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unbekannte Krankheit

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Keine Frauenprobleme !

Moderator: Angelika

Gromhelm
Beiträge: 5
Registriert: 22. Okt 2004, 21:39

unbekannte Krankheit

Beitragvon Gromhelm » 23. Okt 2004, 09:22

Hallo,

mein erster Post hier, schön auch einmal ein solches forum im internet zu finden, noch dazu seriös und nicht in den grundfarben farben rot, grün blau ;)

Zum eigentlichen thema:

In meiner familie gibt es jemanden, der ein problem hat das bis jetzt von niemandem erkannt werden konnte, weder von ärzten noch von heilpraktikern oder alternativmedizienern (wobei letztere eine wesentlich geringere anzahl aufgesuchter aufweisen).

Es konnte nicht einmal die genaue ursache festgestellt werden, jeder arzt behauptet etwas anderes. Ich versuch es so gut wie möglich zu beschreiben: Speziell in den armen treten starke schmerzen in den gelenken auf, speziell im ellenbogen aber auch an den fingern (dort aber im vergleich eher wenig), auch betroffen sind hüftgelenke und kniegelenke, allerdings sind die arme am stärksten betroffen. Der schmerz ist teilweise so gross das ein bewegen der arme garnichtmehr möglich ist und besonders irgendetwas anheben verstärkt den schmerz.

Die diagnosen der ärzte: räuma, muskelverklumpung, nervschädigung und nerverkrankgung, nervenentzündung (was ich als das plausibelste halte) Einige ärzte wiederrum schlossen reuma eindeutig aus.... Auf einer kur wurde versucht, die heilwirkung des körpers durch starke durckmassage wieder in gang zu bekommen (bis zu blauen flecken), das half aber nicht wirklich.
An dem lebensstil kann es wohl nicht liegen, den der hat bis auf stress keine grösseren negativen seiten: reg. saunagänge, gesundes essen, geringes gewicht und sport. Auch eisbaden wurde versucht.

jedenfalls ein schwieriges thema und es ist immer traurig als familienmitglied da nicht helfen zu können, weil man nicht weiss wie man helfen kann. Ich erwarte nicht zuviel - aber wenn jemand tipps hat die man ausprobieren könnte oder vielleicht sogar ähnliches kennt dann wäre ich dafür sehr dankbar.


gekiller
Beiträge: 198
Registriert: 12. Jun 2004, 18:29

Beitragvon gekiller » 23. Okt 2004, 10:06

Hallo Gromheld,
es ist schwierig, in so einem Rahmen sinnvolle Tips zu geben, ohne eine ausführliche Anamnese und Untersuchung. Die kann wirklich nur vor Ort bei einem Heilpraktiker stattfinden. Es sollte auch nicht auf gut Glück zuhause rumprobiert werden.
Es gibt viel unterschiedliche Untersuchungs-, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.
Du schreibst, dass schon viel Ärzte und auch Heilpraktiker aufgesucht wurden. Vielleicht kannst du noch ausführlicher erzählen, was und wie bisher schon untersucht und welche Therapien im Einzelnen schon angewendet wurden.
Weil ansonsten bekommst du hier viele Hinweise, die schon versucht wurden.
Liebe Grüsse
Gerda

gekiller
Beiträge: 198
Registriert: 12. Jun 2004, 18:29

Beitragvon gekiller » 23. Okt 2004, 10:09

Gleich noch eine Frage: wurde z.B. schon auf Borreliose untersucht?
Ich gehe zwar davon aus, dass das eine der ersten Ausschlussdiagnosen war, aber...man weiss ja nie!

petergroen
Beiträge: 103
Registriert: 15. Aug 2004, 01:30

Beitragvon petergroen » 23. Okt 2004, 11:24

Genau Gekiller,Borreliose war auch mein erster gedanke.


Gruss
peter

Lia
Beiträge: 13
Registriert: 21. Okt 2004, 23:41

Beitragvon Lia » 23. Okt 2004, 11:46

Hallo,
bei einem internistischen Rheumatologen wurden alle erforderlichen Blutuntersuchen bereits gemacht?
Borreliose, Hämochromatose, Fibromyalgie und spezielle Formen rheumatischer Erkrankungen ausgeschlossen?
wenn ja, würde ich noch mal zu einem anderen Rheumatologen gehen, es dauert häufig sehr lange, bis man wirklich die richtige Diagnose bekommt.
ich würde die Beschwerden auch mal in einer Rheuma-Selbsthilfegruppe schildern.
Es gibt ca 400 verschiedene rheumatische Erkrankungen.
kannst mal bei
http://rheuma-online.de/phorum/

schauen, vielleicht bringt dich das weiter, es sind User mit verschiedensten rheumat. Erkrankungen vertreten.

ich habe eine Erbkrankheit(Hämochromatose), die auch dem rheumatischen Formenkreis zugehört und wußte auch eine Zeitliang nicht ,was ich eigentlich genau habe.

