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Misteln

nur für Kräuter & Pflanzen die Heilwirkung besitzen

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Jens
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Misteln

Beitragvon Jens » 12. Feb 2002, 18:17

Hallo,

nachdem ich letztes Wochenende ein paar Misteln (viscum album) zu Dekorationszwecken gepflueckt habe, wollte ich jetzt von Euch wissen, ob Ihr nicht auch eine Anwendung der Mistel zu Heilzwecken kennt.

Ich habe im Internet zwar vielerorts gelesen, dass die Mistel fuer Heilzwecke verwendet werden kann, aber weniger als bei anderen Kraeutern standen dann konkrete Rezepturen / Anwendungen dabei. Auch waren die Aussagen m.E. manchmal widerspruechlich. Da fast ueberall dabei stand, dass die Heilkraft der Mistel auch vom Wirtsbaum abhaengt, denke ich mir, dass die Anwendungen vielfaeltig sein muessten.

Eine der wenigen konkreten Anwendungen, die ich gefunden habe, war der Kaltauszug aus Misteln (Wirtsbaum egal), der als Trank blutreinigend sein soll bei Arterienverkalkung helfen und den Blutdruck regulieren soll.

Ich wuerde gerne eine Tinktur oder einen Kraeutersirup ansetzen, da dies recht einfach erscheint. Doch macht das natuerlich nur Sinn, wenn man auch weiss, wofuer man das gebrauchen kann ;-) .

mfg
Jens


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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 13. Feb 2002, 13:24

Hallo Jens,

Misteln hängen immer bei uns so hoch. :-(

Die Inhaltsstoffe der Mistel (Viscum Album) sind von der Wirtspflanze abhängig.
Die pflanzlichen Proteine (die Lektine) ist im Winter in den Blütenknospen , Früchten und Blättern am größten.
Am giftigsten sind Misteln von Ahorn, Linde, Walnuß, Pappel und Robinie - am wenigsten giftig vom Apfelbaum.

Bei Inhaltstoffen handelt es sich im wesentlichen um pflanzliche Proteine (Lektine) und Polypeptide (Viscotoxin), die in der Krebsforschung anklang gefunden haben. Daneben spielen allerdings auch weitere Inhaltstoffe wie die Aminosäure Arginin, pflanzliche Poly- und Oligosaccharide, Farbstoffe (Flavonoide) sowie ein recht hoher Anteil an Vitamin C eine bedeutende Rolle für das Immunsystem.
Die Giftigkeit resultiert aus den Viscotoxinen.

Ein Lektin aus der Mistel wird heiß umforscht (Mistellektin 1); es soll ein Immunstumulanz sein.

Die Anwendungsgebiete der Mistel sind: Hoher und niedriger Blutdruck, Schwindelgefühl, Herzkranzgefäßverengung und Herzrythmusstörungen, Verschleißkrankheiten , bei degenerativ entzündlichen Gelenkerkrankungen .

In der Volksmedizin wurde und wird Misteltee vor allem bei Bluthochdruck aber auch bei Epilepsie, Keuchhusten, Asthma, Schwindelanfällen, Amenorrhoe, Durchfällen, Cholera, nervöser Tachycardie, Hysterie und Nervosität angewendet.

Ich selber habe nur den Kaltansatz gemacht, Werde mal in meinen Aufzeichnungen kramen...

Liebe Grüße
Fee

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Kräuterfee
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Beitragvon Kräuterfee » 13. Feb 2002, 18:45

Hallo Jens,

hier eine Tinktur:

Misteltinktur
20g frisches, klein geschnittenes Mistelkraut mit 100 ml 70%igen Alkohol übergießen.
An einem dunklen Ort 1 Woche lang stehen lassen, auspressen und in ein Fläschchen mit Tropfenzählvorrichtung füllen. Täglich 3x je 20 Tropfen in einem Kognakglas Wasser einnehmen.
Quelle: Heilpflanzen unserer Heimat
MfG
Kräuterfee

Jens
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Beitragvon Jens » 12. Mär 2002, 00:09

Vielen Dank fuer die Hinweise Kraeuterfee,

ich habe in meinem neuen Buch auch was ueber die Mistel gefunden. Als traditionelle Verwendung der Mistel steht dort in oraler Form zur Prophylaxe von Arteriosklerose und bei Grenzwerthypertonie, Kraempfen und Blutungen. (Also auch keine neue Erkenntnis zu oben.)

