Kalium Carbonicum?

Moderator: Angelika

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Hartmann Sabine
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Kalium Carbonicum?

Beitrag von Hartmann Sabine »

Hallo zusammen!

Wollte mal von euch wissen ob mir jemand sagen kann, wie und wann und wielange man Kalium Carbonicum einnehmen soll.

Hab nach langen suchen endlich "mein Mittel" gefunden und wollte es mal ausprobieren.

Vielleicht kan mir noch einer sagen welches ich kaufen sollte.
Also Globuli/Schüssler oder Tropfen?

Herzlichen Dank.
Vieleicht gibt es ja auch eine tolle Internetseite die ich nicht gefunden habe.
Danke und Gruß
Sabine

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Kräuterfee
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Beitrag von Kräuterfee »

Hallo Sabine,

ach so, es geht also weiter mit Deiner Eigentherapie. :roll:
Seit Du hier angemeldet bist, geht das in jeder Rubrik (Bachblüten, Schüßler, Homöopathie... weiter so. - Meinst Du, Du kannst das machen, wofür ein Fachmann eine spezielle Ausbildung braucht und den Patienten vor Ort abcheckt ?
Und wir sollen raten und über die Ferne sagen, was Du machen sollst.
Das kann ich Dir sagen. Bitte gehe mal endlich zu einen HP Deines Vertrauens. - Der kann Dich beraten. ;-)
MfG
Kräuterfee

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*brigitte*
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Re: Kalium Carbonicum?

Beitrag von *brigitte* »

Hartmann Sabine hat geschrieben:Wollte mal von euch wissen ob mir jemand sagen kann, wie und wann und wielange man Kalium Carbonicum einnehmen soll...Hab nach langen suchen endlich "mein Mittel" gefunden und wollte es mal ausprobieren...
Hallo Sabine,

ich habe es noch nie erlebt, dass jemand sein Konstitutionsmittel selbst findet, das gelingt nicht einmal erfahrenen Homöopathen.

Wie auch immer, für mich stellt sich die Frage, warum Du es einnehmen willst. Soll es Dir gegen akute/aktuelle körperliche Beschwerden helfen oder seelisch/geistig/körperlich (als Konstitutionsmittel eben)? In letzterem Fall kann ich Dir keine Empfehlung geben, Hochpotenzen müssen vom Fachmann entschieden werden, das ist sowohl mittel- als auch patienten- als auch "bedarfs"abhängig und erfordert viel Erfahrung.

Hochpotenzen (ab C30) werden jedenfalls mit der Ausnahme der LM-Potenzen nur einmalig genommen (egal in welcher Zubereitung) und der Verlauf wird vom Homöopathen überwacht, von den Wirkungen/vom Verlauf ist es abhängig, ob und wann das Mittel wiederholt, in einer anderen Potenz (höher ) gegeben wird oder das Mittelbild sich ändert und ein anderes Mittel angezeigt ist.

Ich bin sicher, Du findest beim Googlen noch einige Infos - tut mir leid, aber mehr kann ich Dir nicht raten, solche Therapieempfehlungen gebe ich nicht.

Wünsch Dir einen schönen Tag Bild Brigitte

Hartmann Sabine
Beiträge: 37
Registriert: 23. Okt 2005, 15:18

Hallo Brigitte!

Beitrag von Hartmann Sabine »

Danke für deine Antwort!

Ich nenne es mein Mittel da ich schon seit Jahren auf Spurensuche und Therapien bin.
War schon bei zwei Heilpraktikern und unzählige Male bei Ärzten mit Naturheilkunde.
Hab soviele Bücher gelesen und Nächte vor den Computer verbracht.
Ich nenne es jetzt einfach mein Mittel, den wenn man die Symptome und die Beschreibung des Mittels genau verfolgt, dann passt es 99%tig zu mir.

Ich hab schon soviel versucht und denke das ich damit nicht viel falsch machen kann.
Ein weiterer Versuch in meinen Leben.

Gruß Sabine

Hartmann Sabine
Beiträge: 37
Registriert: 23. Okt 2005, 15:18

Hallo Kräuterfee!

Beitrag von Hartmann Sabine »

Hallo!

Alles schön und gut, aber anscheinend gibt es hier keinen vernünftigen Heilpraktiker.
Bin echt schon am Verzweifeln.
Sogar meine Hausärztin meint, ich solle kilometerweit fahren um an den richtigen Mann zu gelangen.
Hier sieht sie auch keinen Ansprechpartner.
Es ist alles nicht so einfach!

Gruß Sabine

Apropo, beide Heilpraktiker bei denen ich war, gingen auf meine wirklichen Symptome garnicht ein.