Liebe Grüße

Lia

Steffi1976
Beiträge: 58
Registriert: 4. Okt 2004, 21:09

Fibromyalgie

Beitragvon Steffi1976 » 23. Okt 2004, 12:25

Hallo ich dachte da auch gleich an Fibromyalgie.
Die Symptome hören sich beschrieben, ganauso an wie sie von meiner Schwiegermutter auch immer wieder erwiesen werden.
Sie leidet schon ewige Jahre (10-15) an diesen Schmerzen und erst vor 5 Jahren wurde diese Diagnose gestellt.
Vorher lief sie auch von Arzt zu Arzt und keiner wusste was es genau ist.
Viele der Ärzte hatten Rheuma auch komplett ausgeschlossen.
Aber Fibromyalgie ist eine rheumatische Erkrankung der Gelenke.
Aber das beste ist du sprichst den Arzt noch mal direkt auf die ganze Problematik an. Viele kennen sich mit Fibromyalgie nicht richtig aus.
Steffi Plepla
Ann-Christin (*30.12.00;Neurodermitis,chron. Bronchitis,Asthma) und
Pascal (*20.05.03;Neurodermitis,Astma,chron. Bronchitis)


Gromhelm
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Beitragvon Gromhelm » 23. Okt 2004, 15:03

ja, also erstmal hätte ich nicht gedacht das hier soviel fachwissen vorhanden ist :o :)

Bei der kur haben sie eine komplette blutdiagnose gemacht. Dort wurde dann borelliose ausgeschlossen und sehnenansatzreuma festgestellt (ich hab es oben nicht gleich genannt, weil auch das nicht so sicher klang - warum haben dann andere ärzte was anderes festgestellt...). Und ein arzt meinte auch es wäre fybromyalgie. Allerdings waren die antworten überall gleich: viel machen kann man da nicht. Leichten ausgleichssport, das wars aber auch schon.

Kennt denn jemand einen guten arzt in Brandenburg oder umgebung? Bis jetzt waren die meissten ärzte eine enttäuschung, und manchmal muss man ja auch 1 jahr warten eh man drankommt.

Femina
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Beitragvon Femina » 23. Okt 2004, 15:28

Zum Thema Borreliose:

Diese kann man nur 100%ig feststellen durch eine Rückenmarkspunktion, die Trefferquote durch Blutuntersuchung liegt nur bei 60%.

Grüße
Femina

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syd-nee
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Beitragvon syd-nee » 23. Okt 2004, 15:47

hmm versucht es doch mal mit lapacho tee...

Dr.Rolf Ebhardt
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Gelenkschmerzen

Beitragvon Dr.Rolf Ebhardt » 23. Okt 2004, 19:41

Hallo,ich denke mal,ein wesentlicher Punkt,der noch nicht angesprochen wurde,könnten streuende Zahnherde sein.Diese machen häufig Gelenkprbleme.Ihre Verwandte sollte sich die Zähne,Nasennebenhöhlen und Mandeln durch einen Fachkundigen austesten lassen.Am besten durch einen Zahnarzt,der mit einer der div. bioelektrischen Methoden(Vega,Elektroakupunktur etc.) vertraut ist.Kinesiologie halte ich in diesem Falle nicht für ausreichend.Erfragen Sie bei der Zahnärztekammer Ihres Bundeslandes,wer da infrage kommt.Sie wird eine Liste der auf diesem Gebiet tätigen Zahnärzte haben.Guten Erfolg! Dr.Ebhardt

Gromhelm
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Beitragvon Gromhelm » 23. Okt 2004, 22:49

danke für die 2 tipps. Zahnprobleme sind keine. Sie hat sich vor 5 jahren die kompletten zähne operieren lassen und alle baktieren aus dem zahnfleisch entfernen lassen, seitdem auch keine zahn oder bakterienprobleme mehr (nicht verwunderlich bei 3-4mal putzen am tag).

wenn es aber nur auf stress zurückzuführen ist, dann habe ich das schlechte gefühl das man da wieder nichts gegen machen kann. Und dann kommt ja noch das schmerzgedächtnis dazu... wenn man (wie andere bestätigen können, ich selbst weiss es nicht...) über 10 jahre oder länger immer an der gleichen stelle schmerzen hat, dann hat man die auchnoch wenn der grund schon längst verschwunden ist.