Ich wundere mich nur, dass auf vielen Seiten im Internet so sehr von der (Wunder-)Wirkung der Mistel geschwaermt wird, dann dort betont wird, wie sehr die Wirkstoffe der Mistel vom Wirtsbaum abhaengen, und schliesslich nicht ein (sachliches) Wort ueber die Anwendung verloren wird.
Deswegen suchte ich auch nach den Wirtsbaum-abhaengigen Qualitaeten der Mistel.

Mehr Infos als die von Dir habe ich bisher nicht gefunden, aber falls dies der Fall sein sollte, werde ich sie hier auch posten.

MfG
Jens

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Morgentau
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Beitragvon Morgentau » 17. Jun 2002, 20:00

Die Mistel

( Viscum Album )

Leimmistel, Vogelmistel, Mispel, Hexenbesen, Drudenfuß,

White Mistletoe, Herbe de gui ...



Pflanzenfamilie: Viscaceae

Die Mistel wächst als Halbschmarotzer auf Bäumen. Über Ihre Wurzeln zapft sie die Leitungsbahnen der Bäume an, auf denen sie siedelt. Vollschmarotzer beziehen übrigens im Vergleich zum Halbschmarotzer ihre gesamten Nährstoffe aus der Wirtspflanze und haben auch ihre eigene Photosynthese eingestellt und besitzen daher keine Grünfärbung mehr. Dies ist bei der Mistel nicht der Fall.

Die Mistel hat immergrüne, eiförmige, ledrige Blätter. In ihren Blattachsen erscheinen im Frühjahr unscheinbare gelbe Blüten. Auffallend sind die weißen und innen klebrigen Beeren, die man, wie die ganze Pflanze, im Winter gut erkennen kann, wenn die Bäume ihr Laub abgeworfen haben. Vögel, die die Beeren fressen, scheiden die Samen wieder aus und sorgen somit für die Vermehrung.

Die Mistel siedelt gerne in Flusstälern, wo die Luftfeuchtigkeit höher ist. Sie kommt nur zerstreut vor, in manchen Gegenden aber auch häufiger. Sie gedeiht bis zu einer Höhe von 1200 m.

Die Namensherkunft ist ungewiss. Im althochdeutschen hieß die Pflanze mistil, was soviel bedeutet wie Mist, bezugnehmend auf die Verbreitung der Samen durch die Ausscheidung der Vögel. Volkstümlich hatte sie noch viele andere Bezeichnungen, so nannte man sie Hexenbesen, Hexenkraut, Donarbesen, Geißechrut und auch Vogelchrut. Der botanische Artname Viscum heißt soviel wie Vogelleim, da die Römer aus den klebrigen Beeren Leim herstellten. Der Artname album bedeutet weiss und bezieht sich wohl auf die Farbe der Beeren.

"Miraculix" ist zwar eine nette Erfindung und bereichert die Comics von Asterix und Obelix ungemein, der Brauch Misteln mit goldenen Sicheln zu schneiden allerdings nicht. Die Druiden, die Priester der Kelten (deren Vorfahren die Gallier waren), bestiegen weiß gekleidet die Bäume und schnitten die Mistel für rituelle Handlungen. Für sie gab es nichts heiligeres als die Mistel.

Die Pflanze gehört zu den ältesten Zauberpflanzen. Sie kommt schon in der griechischen Mythologie vor, als Äneas mit der "goldenen Zauberrute" in die Unterwelt eindringen wollte. Auch diente der Mistelzweig dem Gott Merkur zum öffnen der Tore des Hades, wenn er die Toten begleiten musste.

Die Pflanze wurde in der nordischen Mythologie als Mistelpfeil verwendet. Sicherlich wurde der Mistel deshalb soviel Zauberkraft zugeschrieben, da sie schließlich etwas anders aussieht und anders wächst als andere Pflanzen. Zum einen ist sie selbst im Winter grün und zum anderen ist sie ein Halbschmarotzer und wurzelt auf den Ästen von verschiedenen Baumarten.

