

Weiterführende Links zum Thema finden sich hier: Wunden- und Narbenbehandlung: Eigenurin mit Hilfestellung bei der Anwendung in Die äußerliche Anwendung der Urintherapie, sowie Anwendungsgebiet Eigenurin: Überblick und Info (Teil 11 der Übersetzung des Buchauszugs von Coen Van Der Kroon).
Anmerkung: wir verwenden ausschließlich Mittelstrahlurin.
Man beachte bitte vor Anwendung der Urintherapie das Posting zu den
Anwendungsarten des Urins mit den Angaben zur Kontraindikation.
Grüße von Krâja


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Re: Insektenstiche im Auge...

Beitragvon Krâja » 5. Dez 2015, 13:25

Vor 2 Tagen flog mir ein Insekt ins linke Auge. Ich versuchte es heraus zu bekommen, das gelang mir aber leider nicht. Aus Verzweiflung und Angst hat mich dieses Insekt mehrfach ins obere und untere Augenlid gestochen. Beide Lider schwollen an, das Insekt war nicht heraus zu kriegen. Es scheuerte in meinem Auge, juckte, brannte erbärmlich. Das Auge tränte sehr stark, normalerweise schwemmt man damit alles aus dem Auge heraus, was da nicht rein gehört, aber der Erfolg war mir leider nicht beschieden. Mein linkes Auge schwoll zu und tat sehr weh.

Ich fing dann an mit Augenbädern mit frischem Mittelstrahlurin, der sich sehr angenehm im Auge anfühlte, der Schmerz ließ nach, auch der Juckreiz wurde weniger, aber leider immer nur, solange der Urin frisch in meinem Auge war, bzw. solange ich das Auge darin badete. Sowie ich damit aufhörte, begannen Juckreiz, Brennen, Scheuern und Schmerz von vorne. Ich wiederholte die Augenbäder etliche Male im Rhytmus von ca. alle 30 Minuten. Ich rieb mir immer wieder meine Augen, um diesem abscheulichen Gefühl Herr zu werden. Das brachte allerdings nur eine weitere Verschlechterung. Letztendlich begann auch das rechte Auge zu tränen, meine Nase lief, ich fühlte mich langsam sehr behindert. Beide Augen schwollen zu, links war ich schon blind, jetzt schwoll auch noch das rechte Auge zu.

Beide Augen tränten und die Nase lief. Da ich nichts mehr sah und nicht laufen konnte, legte ich mich relativ frühzeitig schlafen. Gestern morgen wachte ich mit einem völlig zugeklebten linken Auge auf. Sowas ist mir vor vielen Jahren mal passiert, als ich eine schwere Erkältung hatte. Ich hab die Augenlider mit den Fingern aufgezogen, da ich wissen wollte, ob ich mittlerweile wieder etwas sehen konnte. Wenigstens das funktionierte. Das Auge blieb offen, die Nase hatte aufgehört zu laufen, das rechte Auge war wieder in Ordnung. Links war das Auge sehr gerötet, sowohl die Lider als auch das Auge selbst, es war auch etwas kleiner als das andere Auge, da die Schwellung noch nicht vollständig zurück gegangen war. Im Laufe des Tages wurde es dann langsam besser.

Mittlerweile ist die Schwellung noch immer leicht vorhanden, auch ein leichter Juckreiz ist noch da, das Insekt dürfte mittlerweile draußen sein, es scheurt nicht mehr. Der Schmerz ist weg. Das Auge ist noch leicht gerötet, Sehvermögen normal.

Da mir sowas noch nie zuvor passiert ist, habe ich keinen Vergleich zur Anwendung anderer Mittel.
Grüße von Krâja

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Re: Flohbisse, Wespen-, Mückenstiche (Insektenstiche) u.m. UT

Beitragvon Krâja » 10. Dez 2015, 22:17

Ich war mal wieder zu ungeduldig. Am nächsten Tag, nach dem Posting hier, war der Spuk vorbei, inklusive der Rötung und dem Juckreiz. Das hat insgesamt gerade mal 3 Tage gedauert, wovon es in den ersten Stunden als es passiert ist, natürlich ganz schlimm war.

Ich hab das Insekt aus dem Augengewinkel gesehen, aber als ich mein Auge schloß, war es anscheinend schon drin. Ich weiß nicht, was es war, es war ungefähr so groß wie eine kleine Mücke. Es ist ein unbeschreiblich abscheulicher Zustand, wenn man sowas ins Auge kriegt. Wie man sowas 'normal' behandelt und wie lange es sonst dauert, entzieht sich meiner Kenntnis.
Grüße von Krâja

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Re: Zeckenbisse

Beitragvon Krâja » 8. Jan 2016, 11:18

Ich empfehle auch bei Zeckenbissen, entsprechend Teil 11 der Übersetzung von Coen Van Der Kroon die Anwendung von frischen eigenem Mittelstrahlurin in Form von nassen Kompressen auf dem Zeckenbiß. Man sollte die Kompressen einige Stunden einwirken lassen. Meiner Ansicht müßte diese Behandlung ausreichend sein, um die Schwellung und das Gift zu entfernen.

Vielleicht gibt es bereits Erfahrungen hierzu? Ich freue mich immer über Feedback.
Grüße von Krâja


   

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