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Kamille

nur für Kräuter & Pflanzen die Heilwirkung besitzen

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Morgentau
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Beitragvon Morgentau » 2. Apr 2002, 16:53

Heilwirkung und Anwendung

Innerlich: Als Tee gegen Magebeschwerden und entzündeten Magenschleimhaut.
Äußerlich: Als Kamillendampf bei einer starken Erkältung; Umschläge auf Wunden, Spülungen bei entzündeter Rachen-und Mundschleimhaut.

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Beitragvon Morgentau » 3. Apr 2002, 17:02

Klebrige Kamillenlösung

1tl Kamillenblüten
2-3 Eßl Zucker
1 tasse Wasser

Aus den blüten und Wasser Tee zubereiten. In den noch heißen tee soviel Zucker geben bis eine klebrige Lösung entsteht. Ständig umrühren.

Anwendung: Verstopfte Nase. Bei akutem Schnupfen mehrmals täglich. Bei chronisch verstopfter und trockener Nase einmal täglich.

Mit einem Wattestäbchen vorsichtig in die Nase einfürhren. Als ersatz für Nasentropfen.

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Beitragvon Morgentau » 3. Apr 2002, 17:08

Einfache Kamillenlösung

Ein bis zwei Handvoll frische Kamillenblüten in 1/2 bis 3/4 Wasser aufbrühen(nicht kochen). 10 min. ziehen lassen, abkühlen lassen, abseihen. In ein verschließbares Gefäß füllen.

Anwendung: Äußerlich: unreine Haut, sonnenbrand, Entzündungen; Infektionen, Pickel, Akne
innerlich: Verstopfung, Blutreinigung, Würmer

Als tägliche Waschung bei unreiner Haut, pickeln, Akne,entzündeter Haut. Als Getränk gegen Würmer ´dreimal täglich 1 tasse sonst täglich 1 Tasse.

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Beitragvon Morgentau » 4. Apr 2002, 13:18

Kamillentinktur

20g frische oder getrocknete Kamillenblüten ganz fein zerhacken und in 100ml 70% Alkohol (gibts in der Apotheke) mindestens 10 Tage, besser mehrere Wochen, ziehen lassen. Abseihen und in dunkle Flaschen füllen, die mit einem Tröpfchenzählaufsatz ausgestattet sind.(gibts in der Apotheke).

Anwendung:

Innerlich:
-Akute Nieren- und Gallenkoliken: 20Tropfen alle 5 bis 10 min. bis besserung eintritt.
-Gastritis und Magengeschwür:10 bis 15 Tropfen täglich nach den Mahlzeiten einnehmen, mindestens 4 Wochen lang.

Äußerlich:
Mund,-Rachen und Halsentzündungen: 1 Teil Tinktur mit 3 teilen Wasser verdünnen und mehrmals täglich, so lange Gurgeln bis die Entzündung abgeklungen ist.

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Beitragvon Morgentau » 4. Apr 2002, 13:24

Kamillen- Standartöl

100g frische Kamillenblüten mit 500ml olivenöl vermischen. Gut verschließen, an die Sonne 6 Wochen stellen, täglich schütteln. Abseihen. In dunkle Fläschen füllen.

Aüßerlich: Als Inhalation bei Erkältungen, Als Massage zur Entspannung, als Einreibung bei Hautennzündungen sowie trockener und schuppiger haut und als Badezusatz zur entspannung und Pflege. Lindert, ein paar tropfen in ein Fußbad gegeben, die Beschwerden geschwollener Füße. Im Sommer ein Hilfreiches Mittel durch die kühlende Wirkung

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Beitragvon Morgentau » 4. Apr 2002, 13:28

Kamillen-Weißweinöl

1l Weißwein und 100ml olivenöl verrühren, 500g frische Kamillenblüten dazugeben und gut vermischen. 3 Tage ziehen lassen. Mischung in einem Dampfbad erhitzen bis sich der Alkohol des Weines verflüchtigt hat. Abseihen, in dunkle Flaschen füllen, denn so bleiben die Wirkstoffe laänger erhalten.

Äußerlich: Als einreibung bei Sonnenbrand und leichten Verbrennungen.

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Beitragvon Morgentau » 4. Apr 2002, 13:32

Kamillenpulver

Kamillenblüten im Mörser so lange zerstoßen bis ein feines Pulver entstanden ist.

