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Teebaumöl - Milben

Naturmedizin für Tiere, Ernährung, Tipps...

Moderatoren: Angelika, pierroth

Bell
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Teebaumöl - Milben

Beitragvon Bell » 17. Nov 2006, 16:50

Aus dem Urlaub haben meine Eltern Teebaumöl mitgebracht und ein Buch dazu. In diesem wird u.a. die Milbenbehandlung angesprochen. Im Internet habe ich nun gelesen, dass Teebaumöl bsp. giftig für Vögel sei. Was stimmt denn nun? Oder muss man abwägen zwischen purem Gebrauch und der verdünnten Lösung? :roll:
Liebe Grüße, Bell


pierroth
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Beitragvon pierroth » 17. Nov 2006, 17:54

Für welches Tier ist denn das Teebaumöl gedacht?

LG Pierroth

Bell
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Beitragvon Bell » 17. Nov 2006, 18:47

Vögel, d.h. es ging speziell um Wellensittiche.
Liebe Grüße, Bell

pierroth
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Beitragvon pierroth » 18. Nov 2006, 17:44

Hm, schwierig. Ich würde mal eine Züchterin anrufen und dort fragen. Ich bin mit Teebaumöl aber generell eher vorsichtig, da es einige Tiere gibt, die das nicht so gut vertragen.

LG Pierroth

dumbo
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Beitragvon dumbo » 19. Nov 2006, 18:02

Beim Teebaumöl ist 1 Vorsicht geboten, da leider eine Deklaration ob es sich um Wasserbaddestilate oder Turbinendestilate nicht vorhanden ist. Bei 2 tem komt es zu verschiedenen toxisischen Stoffen.

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Mausbärin
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Beitragvon Mausbärin » 20. Nov 2006, 00:00

Hallo Dumbo,

erklärst du mir mal bitte was ein

1. Wasserbaddestilat
2. Turbinendestilat

ist?

Und woher weißt du, daß keine Deklaration vorhanden ist?

Ich bin wirklich neugierig :-?

Viele Grüße
Ines


Shamea*
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Beitragvon Shamea* » 22. Nov 2006, 20:12

also ich arbeite schon seit langen im Bereich der Aromatherapie und damit meine ich nicht, das Heimvergnügen.

Ich würde Teebaumöl bei kleinen Tieren bzw. Vögel nicht nutzen.
Teebaumöl ist zwar verdünnt für den Mensch meist unproblematisch aber auch hier nur meist. Es ist nun mal stark hautreizend das alleine schon die 1% Verdünnung zu Folgen führen kann. Das auf den Organismuss eines Vogels heruntergebrochen ist kaum in der geringen Menge im Hausgebrauch herzustellen.
~Shamea*~

nektarine
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Beitragvon nektarine » 27. Nov 2006, 13:44

also ich weiß nur, dass Teebaumöl auf jeden Fall für Katzen giftig ist. Mit Teebaumöl-haltigen Präparaten bei Hunden, Pferden und Kannichen hatte ich bisher keine Probleme - mit Vögeln kenne ich mich leider nicht so gut aus..

dumbo
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Beitragvon dumbo » 16. Jan 2007, 17:33

Hallo Dumbo,

erklärst du mir mal bitte was ein

1. Wasserbaddestilat
2. Turbinendestilat

ist?

Und woher weißt du, daß keine Deklaration vorhanden ist?

Ich bin wirklich neugierig :-?

Viele Grüße
Ines
DAs Problem bei Teebaumöl ist die Temperatur bei der Verarbeitung. Ist zwar etwas aufwendig zu erklären... aber vereinfacht gesagt, wenn die Temp unter 98 Grad liegt werden die toxischen Stoffe nicht freigegeben. Das heißt die Märchen über tote Tiere stimmen insoweit, das 90% der Produkte leider so gefertigt sind. Es gibt jedoch kleinere Öl hersteller die es im Wasserbdad verarbeiten. Da sollte man im Einzelfall nachfragen

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Mausbärin
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Beitragvon Mausbärin » 16. Jan 2007, 20:50

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

sorry Dumbo, aber ich lach mich gerade schlapp über deine Erklärung!
Da sollte man im Einzelfall nachfragen
Der Meinung bin ich auch!
Besonders wenn man noch nicht einmal Gewinnungsverfahren naturreiner ätherischer Öle kennt, aber Ratschläge gibt.

Du darfst gerne bei mir ein Basis-Seminar belegen:
"Grundwissen über ätherische Öle"

Ich betreibe das nämlich professionell, daher war ich ja auf deine Erklärung so neugierig
- ich befürchtete schon, ich hätte in meiner Ausbildung Grundlegendes verschlafen. :lol:

Viele Grüße
Ines

dumbo
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Registriert: 10. Feb 2005, 21:20

Beitragvon dumbo » 23. Jan 2007, 12:05

Dann scheinst Du ja so richtig Profi zu sein. Was ich dann aber wirklich nicht verstehe Das dieses öl mit diesem Verfahren in der Zwischenzeit seit ca. 10 Jahren weltweit vermarktet wird von verschiedenen Firmen. Und bisher soviel ich Weiß keine Probleme aufgetreten sind. Im übrigen
ein so altes wie auch einfaches Verfahren ist die Wasserdestillation. Ähnlich der Teezubereitung werden Pflanzenteile in Wasser zum Kochen gebracht. Die hierbei entstehenden Dämpfe kondensieren und werden aufgefangen. Durch ihre ungleiche Dichte trennen sich Wasser und Öl - man erhält ätherisches Öl. Ein schonenderes Verfahren ist die Wasserdampfdestillation. Statt siedendem Wasser wird hier Dampf durch die Pflanzen geführt.
Zuletzt geändert von dumbo am 23. Jan 2007, 19:13, insgesamt 1-mal geändert.

rine
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Beitragvon rine » 23. Jan 2007, 15:40

:lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:

sorry Dumbo, aber ich lach mich gerade schlapp über deine Erklärung!
Da sollte man im Einzelfall nachfragen
Der Meinung bin ich auch!
Besonders wenn man noch nicht einmal Gewinnungsverfahren naturreiner ätherischer Öle kennt, aber Ratschläge gibt.

Du darfst gerne bei mir ein Basis-Seminar belegen:
"Grundwissen über ätherische Öle"

Ich betreibe das nämlich professionell, daher war ich ja auf deine Erklärung so neugierig
- ich befürchtete schon, ich hätte in meiner Ausbildung Grundlegendes verschlafen. :lol:

Viele Grüße
Ines
Hallo Ines!
Da ja anscheinend Dumbos Erklärung nicht zutraf, was man vielleicht auch auf nettere Art hätte rüberbringen können, kannst Du dann vielleicht den Unterschied zwischen den verschiedenen Gewinnungsarten einmal darlegen?
Das würde mich schon mal interessieren.
Vielen Dank!
Viele Grüße,
Rine

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