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Kohl

nur für Kräuter & Pflanzen die Heilwirkung besitzen

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 14. Jan 2004, 19:18

Weißkohl

100 g enthalten:
13 mg Natrium, 233 mg Kalium, 49 mg Calcium, 20 mg Phosphor, 20 mg Magnesium, 0,4 mg Eisen, 0,01 mg Flour, Vitamine A, B1, B2, Niacin, 47 mg Vitamin C

Weißkohl wird in West- und Mitteleuropa sowie in Rußland angebaut. Er wurde erstmals in Mittelalter, um 1000 erwähnt und dann im 14. Jh. In Holland kultiviert.
MfG
Kräuterfee


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Io
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Beitragvon Io » 31. Jan 2004, 18:42

Hallo!

Dass Kohl dem Magen guttut, habe ich nie glauben wollen. Wo es doch immer heißt, man müsse Kümmel an den Kohl tun, zur verbesserten Verdauung.
Jetzt habe ich es ausprobiert: Es stimmt!
Zwei Abende (!) eine Suppe aus Weißkohl und roten Beten zum Abendessen habe ich hervorragend vertragen, trotz akuter Magenschmerzen (o.B., psychosomatisch; weh tut´s trotzdem!).
Am dritten Abend Weißkohl mit Hackfleisch, war keine so gute Idee.
Fazit: den Kümmel braucht nicht der Kohl, sondern der fette Schweinebauch (den man früher reingekocht hat), um verdaut zu werden!

Liebe Grüße
Io

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Kräuterfee
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Kohl-Creme

Beitragvon Kräuterfee » 29. Jun 2004, 07:51

Kohl-Creme

von Hans Pechatschek; gepostet von Neuling

5 g Bienenwachs
20 g Lanolin
50 g Maiskeimöl
40 g Kohlsaft
10 g Kornbranntwein oder Beinwell-Tinktur
½ TL Bienenhonig
5 Tropfen ätherisches Öl (Latschenkiefer, Rosmarin, Lavendel oder andere)

Bienenwachs und Lanolin werden zusammen geschmolzen. Das Maiskeimöl der Schmelze zufügen und auf 60° erwärmen. Den Kohlsaft ebenfalls auf 60° erwärmen und darin den Honig auflösen. Dieser Lösung entweder den Kornschnaps oder die Beinwell-Tinktur zugeben und alles gut durchrühren.

Jetzt die Schmelze (Bienenwachs, Lanolin und Maiskeimöl) vom Feuer nehmen und die wässrige Lösung (Kohlsaft, Kornschnaps oder Beinwell-Tinktur und Honig) langsam in die Schmelze einrühren. Dazu einen elektrischen Küchenmixer auf der langsamsten Stufe verwenden. Langsam weiterrühren bis die Mischung nur noch warm ist und nun - falls gewünscht je nach Geschmack - das ätherische Öl zugeben. Weiterrühren bis die Masse kalt ist.

Wichtig! Rühren bis die Mischung wirklich kalt ist! (sonst trennt sich der Kohlsaft wieder)

Zur Herstellung und Aufbewahrung nur Glas oder Keramikgefäße verwenden. Die Creme hält sich bei normaler Zimmertemperatur einige Monate. Im Kühlschrank kann die Haltbarkeit noch verlängert werden. Diese rein biologische Creme passt zu jedem Hauttyp und hat sowohl medizinischen als auch kosmetischen Nutzen. Sie kann als Ersatz für Kohlblattauflagen verwendet werden und hat unglaubliche Wirkung.

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Kräuterfee
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"Kohlsirup"

Beitragvon Kräuterfee » 29. Jun 2004, 21:37

"Kohlsirup"

Frisch gepreßten Kohlsaft und die gleiche Menge Honig zugeben, kurz aufkochen lassen und damit gurgeln; ist hilfreich bei Mandelentzündung.
MfG
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sangam
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Re: Kohl

Beitragvon sangam » 30. Mär 2010, 16:23

Hallo :wink:

Ich habe eine Entzündung an der Handoberfläche.

Ist es wirksamer Wirsingwickel zu machen oder reicht es wenn ich eine selbstgemachte Kohlsalbe benutze?


Was haltet ihr von dem Rezept?

halb und halb Kohlsaft und Kokosnussoel mischen und ein paar Tropfen Grapeseed-extrakt (Pampelmusenkern-extrakt) zum haltbarmachen. Das Kokosnussoel ist in sich selber ein heilendes Oel, weil es antiseptisch und anti-fungal ist. Es hat auch den Vorteil, dass es hart ist bei Zimmertemperatur. Somit wird die Salbe nicht so schmierig.

Zur Zubereitung das Kokosnussoel kurz schmelzen in einem kleinen Topf auf dem Herd. Beim Erkalten immer wieder umruehren, damit sich der Saft nicht absetzt.

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Angelika
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Re: Kohl

Beitragvon Angelika » 30. Mär 2010, 22:24

Hallo Sangam,

der Kohlwickel ist schon wirkungsvoller, du kannst aber auch die Kohlsalbe verwenden.
Dann brauchst du nicht immer mit dem Kohlwickel herumlaufen.
Mit dem Kokosnussöl ist eine gute Idee!

Ich wünsche dir gute Besserung!

Angelika


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Angelika
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Re: Kohl

Beitragvon Angelika » 12. Jan 2015, 20:46


Beitrag von Blue Moon am 12 Jan 2015 13:53 verschoben


Die wichtigsten im Kohl enthaltenen Stoffe sind Bitterstoffe, organische Säuren, Stärke, Zellulose, Senföle (Isothiodyanate), Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Sauerkraut enthält darüber hinaus noch Milchsäure und Milchsäurebakterien.
Die Milchsäure aktiviert die Zellatmung, bremst das Wachstum von Fäulniserregern und Gasbildnern im Darm, regt den Darm leicht an und verbessert die Kalziumresorption.


   

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