Anwendung:

Innerlich:
Magen-darm Beschwerden und -erkrankungen und Verstopfung: 1 tl dreimal täglich zu den mahlzeiten einnehmen.

Äußerlich:
Als Schnupfpulver bei verstopfter Nase, in Waser aufgelößt gegen Unreine Haut.

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Beitragvon Morgentau » 7. Jun 2002, 19:56

http://leden.tref.nl/~ruthcos/beeld/kamille.gif
http://www.erl-naturfoto.de/pflanzen/Kamille.JPG
_________________
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Beitragvon Morgentau » 21. Jun 2002, 14:23

Erstellt am: 19. 06. 2002 - 21:34
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Die Blätter kann man jederzeit abzupfen, die Blüten erst, wenn sie sich geöffnet haben.
Am Tag der Sonnenwende (24. Juni)geflückte galten als besonders heilkräftig. - So lange braucht man heute net mehr warten. Und wie Morgentau schon erwähnte, spätestens am 5. Tag nach dem Aufblühen pflücken. Aber vorsichtig, die Blüten sind sehr druckempfindlich. Sofort auf einer dünnen Schicht Papier bei einer Temperatur von bis zu 35 Grad trocknen und zwar ohne Umwenden. Dann werden sie zu kleinen Häufchen zusammengeschoben und etwa 2 Tage liegen gelassen. Durch ein Sieb vom Staub befreien, leicht und locker und ein gut verschließbares Gefäß geben. Unbedingt vor Feuchtigkeit schützen, sonst verderben die Blüten sehr schnell.

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Beitragvon Kräuterfee » 6. Jul 2002, 13:00

noch ein Kamillenöl

Einige handvoll Kamille stellt man für 10 Tage in 1 l Olivenöl an die Sonne und filtert in Flaschen.
Die betroffenen Stellen 3-5 täglich einreiben. (zum Einreiben bei Geschüsten, Anschwellungen, Quetschungen, Gicht und Rheuma).
MfG
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Beitragvon Kräuterfee » 5. Nov 2002, 14:52

Lakritz-Kamillentee

5 EL Kamillenblüten mit kochendem Wasser übergießen und 10 min ziehen lassen. Die Blüten abseihen und 40 g Lakritze einrühren. Den Tee möglichst warm trinken. Er wirkt krampflösend und beruhigend auf Magen und Verdauungstrakt.
Nur Lakritze aus der Apotheke enthält ausreichende Menge des Wirkstoffs Glyzyrrhizin !

Rezept-Quelle: Praxis täglich vom 5.11.2002

Wichtige Anmerkung :achtung: von Kräuterfee an die Lakritzefans unter Euch- die Dosis machts....auch wenn's schmeckt... ;)

Glyzyrrhizin ist in der Süßholzwurzel enthalten und Bestandteil von Lakritze.
Handelsübliche Lakkritze enthält zwischen 34-500 mg/100g Glyzyrrhizin (säure) und hat eine 50fache stärkere Süßkraft als Rohrzucker. Produkte mit höheren Gehalt sind als Starklakritze ausgewiesen, wobei bei dieser Starklakritze eine Höchstverzehrmenge angegeben sein muß. - Also dato in der Apotheke besorgte ebenso. Leider habe ich keine Zahlenangaben, wie gehaltvoll die Lakritze dort ist...sie zählt mit Sicherheit zur Starklakritze...
Bei einer längeren Anwendung/höheren Dosierung führt es zu Wassereinlagerungen, verminderter Natriumausscheidung und erhöhter Kaliumausscheidung mit Bluthochdruck. Es wirkt leicht abführend und günstig bei Magengeschwüren.
Daraus ergeben sich folgende Gegenanzeigen beim Einsatz von glyzyrrhizinhaltigen Produkten wie Süßholzwurzel und Lakritze: Cholestatische Lebererkrankungen, Leberzirrhose, Hypertonie, Hypokaliamie, schwere Niereninsuffizienz und Schwangerschaft.
Außerdem bestehen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, deren Wirkung noch verstärkt wird, wie z.B. bestimmte Diuretika, ebenfalls nimmt die Empfindlichkeit gegenüber Digitalisglykoside zu.
Gegen die Verwendung zur Geschmacksverbesserung ist nichts einzuwenden, wenn die max. Tagesdosis von 100 mg Glyzyrrhizin nicht überschritten wird.
:wink:
MfG
Kräuterfee



   

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