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Zweite Fehlgeburt innerhalb von 9 Monaten

Rund um die Probleme der Frau

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Lichterkind
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Zweite Fehlgeburt innerhalb von 9 Monaten

Beitragvon Lichterkind » 12. Sep 2003, 20:17

Hallo zusammen,

habe einer Arbeitskollegin versprochen, mich mal für sie umzuhören.

Sie hatte im Februar 2003 in der 11. Woche eine Fehlgeburt.

Nun war sie wieder schwanger, in der 7. Woche, war gestern noch beim Frauenarzt, der sagte, es sei alles bestens, keine Auffälligkeiten, dann begannen abends die Blutungen und heute wurde sie ausgeschabt.

Ich sollte noch erwähnen, dass sie 27 Jahre alt ist, und 1991 bei ihr eine Geschwulst in der Gebärmutter, unterhalb des linken Eierstocks festgestellt wurde. Diese wurde ca. 3 Monate später entfernt, dann erhielt sie ca. 1/2 Jahr lang 1 mal wöchentlich Bestrahlung.
Im Anschluß daran nahm sie noch Medikamente (Name im Moment unbekannt, kann ich aber nachliefern) bis 1998.

Nach der letzten Untersuchung hatte sie folgenden Wert: PAP II, vor einem Jahr noch PAP III.

Hat irgendjemand eine Idee, warum die Frucht immer abgeht? Kann das noch an der Bestrahlung oder dem jahrelangen Medikamentenkonsum liegen? Wenn ja, was kann sie dagegen tun?
Natürlich auch bitte antworten, wenn dies NICHT das Problem ist und Euch eine andere Idee dazu kommt.

Sie und ihr Freund wünschen sich so sehr ein Kind!

Ich hoffe sehr, dass ich ihr nächste Woche ein paar Vorschläge unterbreiten kann. Ich denke, sie würde sich jeder naturheilkundlichen Behandlung unterziehen, wenn denn auch nur eine kleine Möglichkeit bestünde, ihr damit zu helfen.

Vielen lieben Dank schon mal für Eure Hilfe!!!
Grüßle,
das Lichterkind


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Lichterkind
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Beitragvon Lichterkind » 13. Sep 2003, 20:29

Hm....

ist die Blutgruppe evtl. noch von Bedeutung?

Mutter hat 0 pos., Vater AB pos.

Danke allen, die sich Gedanken machen.
Grüßle,
das Lichterkind

Soazig
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Fehlgeburten

Beitragvon Soazig » 14. Sep 2003, 08:34

Hallo Lichterkind.

Ich habe mehrfach in Literatur über chronischer Quecksilbervergiftung
durch Zahnfüllungen davon gelesen, das Frauen sehr oft Fehlgeburten
haben. Auch mehrere über Jahre hinweg und das sie, sobald die Füllungen draussen waren und eine Entgiftung des Körper hinter sich hatten, Schwanger wurden und gesunde Kinder zur Welt brachten. Geschwulste am Eileiter sind ebenso typisch für diese Vergiftungen. An einer Klinik in München wurden in Tumoren von Patienten erhöhte Quecksilberwerte gemessen. Evtl. mal in dieser Richtung nachhaken. Ich kann mir vorstellen, das es darüber jede Menge Websites gibt. Mir fällt gerade keine ein, sorry.

Deine Freundin soll sich nicht unter Druck setzten. Sie ist zwar schon 27 aber genau dieses Alter ist mitlerweile Durchschnittsalter, für werdende Mütter. Sie hat noch Zeit. Erst ihre Gesundheit in den Griff bekommen, dann an Nachwuchs denken!

Alles Gute für sie und natürlich auch für Dich :)

Sonja.

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Lichterkind
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Beitragvon Lichterkind » 14. Sep 2003, 10:46

Hallo Soazig,

vielen Dank für Deine Mühe. Ich werde dann mal im Netz forschen.
Du denkst also nicht, dass es etwas mit der Krebsbehandlung und den Strahlen zu tun hat?
Grüßle,
das Lichterkind

Soazig
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Bestrahlung

Beitragvon Soazig » 14. Sep 2003, 11:24

Hallo Lichterkind.

Wenn die Bestrahlung sich auswirken würde auf künftige Schwangerschaften, hätten die Ärzte dies aber Deiner Freundin miteilen müssen. Ich habe wirklich keinen Schimmer, welche Nebenwirkungen Chemotherapien haben. Diese Medikamente waren auch sicher nicht ohne Nebenwirkung. Da müsste sie wirklich nachforschen, den Ärzten Löcher in den Bauch fragen, wie es bei anderen Frauen war, nach Chemo und 7 Jahre lang, diese Medikas. Eine Entgiftung des Körpers ist mit Sicherheit angebracht. Tumore entstehen ja oft erst durch Herde, Schadstoffe.