Grund genug für unsere Vorfahren, ihr magische Kräfte zuzuschreiben. Nachgewiesener Maßen nutzte man die Mistel schon im 5. Jahrhundert v. Chr.

Plinius beschreibt im 1. Jahrhundert n. Chr. die Wirkung der Mistel bei Fallsucht.

Schon im Altertum fand sie Verwendung. So nutzten auch die Kräuterkundler des Mittelalters die Mistel als Heilkraut. Hildegard von Bingen schätzte Mistelsud gegen erfrorene Gliedmassen. Man verwendete sie aber auch gegen Epilepsie, wohl daher, weil man diese Krankheit bösen Geistern zuschrieb. Da die Mistel ja nicht zur Erde fallen konnte und auf den Bäumen wuchs, ging man davon aus, dass dies einem Epileptiker auch nicht geschehen könne, trug er denn einen Mistelzweig bei sich. Der Kräuterpfarrer Sebastian Kneipp setzte die Mistel zum Blutstillen ein.

Von einer Selbstmedikation möchte ich an dieser Stelle abraten, da die Wirkstoffe der Mistel schon in geringen Mengen giftig sind!!!

In den letzten Jahren werden im Dezember immer häufiger Mistelzweige in Blumengeschäften angeboten, dies kommt von dem englischen Brauch des Weihnachtsmistelzweiges. Man hängte ihn im Zimmer auf oder band ihn über die Eingangstür, das Mädchen, das von einem Mann unter dem Zweig angetroffen wurde, musste sich von ihm küssen lassen. Somit galt (und gilt ?) die Mistel als Glücksbringer und Symbol für Fruchtbarkeit.

Quelle: ??

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Ursula
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Beitragvon Ursula » 24. Jul 2002, 10:38

Hallo Jens,

Hinweise auf die Wirkungsweise des Wirtsbaums habe ich leider auch nicht gefunden, dafür aber noch aufschlußreiches aus der homöopathischen Anwendung :

"Üblicherweise wird Viscum album in sehr niedrigen Potenzen bei Bluthochdruck und bei Erregung des zentralen Nervensystems angewandt, wobei der Bluthochdruck der Mistel wohl darin begründet ist, daß sie zu wenig von sich herausläßt, sich dafür aber "unter Druck" setzt, weil sie ja ihrer Wirtspflanze gefallen muß, auf die sie angewiesen ist.

Dabei neigt sie außerdem zu Verkrampfungen, die in der Folge unter anderem rheumatische Erkrankungen mit sich bringen können.

In höheren Potenzen ist Viscum album ein hervorragendes Mittel für alle Personen, die sich in konkreten Abhängigkeiten befinden, in denen sie sich nicht trauen, eine eigene Identität zu entwickeln. Außerdem ist V.a. in höheren Potenzen geeignet bei zu niedrigem Blutdruck; besonders wenn es hier zu Schwindelgefühlen kommt und wenn die betroffene Person zu Unsicherheit und Zweifeln neigt, wobei sie gelegentlich den Boden der Realität verliert.

Aufgrund der beschriebenen Charaktereigenschaften müßte V.a. in höheren Potenzen auch ein geeignetes Mittel für Babys und Kleinkinder sein, und zwar besonders für solche, die sehr schnell wachsen, dabei aber auffällig naiv bleiben."

Quelle: Vom Charakter der Heilpflanzen - Autor: Keidel-Joura

Ursula


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Beitragvon Verbene » 4. Mai 2006, 09:20

Hallo an alle,



Morgentau schrieb folgendes:
Von einer Selbstmedikation möchte ich an dieser Stelle abraten, da die Wirkstoffe der Mistel schon in geringen Mengen giftig sind!!!


Warum gibt es Misteltee ganz easy in den Apotheken zu kaufen, ohne jeden Warnhinweis auf Verpackung oder durch den Apotheker? (*grübel*)
Was würde die Giftigkeit der Mistel (z.B. bei hoher Dosierung) bewirken?
Das mit dem bevorzugten Kaltauszug kenne ich; es gibt aber auch Tees, wo ein Aufguß für die innerliche Anwendung erlaubt wird (aus der Apotheke!).