Gruß Sabine

keiphas
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Registriert: 27. Apr 2006, 11:14

Beitrag von keiphas »

Warum fängst du an hier über die Heilpraktiker herzuziehen?? :roll:

Ich finde es ganz richtig die Potenzierung und das Mittel einem Heilpraktiker zu überlassen.
Suche dir doch eine klassischen Homöopathen, der kann dir da sicher weiterhelfen.

mfg

Hartmann Sabine
Beiträge: 37
Registriert: 23. Okt 2005, 15:18

Entschuldigung!

Beitrag von Hartmann Sabine »

Entschuldigung, aber ich ziehe hier nicht über Heilpraktiker her.
Im Gegenteil ich wäre der glücklichste Mensch einen richtigen zu finden, aber leider war es halt bis jetzt nicht so.

Ich weiß ja nicht ob es richtig ist an einen Tag Magentfeldtherapie;Akupunktur (von Kopf bis Fuß) und Eigenblutbehandlung zu bekommen.
Das machte die eine Heilpraktikerin und der nächtse Heilpraktiker meinte das wäre schon etwas zuviel fürs erste.
Dann setzte sie die nächte Behandlung erst nach 4 Wochen fort, ich glaub da ist der Abstand doch etwas zu weit, oder?

Gruß Sabine

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Rosenfee
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Registriert: 12. Aug 2004, 16:56

Re: Entschuldigung!

Beitrag von Rosenfee »

Hartmann Sabine hat geschrieben:Ich weiß ja nicht ob es richtig ist an einen Tag Magentfeldtherapie;Akupunktur (von Kopf bis Fuß) und Eigenblutbehandlung zu bekommen....
Liebe Sabine,

das hängt immer von der konkreten Einzelsituation ab - es gibt da kein festes Schema - Magnetfeld wird häufig mit anderen Verfahren kombiniert - das ist keine Seltenheit. Frequenz von Eigenblut, Akupunktur oder Magnetfeld müssen ebenfalls individuell gestaltet werden - abhängig von Gerät, genauem Verfahren und Person. Von außen ist gar nicht beurteilbar, ob das o.k. ist oder nicht ;) .

Es führt nicht zum Ziel das therapeutische Vorgehen des einen HP durch einen anderen bewerten zu lassen - + zusätzlich durch einen Arzt -
jeder hat sein eigenes Vorgehen - was versprichst Du Dir davon? Das führt nur zu unnötigen Verunsicherungen.

Mir zeigt Deine Handlungsweise, wenn ich das offen sagen darf, dass Du nach wie vor nicht das Vertrauen aufbringst Dich konsequent auch einmal auf eine Therapie nachhaltig einzulassen - so wird´s nirgends etwas ;) .

Bei Deinem Beschwerdebild ist eine nachhaltige Arbeit an der Gesundheit Voraussetzung für eine Veränderung - das bedeutet Vertrauen und Konsequenz zu einem Therapiekonzept - und zu einem Therapeuten. Und es bedeutet vor allem Geduld, denn Deine Erkrankung ist auch nicht über Nacht entstanden - entsprechend lange benötigt auch eine Veränderung - in kleinen Schritten.

Du kannst bei Deinem Beschwerdeverlauf die Therapie nicht kontrollieren, dazu fehlt Dir der Überblick - die einzige Chance liegt darin endlich loszulassen - auch von Deinen Selbstversuchen, denn wie Brigitte schon beschreibt: kein noch so guter Homöopath wählt das Mittel für sich selbst - auch bei bester Ausbildung - das ist ein guter Rat von ihr -
Schade, dass Du ihn so wenig schätzt.

Es ist keineswegs so, dass Du durch Falscheinnahmen Deinem Körper nicht schadest :(
- denn Dein Körper ist dann mit der Kompensation eines unnötigen Reizes beschäftigt, anstatt seine Energie in Heilung der eigentlichen Probleme stecken zu können - einen permanente Nebenschäftigung für Deinen Körper :( .

MfG Rosenfee

Hartmann Sabine
Beiträge: 37
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Hallo Rosenfee!

Beitrag von Hartmann Sabine »

Guten Morgen und erst mal wieder DANKE!

Ich weiß ja , ich bin nicht ganz leicht zu handhaben, aber nach den drei Jahren Suche, hab ich echt schon fast aufgegeben.
Und die ganzen Mediziner die dich von einen zum anderen schicken und nicht weiter wissen, es ist wirklich zum verzweifeln.

Ab und zu denk ich echt, jetzt schmeiß ich mir einfach ein Antideprimittel ein und gut ist.
Dann vergisst man seine Probleme und ....
Aber wiederum ist mir dann auch nicht geholfen.
Und so ist es, die Schulmedis wissen nicht weiter und schicken dich zum Psychiater.

Letzter Versuch also, Klassischer Homöopath!
Suche, Suche, hoffentlich werd ich fündig.