Dr.Rolf Ebhardt
Beiträge: 275
Registriert: 5. Sep 2004, 11:54

Zähne

Beitragvon Dr.Rolf Ebhardt » 24. Okt 2004, 15:09

Hallo noch eimal.Wenn Ihre Verwandte sich bei einem konventionellen,d.h."schulmedizinischen"Zahnarzt hat "sanieren" lassen,bedeutet dies aus Sicht der Naturheilkunde überhaupt nichts.Denn erstens sind die Naturärzte/Zahnärzte im Wesentlichen auf der feinstofflichen Ebene zu Hause.Da muss man nicht unbedingt Beschwerden haben,noch muss man,auf dem Röntgenbild etwas sehen können.Auf dieser Ebene laufen alle gesundheitlichen Probleme ab,manchmal nur auf dieser.Und deshalb stösst die reine Schulmedizin so oft an ihre Grenzen.weil sie mit ihren Methoden diese Ebene nicht erfassen kann.Ferner:Es sind nicht nur Zähne,die als Störfelder fungieren können,sondern auch die Kieferleerstrecken,also diejenigen Kieferpartien,wo keine Zähne mehr sitzen.Zahntaschen,also Knochenschwund um einen Zahn herum mit Schlupfwinkeln zum Festssetzen von Bakterien können ebenfalls zum Störfaktor werden.Und dasselbe gilt für die Nasennebenhöhlen(Stirnhöhlen,Kieferhöhlen,Siebbeinzellen,Keilbeinhöhle) und die Tonsillen(Mandeln),wovon es eben nicht nur die uns allen bekannte "Mandel"(Gaumenmandel) gibt,sondern auch noch die Ohren-,Rachen- und Zungenmandel.All dieses wäre zu bedenken. Dr.Ebhardt

Snake
Beiträge: 13
Registriert: 27. Okt 2004, 15:01

Beitragvon Snake » 27. Okt 2004, 16:43

Hallo, viele dieser unerklärlichen Krankheiten entpuppen sich oft als Stoffwechselstörung. Soll heissen, dass der Körper belastet ist mit Schadstoffen wie Schwermetallen, Arzneimittelrückständen, usw. die der Körper ohne Hilfe nicht entfernen kann.
Auch freie Radikale sind hier ein Thema.
Ich habe die unterschiedlichsten Erfahrungen in meinem Umfeld gemacht.
Von Rheuma über Neurodermitis bis hin zu Hämoriden oder auch Schuppenflechte war alles dabei.
Ich kann ein Mittel namens FROXIMUN empfehlen, welches rein natürlich ist und keine Nebenwirkungen hat.
Es bindet diese Schadstoffe und leitet sie aus. Dadurch werden die Stoffwechselorgane entlastet und der Körper regeneriert sich allein.
So wie es ursprünglich mal gedacht war. :-?
Das Mittel gibts in der Apotheke.

viel Erfolg

Beachen2
Beiträge: 21
Registriert: 14. Apr 2004, 09:21

Beitragvon Beachen2 » 22. Jan 2005, 14:06

Hallo Gromhelm,

aus eigener Erfahrung würde ich auf Kollagenose (Bindegewebrheuma, Polymyalgie) oder Fibromyalgie tippen. Wenn Du magst kann ich gerne hilfreiche Tipps geben, wie ich meine Krankheit in Schach halte. Bei Interesse stelle ich gerne einen Artikel ein.
Mein persönliches Programm ist sehr umfassend, braucht viel Geduld und Konsequenz und ich würde es sehr gerne an andere Betroffene weitergeben. Daher melde Dich einfach.

Liebe Grüße Beachen2
Liebe Grüße Beachen2

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anna_tonja
Beiträge: 115
Registriert: 10. Aug 2004, 09:01

Beitragvon anna_tonja » 22. Jan 2005, 21:16

oft sind auch schwermetallbelastungen grund für rheumatische erkrankungen. aber alles hypothesieren wird nichts bringen wenn keine vernünftige diagnostik gemacht wird.
gruß anna :wink:
Das Leben kann rückwärts gedacht muß aber vorwärts gelebt werden!



   

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