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Viele Vitamine in der Kaki

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Angelika
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Viele Vitamine in der Kaki

Beitragvon Angelika » 20. Nov 2019, 18:58

Reife Kakis schmecken herrlich süß, wie eine Mischung aus Aprikose und Tomate. Unreife Früchte sind dagegen eher herb. Dies liegt daran, dass sie relativ viele Gerbstoffe, Tannine enthalten. Je reifer die Frucht ist, desto geringer ist ihr Gehalt an Gerbstoffen. Tannine haben eine adstringierende Wirkung und sind für den pelzigen Geschmack verantwortlich.
Sharonfrucht und Persimone sind Zuchtformen der Kaki und eng mit der Frucht verwandt. Die drei Früchte auseinander zu halten, ist nicht ganz einfach. Während die Kaki eine runde Form hat, ist die Persimone eher oval und die Sharonfrucht etwas flacher. Zudem haben Sharonfrucht und Persimone eine gelbliche Farbe, während Kakis orange sind.
In den Früchten stecken viele Vitamine, wie Vitamin B, reichlich Provitamin A, das gut für Augen und Nerven ist, und Vitamin C, das die Abwehrkräfte stärkt. Außerdem enthalten Kakis an Mineralstoffen vor allem Kalium und Phosphor und mehrere antioxidativ wirkende Phenolverbindungen.

Im asiatischen Raum, der Heimat der Kaki, werden der Frucht verschiedenste Heilkräfte nachgesagt:
Sie soll bei Durchfall helfen, die Beschwerden zu lindern.
Der Saft von unreifen Früchten soll sich positiv auf den Blutdruck auswirken.
Der Fruchtstiel dagegen soll angeblich Husten lindern.
Des weiteren ist das Fruchtfleisch der Kaki reich an Zeaxanthin. Das ebenfalls zu den Xanthophyllen gehörende Carotinoid kann vor Augenerkrankungen wie dem Grünen Star schützen.
Kakis sind auch noch sehr reich an diversen Polyphenolen. Diese sekundären Pflanzenstoffe gelten als gesundheitsfördernd, da sie eine starke antioxidative und entzündungshemmende Wirkung haben und das Risiko für viele Krankheiten mindern. Das in der Kaki enthaltene Fisetin – ein Flavonoid – hat in Forscherkreisen in den vergangenen Jahren viel Aufmerksamkeit erregt.
Forscher von der University of Wisconsin haben in einer breit angelegten Übersichtsstudieu. a. festgehalten, dass Fisetin verschiedene Enzyme hemmt, die an der Entstehung von Tumoren beteiligt sind. Bei diversen Krebsarten wie Lungen-, Darm-, Haut- und Prostatakrebs liegt die Risikosenkung bei rund 20 Prozent, wenn regelmässig Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Fisetin und weiteren Flavonoiden gegessen werden.
Fisetin spielt überdies eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung des altersbedingten Rückgangs der Hirnleistungen. Beim Vergleich diverser sekundärer Pflanzenstoffe zeigte Fisetin in Bezug auf das Wachstum und die Reifung von Nervenzellen die beste Wirkung. Ausserdem regt Fisetin einen Prozess an, der für das Lernen wichtig ist und verbessert das Langzeitgedächtnis. Zudem schützt Fisetin das Gehirn vor Entzündungen, die regelmässig bei Demenz und Alzheimer beobachtet werden können.

Kakis werden wie auch alle anderen Obstsorten am liebsten roh gegessen. Ist das Fruchtfleisch der reifen Früchte geleeartig, kann man die Kaki einfach wie eine Kiwi auslöffeln. Die Schale kann zwar mitgegessen werden, ist aber ziemlich zäh.
Vollreife Kakis kann man gut zu Marmelade oder Mus verarbeiten. Kakis können auch in Kuchen- und Dessertrezepten verwendet werden.
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