Dann aber stellt sich da noch die Frage, wählt man einen Erfahrenen oder einen Neuling?

Und zum Schluß will ich nur nochmal klarstellen.
Ich mach hier keinen schlecht und will auch nicht unbedingt alles besser wissen.
Ich bin nur dankbar für ein paar hilfreiche Tips.

Und Kritik nehm ich auch entgegen.

Liebe Grüße und einen schönen sonnigen Tag.

Sabine

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*brigitte*
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Beitrag von *brigitte* »

Liebe Sabine,

da wählt man mit Sicherheit einen erfahrenen klassischen Hömoöpathen!

Und es ist wirklich egal, wie weit Du zur Erstanamnese fahren musst, viele Unklarheiten lassen sich manchmal telefonisch klären, wenn der Homöopath Dich erst einmal richtig kennt (einige meiner Patienten haben auch einen seeehr weiten Weg!).

Ich wünsche Dir ganz viel Erfolg auf Deinem Weg und alles Liebe, Brigitte
Zuletzt geändert von *brigitte* am 12. Mai 2006, 10:14, insgesamt 1-mal geändert.

keiphas
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Registriert: 27. Apr 2006, 11:14

Beitrag von keiphas »

Liebe Sabine,

du musst halt viel Geduld haben, das Leben ist manchmal wirklich anstrengend,aber doch so schön!!! :D

Ich bin auch schon für Behandlungen quer durch Deutschland gefahren.
Mit Erfolg!
Ich wünsche dir alles Gute!!!

mfg

Ann4
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Registriert: 10. Mai 2004, 12:45

Re: Kalium Carbonicum?

Beitrag von Ann4 »

Hallo Brigitte
ich habe es noch nie erlebt, dass jemand sein Konstitutionsmittel selbst findet, das gelingt nicht einmal erfahrenen Homöopathen.

Meinst Du damit, dass man für sich selbst blind ist und sich eher 'falsch' bzw. nicht ganz unvoreingenommen einschätzt ?

Lieben Gruß

Ann

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*brigitte*
Beiträge: 1339
Registriert: 2. Sep 2003, 14:56

Beitrag von *brigitte* »

Ja, Ann, genau das meine ich damit.

In der Anamnese bei der klassischen Homöopathie geht es um so viele Symptome und Eigenheiten, die man an sich selbst auch bei genauer Kenntnis nicht "sehen" kann und die ja auch nicht getrennt voneinander betrachtet werden, sondern zusammen ein geschlossenes Bild ergeben (das betrifft übrigens auch enge Familienangehörige, auch die schicke ich lieber zu einer Kollegin).

Ich habe meine erste Behandlung bei einer Homöopathin machen lassen und mich sehr über meine erste (und alle anderen) Mittelverschreibung gewundert :-? und doch hatte sie völlig recht damit, ich hätte mich nicht für diese Mittel entschieden und habe doch einige Erfahrung.
Meine folgende "Eigenbehandlung" ergab dann wunderbare Mittelprüfungen :D und seitdem lasse ich das lieber und prüfe ganz gewollt.

Liebe Grüße an Dich, Brigitte

Hartmann Sabine
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Registriert: 23. Okt 2005, 15:18

Hallo zusammen!

Beitrag von Hartmann Sabine »

Hallo!

Also o.K. ich werde es jetzt nochmal in Angriff nehmen und mich vielleicht nicht wundern, wenn man da Sachen verschrieben bekommt, von denen man meint, die helfen doch nicht.
Vielleicht sollte man wirklich einfach mal vertrauen.

Herzlichen Dank nochmal an Alle und das ihr mit (mir Besserwisser) dann doch noch friedlich umgegangen seit.

Liebe Grüße
Sabine

Die Maya
Beiträge: 127
Registriert: 7. Mär 2006, 15:07

Beitrag von Die Maya »

Hallo, schönen Abend ihr!
Ich kann das nur unterstreichen, was brigitte sagt, ich fahre auch 1 Stunde zu meiner Homöopathin, obwohl ich die Ausbildung zur klass. Hom. gemacht habe, und wundere mich auch des öfteren wiso gerade das Mittel, und da wär ich nie drauf gekommen... Es ist einfach wichtig, dass da jemand von außen draufschaut. Manchmal ist man so verstrickt in seinen gefühlen und Beschwerden, dass man eben den Wald vor lauder Bäume net sieht..das ist so 1 Art blinder Fleck..
Und für mich ist es dann auch mal schön, loszulassen und zu vertrauen, dass Die schon weiss was ich brauche.
Und manchmal verordne ich mir, wenn ich ganz ganz sicher bin, auch mal 1 Mittel selbst.
Ich bespreche mich dann aber immer mit meiner Homöopathin.
Liebe Grüsse von der Maya

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