Und noch eine Frage:
Ein (momentan noch theoretischer) Versuch, die Mistel im heimischen Obstgarten anzusiedeln...
Soweit ich gelesen habe, soll man dafür die Beeren auf die Äste quetschen, damit die Pflanze dort Fuß fassen kann. Wird dann aber z.B. aus einer Walnuß-Mistel eine Apfelbaum-Mistel, nur weil die Beeren der ersteren Baumart auf dem Baum der zweiten wachsen?? Oderr kann man das problemlos machen?

Liebe Grüße von
Verbene

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Beitragvon Tropenfreak » 4. Mai 2006, 11:34

Hallo an alle,

Und noch eine Frage:
Ein (momentan noch theoretischer) Versuch, die Mistel im heimischen Obstgarten anzusiedeln...
Soweit ich gelesen habe, soll man dafür die Beeren auf die Äste quetschen, damit die Pflanze dort Fuß fassen kann. [/b]
Also davon würde ich dir abraten. Sollte dein Versuch funktionieren und die Mistel wächst an wirst du sehr bald feststellen, dass die Vögel die Beeren zu den anderen Bäumen tragen und bald darauf deine gesamte Plantage "verseucht" ist. Du darfst nicht vergessen, dass die Mistel eine Schmarotzerpflanze ist und sich von der Wirtspflanze ernärt. Nehmen diese Schmarotzer überhand wird die Wirtspflanze unter Umständen so geschwächt, dass sie stirbt.


lg Roland

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Beitragvon Kräuterfee » 4. Mai 2006, 11:35

Hallo Verbene,

ich trinke eigentlich selten Misteltee oder mixe auch mal Tee mit Mistel.

Zu Deiner Frage - Man beachte den Unterschied:
Ich habe gelesen, dass bei p.o. Gabe des Krautes bzw. Tees keine Vergiftungserscheinungen auftreten.

Lektine und Viscotoxine sind nach parenteraler Applikation giftig. Die Toxizität ist u.a. auf Lektine und Viscotoxine zurückzuführen.

Legende:
p.o. = per os, also die Gabe von Medikamenten über den Mund
parenteral = unter Umgehung des Darmes

Man beachte aber bitte schön die Giftinfo und schmeiße jetzt nicht alles in einen Topf: ;-)
http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/mistel.html
MfG
Kräuterfee

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Beitragvon paul » 4. Mai 2006, 12:02

...Lektine und Viscotoxine sind nach parenteraler Applikation giftig. Die Toxizität ist u.a. auf Lektine und Viscotoxine zurückzuführen....
U.a. werden gerade diese Substanzen in der komplementären Krebstherapie mit Mistelextrakten (die i.d.R subcutan verabreicht werden) genutzt:
Mistelinhaltsstoffe und ihre Wirkung
Mistelextrakte weisen komplexe, systemübergreifende Wirkungen auf. So wird das Immunsystem stimuliert, die Tumorzelltoxizität vermindert, die Psyche positiv beeinflusst sowie die Erbsubstanz geschützt. Mistelextrakte enthalten viele verschie-dene biologisch aktive Substanzen, darunter Glykoproteine, vor allem die Mistellektine I, II und III (ML-I, ML-II, ML-III), sowie Polypeptide (z.B. Viscotoxine), Peptide, Oligo- und Polysaccharide. Darüber hinaus enthalten Mistelextrakte zahllose Enzyme, schwefelreiche Verbindungen, Fette, Pflanzenfarbstoffe (Flavonoide) sowie eine Vielzahl anderer Eiweißverbindungen. Mistellektine und Viscotoxine wirken zytotoxisch und immunmodulierend. Zahlreiche Untersuchungen in der Zellkultur konnten zeigen, dass diese Wirkung bei den Mistellektinen auf der Hemmung der ribosomalen Proteinsynthese und der Induktion der Apoptose (natürlicher Zelltod) beruht, während die Viscotoxine die Zellmembran auflösen und somit zytolytisch wirken. Die immunmodulierende Wirkung besteht in einer Erhöhung von Anzahl und Aktivität der Natürlichen Killer-Zellen (NK-Zellen) sowie in einem Anstieg der Phagozytoseaktivität der Granulozyten. Die stimmungsaufhellende und schmerzreduzierende Wirkung ist durch eine auf den Mistelextrakt zurückzuführende vermehrte Ausschüttung von beta-Endorphinen (Morphium-ähnliche Substanzen) zurückzuführen (4).
Faszit: Was auf der einen Seite schädlich wirken kann, kann auf der anderen Seite (in der richtigen Dosierung und Verabreichungsart) nützlich sein ;)
Gruß: Paul