Sie sollte einfach mal zu einem guten Heilpraktiker gehen, sich entgiften lassen und ihr Immunsystem aufbauen und evtl. eine Heilhypnose machen. Wird schon seinen Grund habe, weshalb der Körper oder die Seele es nicht zulassen, das sie die Schwangerschaft durchleben und Mutter werden soll. Da müssen Fachleute ran!

Toi toi toi
*festeDaumendrück*

Sonja.
Warum sollten wir unser Verhalten nicht schon zum Besseren ändern, noch bevor unser Leben bedroht ist?
Kirschner, Josef

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paul
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Beitragvon paul » 14. Sep 2003, 12:17

Hallo,

neben organischen und psychischen Ursachen kann auch ein gestörter Bettplatz - durch Erdstrahlen, hervorgerufen durch Wasseradern, Verwerfungen, Gitternetzstreifen, aber auch durch Elektrosmog - die Ursache sein.

Deine Bekannte soll doch mal eine Bettplatzuntersuchung (geobiologische Beratung) durchführen lassen.

Ein geobiologischer Berater in Wohnortnähe wird ihr z.B. vom Forschungskreis für Geobiologie Dr.Hartmann e.V. vermittelt:
Tel. 06274 - 91 21 01
http://www.geobiologie.de/

Noch ein interessanter Link:
http://www.rubimed.com/deu/ueber/geop.htm

Gruß: Paul


med-con

Beitragvon med-con » 14. Sep 2003, 12:29

Wenn es zweimal Fehlgeburten bis zur 12. Schwangerschaftswoche gibt, dann kann davon ausgegangen werden, daß es dem Körper nicht möglich ist, aus organischen Gründen die Schwangerschaft zu Ende zu führen und daß er somit "das Programm abbricht".
Die aufgrund der Vorgeschichte naheliegende Variante, daß aufgrund von Veränderungen durch die Operation (Vernarbung) oder die Chemo hat hier eine Wahrscheinlichkeit von etwa 50%, wobei sich die Ursachen hälftig auf irreparable Veränderungen und reparable Chemo-Folgen verteilen.
Dagegen spricht allerdings, daß der Körper durchaus in der Lage ist, bei einer bestehenden Schwangerschaft innovativ Auswege zu finden und die Schwangerschaft zu halten, wenn es zu Komplikationen kommt und es zu einer Fehlgeburt aus diesen Gründen nur dann kommt, wenn sich absolut eine Unmöglichkeit erweist. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Konstruktion von Auswegen durch eine fehlende Zufuhr der hier notwendigen "Baumaterialen" nicht möglich ist. Also beispielsweise bei einer Mangelernährung oder einer einseitigen Ernährung oder bei der (in anderen Bereichen) liegenden Unfähigkeiten, bestimmte Nährstoffe zu verarbeiten.

Es ist daher erforderlich, hier in einer ausführlichen Anamnese und Exploration einen genauen Stoffwechselstatus zu erstellen und diesen auf Normal-Mittelwerte zu bringen, wobei die Fragestellung "Was ist normal ?" hierbei kontraproduktiv ist. Außerdem sollte genau auf Tumormarker überprüft werden, denn bei einem aktiven Tumorrisiko im Körper (kann auch z.B. ein Brustkrebsrisiko sein), kommt es zu einem SS-Abbruch (Kommt beispielsweise das Signal: Keine Muttermilchproduktion möglich, dann wird die SS biologisch abgebrochen, da die Ernährung des Kindes nicht gesichert erscheint. Der Körper ist nicht so schlau, zur Kenntnis zu nehmen, daß es auch andere Ernährungsmöglichkeiten gibt!).

Die restlichen 50% sind die Ursachen, die mit der Operation/ Chemotherapie nichts (oder weniger) zu tun haben, also Verhalten während der Schwangerschft, Fehlende Nährstoffe oder fehlgeburtsauslösende Stoffe (die aus zwei oder drei harmlosen Stoffen auch durch eine Stoffwechselstörung im Körper entstehen können).
Auch diese Möglichkeiten müssen durch eine ausführliche Exploration ausgeschlossen werden, wobei hier das Problem ist, daß diese Möglichkeiten weder in einem öffentlichen Forum behandelt werden können, noch der Betroffenen von einem Arzt oder Heilpraktiker aufgelistet werden können. Denn umgekehrt sind das alles Maßnahmen, die auch bei Gesunden zu einem Schwangerschaftsabbruch führen können und wer solche Maßnahmen auflistet oder publiziert, macht sich nach unseren Strafgesetzen strafbar. Insofern wirst Du außer Gerüchten auch darüber nichts im Internet finden.