Wer anders ist der Feind der Natur, als der sich für klüger hält als sie, obwohl sie unser aller höchste Schule ist? (Paracelsus)

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Verbene
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Beitragvon Verbene » 4. Mai 2006, 13:32

Hallo,

lieben herzlichen Dank für die schnellen Antworten :D .
Besonderen Dank für die gleich mit erklärten Fachbegriffe, liebe Kräuterfee.
In dem Link wird es ja auch gut beschrieben.
Da kann ich also beruhigt weiter Tee trinken und ihn für leichte Hypertoniker weiterempfehlen (mir hilft er nämlich gut dagegen).

Für den Versuch im eigenen Garten müßte ich erstmal noch eine Mistel finden, die ich dafür nutzen kann. Das Risiko, mir meine (anderen) Obstbäume zu ruinieren, besteht natürlich. Das Ganze kam aus dem Wunsch und Bestreben, alle möglichen Heilkräuter möglichst im eigenen Garten zu haben :). Vielleicht keine so gute Idee :oops: .


Liebe Grüße von
Verbene

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Beitragvon Kräuterfee » 4. Mai 2006, 13:42

Hallo Verbene,

nicht alles sollte man selbst sammeln/anbauen. In der Apotheke sind die Kräuterdrogen geprüft. Und Du lädst Dir nicht eine Schmarotzerpflanze (geeigneter Baum ist Vorraussetzung) in den Garten ein.... etc.
Selbst ich als erfahrenes "Kräuterlieschen" greife auch lieber bei bestimmten Kräuterdrogen (aus jeweils verschiedenen Gründen) auf Apothekenware zurück. ;-)
MfG
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Beitragvon kraeuterelfe » 4. Mai 2006, 17:58

Hallo!

Wir nutzen Misteltee (Viscum album) seit etwa 5 Jahren erfolgreich gegen Schilddruesenueberfunktion und oft damit verbundenen Exophtalmus.

Abends etwa 4 geh. Teeloeffel mit 1 Liter Wasser kalt angesetzt, morgens abgeseiht und erhitzt (NICHT kochen) und mit frischem Zitronensaft verfeinert.

Die Mistel hat auf die Schilddruese eine ausgleichende Wirkung, bei Ueberfunktion daempft sie, bei Unterfunktion regt sie an.

Nebenwirkungen konnten wir bisher keine feststellen. Bei manchen nach einigen Tagen, bei anderen erst nach einigen Wochen oder sogar Monaten tritt schlagartig ein Widerwillen gegen den Tee auf, dann wissen wir, das ein weiteres Trinken im Moment nicht noetig ist.

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Beitragvon kraeuterelfe » 4. Mai 2006, 18:06

Die Mistel einfach so irgendwo anzupflanzen stelle ich mir sehr schwierig vor.

"Sie ist ein Verraeter der staerksten geopathischen Stoerung (Strahlung). Sie kann nur dort wachsen, wo eine intensive Strahlung herrscht, also, wo ein intensiver Links-Spin von der Erde erzeugt wird. Hierzu eine logische Verbindung: Die alternative Schwingungsmedizin und die Homoeopathie heilen nach der Gesetzmaessigkeit: Aehnliches heilt Aehnliches und setzen bei Krebs Mistelprodukte ein. Genauso auch in der Schulmedizin. Aehnlich der Krebsschwingung - also muss die Mistel dort gedeihen, wo die Krebsschwingung vorhanden ist - auf Stoerzonen der heftigsten Art."

aus "Strahlungsfelder" von Luise Weidel

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Beitragvon Kräuterfee » 5. Mai 2006, 07:40

Bitte hier in der Rubrik "Kräuter" KEINE Fragen + Beiträge über Anbau , Pflege und Ernte von Pflanzen und Kräutern stellen. - Die gehören laut Threadbeschreibung:
http://www.natur-forum.de/forum/index.php
in die Rubrik mein Garten. ;-)
MfG
Kräuterfee



   

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