Da haben wir wirklich noch eine Geheimhaltungsmedizin, die nicht in unsere offene Welt der Patientenaufklärung und Körper-Eigenverantwortlichkeit paßt. Aber so ist es nun mal und das hat auch gute Gründe. Insofern wird ein entsprechnder Arzt oder Heilpraktiker auch nur die Lebensumstände und Eßgewohnheiten überprüfen und dann sagen: Das und das sollte man (nicht) machen. Mehr geht in dieser Richtung leider nicht.

Wolfgang Lammery

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Beitragvon Lichterkind » 14. Sep 2003, 12:55

Vielen Dank für Eure Postings, aber wie kommt Ihr, Soazig und Med-Con auf Chemo??? Ich erinnere mich nicht, davon etwas gesagt zu haben. Ich sagte, sie wurde bestrahlt und danach 7 Jahre lang medikamentös behandelt. Um welches Medikament es sich dabei handelte, weiss ich nicht, kann es aber erfragen.

Aber sicherlich habt Ihr recht mit der körperlichen Entgiftung (inkl. Amalgam).

Paul, den Link mit der Geopathie habe ich verfolgt und gleich einen Ausdruck davon gemacht.

Vielen Dank Euch allen!

Bin immer noch offen für weitere Hinweise, denen meine Kollegin nachgehen kann.
Grüßle,
das Lichterkind

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Bestrahlung nicht gleich Chemo

Beitragvon Soazig » 14. Sep 2003, 13:32

Stimmt, Lichterkind, hast nur von Bestrahlung und auch lediglich von Tumor geschrieben. Weder von Chemo noch von Krebs. Dachte es handle sich um eben dieses - wieso? da ich vor zwei Jahren am Eierstock operiert wurde, eben auch wegen einem Tumor und weder Bestrahlung bekommen habe, noch eine Nachbehandlung, weil es eben nicht bösartig war, das Gewebe. Wenn jemand nach einer Tumorentfernung ein halbes Jahr lang bestrahlt wird und 7 Jahre lang Medikamente bekommt ....... mal ehrlich, Lichterkind, woran soll man denn da denken, ausser an Krebs? Sorry! Ciao. Sonja.
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Kirschner, Josef

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Lichterkind
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Beitragvon Lichterkind » 14. Sep 2003, 15:23

Hallo Sonja,

ja, es handelte sich um Krebs, aber meine Kollegin ist bestrahlt worden und hat keine Chemo zusätzlich bekommen. Zumindest hat sie davon nix gesagt.
Grüßle,
das Lichterkind

med-con

Beitragvon med-con » 14. Sep 2003, 20:28

Nach einer Tumor-OP gehört eine Chemo zum medizinischen Standard. Wurde sie also nicht gemacht - was ich (leichtfertig) übersehen habe, hat das einen Grund. Möglicherweise liegt (in diesem Grund und nicht im Unterlassen) der Schlüssel für eine Störung.

Wobei mir auch der leise Verdacht kommt, daß Dich Deine Arbeitskollegin auch beschwindelt haben könnte. Vielleicht stimmt die Story von den Fehlgeburten nicht und sie versucht nur Gründe zu erfahren, die zu einer Fehlgeburt führen, um sie möglicherweise dann als Abtreibungsmethode zu realisieren.

Insbesondere habe ich deshalb den Verdacht, da bei aller Kritik an der Schulmedizin bei einer Tumor-Patientin, die zum 2. Mal nach einer Fehlgeburt schwanger wird, die gynäkologische Beratung Risikobetreuung so intensiv ist, daß die hier geschilderten Abläufe extrem unwahrscheinlich sind.

Wolfgang Lammery

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Angelika
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Beitragvon Angelika » 14. Sep 2003, 20:45

Hallo Sonja,

hat deine Freundin vorher eine Ultraschall-Untersuchung machen lassen?

Habe irgendwo mal gelesen, daß in den ersten 12 Wochen bei einer Ultraschalluntersuchung, Blutungen und anschließend eine Fehlgeburt auslösen könnte.

Viele Grüße
Angelika

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Beitragvon Lichterkind » 14. Sep 2003, 21:54

Hallo Angelika,

es handelt sich um meine Arbeitskollegin und nicht um Sonja's :) .

Ob sie eine Ultraschalluntersuchung hat machen lassen, weiß ich nicht, aber ich kann sie morgen danach fragen.

@med-con

Es handelt sich ganz sicher nicht um einen Schwindel, sie und ihr Freund wünschen sich ein Baby und wie gesagt: es ist bereits die 2. Fehlgeburt.

Ich weiß natürlich nicht, warum sie keine Chemo bekommen hat, aber auch das werde ich sie fragen.

Vielen Dank an alle.
Grüßle,
das Lichterkind



   

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